Raketen- und Bombenangriff auf unterirdische Schule in Komyshuwa: 33 Tote, 59 Vermisste
Nach einem russischen Angriff mit Luftbomben auf eine unterirdische Schule, die in Komyshuwa als Widerstandspunkt und zur Ausgabe humanitärer Hilfe genutzt wurde, werden 33 Menschen getötet und 59 weitere vermisst. Im Ort läuft weiterhin eine Such- und Rettungsaktion.
Das Wichtigste
- Am 2. November schlugen Russland in Komyshuwa in der Oblast Saporisch Luftbomben auf eine unterirdische Schule.
- Der Bombenabwurf erfolgte, während dort humanitäre Hilfe verteilt wurde.
- Bislang wird über 33 Tote berichtet.
- 59 Menschen gelten weiterhin als vermisst.
- Nach Schätzungen könnten noch 38 Menschen unter den Trümmern liegen.
- In Komyshuwa läuft die Such- und Rettungsaktion weiter.
Warum es wichtig ist
Der Angriff auf einen als Widerstandspunkt genutzten Ort, an dem humanitäre Hilfe verteilt wurde, tötete nach den vorliegenden Berichten 33 Menschen und ließ 59 weitere verschollen. Nach Schätzungen könnten noch 38 Menschen unter den Trümmern sein, weshalb die Suche andauert.
Was geschehen ist
Am 2. November griffen russische Streitkräfte Komyshuwa in der Oblast Saporisch mit Luftbomben an. Getroffen wurde eine unterirdische Schule, die als Widerstandspunkt genutzt wurde und in der zu diesem Zeitpunkt humanitäre Hilfe verteilt wurde. Bei dem Bombenabwurf wurden nach den vorliegenden Berichten 33 Menschen getötet. Am Morgen des 4. November waren die Leichen von 31 Opfern aus den Trümmern geborgen, während 59 Menschen weiterhin als vermisst galten. Eine Such- und Rettungsaktion war noch im Gange.
Wie ukrainische Quellen darüber berichten
Die ukrainische Berichterstattung betont, dass der Angriff erfolgte, während in der unterirdischen Schule humanitäre Hilfe verteilt wurde. Sie hebt zugleich das hohe Ausmaß der möglichen Opfer hervor: 33 gemeldete Tote, 59 Vermisste und schätzungsweise 38 möglicherweise noch unter den Trümmern liegende Menschen.
Hintergrund
Ein Teil der Vermissten wird voraussichtlich unter den bereits gefundenen Personen identifiziert. Die Such- und Rettungsaktion in Komyshuwa dauert an.