Luftangriff auf Schule und Schutzraum in Komyschuwacha tötet 24 Menschen
Bei russischen Luftangriffen auf eine Schule und einen Schutzraum im ukrainischen Komyschuwacha starben nach dem aktuellen Stand 24 Menschen, fünf weitere wurden verletzt. In der Schule wurde humanitäre Hilfe an Einwohner ausgegeben. Auf das Eintreffen der Rettungskräfte folgte ein erneuter Angriff.
Das Wichtigste
- Am 2. November 2025 wurde Komyschuwacha im Oblast Saporischa mit Luftbomben angegriffen.
- Getroffen wurden eine Schule, in der humanitäre Hilfe ausgegeben wurde, und ein Schutzraum.
- Nach dem ersten Angriff folgten neun weitere Bomben auf den Schutzraum mit Menschen.
- Die Zahl der Todesopfer stieg von zunächst 18 auf 24.
- Fünf Menschen wurden verletzt, darunter zwei Rettungskräfte.
- Unter den Todesopfern waren zwei Rettungskräfte und vier Polizeibeamte.
- Im Oblast Saporischa wurde der 3. November zum Tag der Trauer erklärt.
Warum es wichtig ist
Der Angriff traf eine Schule und einen Schutzraum, in denen humanitäre Hilfe verteilt beziehungsweise Einwohner Schutz suchten. Unter den 24 Todesopfern befanden sich Einsatzkräfte und Polizeibeamte. Russische Drohnen, Beschuss, Trümmer und starker Rauch erschwerten die Rettungsarbeiten; die Zahl der Toten stieg während der laufenden Suchmaßnahmen von 18 auf 24.
Was geschehen ist
Am Morgen des 2. November 2025 flogen russische Streitkräfte mehrere Luftangriffe auf Komyschuwacha im Oblast Saporischa. Eines der Ziele war eine Schule, in der die verbliebenen Einwohner regelmäßig humanitäre Hilfe erhielten. Nach dem ersten Angriff wurden neun weitere Bomben auf ein Gebäude abgeworfen, das zugleich als Schutzraum und humanitäres Hub genutzt wurde. Die ukrainischen Behörden zufolge waren mindestens neun FAB-3000-Bomben mit je 3.000 Kilogramm Splittermunition im Einsatz; einzelne Berichte nennen insgesamt zehn Bomben.
Beim Eintreffen von Rettungskräften und Polizei bestand die Gefahr eines erneuten Angriffs, woraufhin sie in einen Schutzraum wechselten. Russische Streitkräfte attackierten daraufhin erneut die Stelle des ersten Einschlags. Dabei wurden eine Sporthalle und eine Wirtschaftsgebäude zerstört, das Schulgebäude beschädigt und ein Feuerwehrfahrzeug vernichtet.
Nach найновішими офіційними повідомленнями загинули 24 людини, серед них двоє рятувальників ДСНС і четверо поліцейських. П'ятеро людей отримали поранення, серед них двоє рятувальників. На місці тривали аварійно-рятувальні роботи та пошук людей; до них залучили військових, поліцейських, рятувальників, волонтерів і сили спеціальних служб. Пошук ускладнювали російські дрони, обстріли, завали та сильне задимлення. На початку пошуку повідомлялося про 27 зниклих безвісти. У Запорізькій області 3 листопада оголосили День жалоби за загиблими.
Wie ukrainische Quellen darüber berichten
Ukrainische ЗМІ emphasize that the school and shelter served humanitarian purposes and that repeated strikes followed the arrival of responders. They also focus on the deaths and injuries of rescuers and police officers, the rising casualty toll, damage to civilian infrastructure, the continuing search operation and the declaration of a day of mourning.
Wie internationale Quellen darüber berichten
Internationale Medien focus on the high number of civilian deaths, the strikes on the school and shelter used for aid distribution, and the use of guided aerial bombs. They generally cite the Ukrainian authorities' initial and updated casualty figures and note that the Russian military had not publicly commented on the attack.
Wo die Berichte auseinandergehen
Die Angaben zur Zahl der Todesopfer entwickelten sich mit dem Fortschritt der Rettungs- und Sucharbeiten: Eine erste Meldung nannte einen Toten, spätere Berichte sprachen von 18, der aktuelle Stand beträgt 24. Die Quellen widersprechen sich außerdem bei der Zahl der eingesetzten Bomben: Einige nennen neun FAB-3000, andere zehn oder insgesamt mindestens zehn. In den bereitgestellten Berichten ist das Jahr des Angriffs zudem uneinheitlich als 2024 oder 2025 angegeben.
Hintergrund
Die in Komyschuwacha gebliebenen Einwohner erhielten jede Woche humanitäre Hilfe in der Schulgebäude. Die ukrainischen Behörden meldeten, dass mindestens neun 3.000-Kilogramm-FAB-3000 die Siedlung trafen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatte das russische Militär den Angriff nicht öffentlich kommentiert.