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Russischer Angriff auf Brücke über den Dnipro in Saporischschja – fünf Verletzte, darunter Rotkreuz-Mitarbeiter

Am Morgen des 6. Oktober haben russische Streitkräfte eine der Brücken über den Dnipro in Saporischschja angegriffen. Der Verkehr über die Brücke wurde vorübergehend gesperrt. Nach späteren Angaben wurden fünf Menschen verletzt, darunter zwei Mitarbeiter des Roten Kreuzes auf dem Weg zur Arbeit.

Das Wichtigste

  • Am Morgen des 6. Oktober schlugen russische Streitkräfte eine der Brücken über den Dnipro in Saporischschja.
  • Der Verkehr über die Brücke wurde nach dem Angriff vorübergehend gesperrt; die Fahrbahnoberfläche wurde beschädigt.
  • Zunächst wurde über zwei Verletzte berichtet – Männer im Alter von 43 und 54 Jahren, die in leichtem Zustand hospitalisiert wurden.
  • Später stieg die Zahl der Verletzten auf fünf; darunter zwei Frauen im Alter von 24 und 59 Jahren sowie ein 36-jähriger Mann.
  • Die beiden Männer (43 und 54 Jahre) waren nach späteren Angaben Mitarbeiter des Roten Kreuzes und befanden sich auf dem Weg zur Arbeit.
  • Die Information wurde vom amtierenden Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Saporischschja, Mychajlo Semikin, über Telegram veröffentlicht.
  • Der Angriff erfolgte im Rahmen einer nächtlichen Drohnenkampagne Russlands, bei der auch Explosionen in Kropywnytskyj, Saporischschja und Kiew gemeldet wurden.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf eine zivile Verkehrsader über den Dnipro in Saporischschja und unterbrach den städtischen Verkehr. Zu den Verletzten gehörten zwei Mitarbeiter des Roten Kreuzes, die sich auf dem Weg zur Arbeit befanden – ein Hinweis auf die Gefährdung humanitärer Helfer. Der Vorstand war Teil einer breiteren russischen Drohnenkampagne in der Nacht zum 6. Oktober, von der auch Kropywnytskyj und Kiew betroffen waren. Die Opferzahl stieg innerhalb weniger Stunden von zwei auf fünf, was zeigt, wie sich erste Lagebilder noch verändern können.

Was geschehen ist

Am Morgen des 6. Oktober haben russische Streitkräfte eine der Brücken über den Dnipro in Saporischschja angegriffen. Der Verkehr über die Brücke wurde vorübergehend gesperrt, die Fahrbahnoberfläche wurde beschädigt. Zunächst wurde über zwei verletzte Männer im Alter von 43 und 54 Jahren berichtet, die in leichtem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Spätere Angaben korrigierten die Zahl der Verletzten auf fünf; zu den weiteren Betroffenen zählten Frauen im Alter von 24 und 59 Jahren sowie ein 36-jähriger Mann. Nachfolgenden Berichten zufolge waren die beiden älteren Männer Mitarbeiter des Roten Kreuzes und zum Zeitpunkt des Angriffs auf dem Weg zur Arbeit.

Die Information wurde vom amtierenden Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Saporischschja, Mychajlo Semikin, über Telegram verbreitet. Einwohner von Saporischschja wurden aufgefordert, die Verkehrseinschränkungen zu beachten und die offiziellen Informationen zu verfolgen. Der Angriff auf die Brücke stand im Kontext einer nächtlichen russischen Drohnenkampagne gegen die Ukraine, bei der in mehreren Oblasten Luftalarm ausgelöst wurde und Explosionen in Kropywnytskyj, Saporischschja und Kiew gemeldet wurden. Im Kiewer Stadtbezirk Obolon verursachte herabfallendes Drohnenteile einen Brand auf dem Dach einer Bildungseinrichtung.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Alle vorliegenden Quellen sind ukrainischsprachig und benennen Russland einheitlich als angreifende Seite; der Angriff auf die Brücke wird durchgehend als russischer Angriff gerahmt. Die ukrainische Berichterstattung stellt die lokalen Folgen in den Mittelpunkt – die Sperrung der Brücke über den Dnipro, die Identität und Hospitalisierung der Verletzten sowie die Zugehörigkeit zweier Opfer zum Roten Kreuz. Einige ukrainische Medien ordnen den Vorstand in den Kontext der nächtlichen Drohnenangriffe und der vorangegangenen russischen Angriffe auf Charkiw und Saporischschja vom 5. Oktober ein.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Quellen sind sich uneins, wann genau der Angriff auf die Brücke erfolgte: Artikel 51559 datiert ihn auf die Nacht vom 5. auf den 6. Oktober, während andere Artikel den Morgen des 6. Oktober angeben.

Zudem unterscheiden sich die Angaben zur Opferzahl: Erste Berichte sprachen von zwei verletzten Männern (43 und 54 Jahre), spätere Berichte korrigierten die Gesamtzahl auf fünf, darunter Frauen im Alter von 24 und 59 Jahren sowie ein 36-jähriger Mann.

Hintergrund

In der Nacht zum 6. Oktober führten russische Streitkräfte einen Drohnenangriff auf die Ukraine durch, der in mehreren Oblasten Luftalarm auslöste; Explosionen wurden in Kropywnytskyj, Saporischschja und Kiew gemeldet. Im Kiewer Stadtbezirk Obolon verursachte herabfallendes Drohnenteile am Morgen des 6. Oktober einen Brand auf dem Dach einer Bildungseinrichtung. Am Vortag, dem 5. Oktober, hatten russische Angriffe ein Wohnhochhaus in Saporischschja (Brand und mindestens zwei Verletzte) sowie den Slobidskyj-Bezirk von Charkiw mit mindestens drei gelenkten Fliegerbomben getroffen, wobei zwei Großbrände, mindestens 59 Verletzte und ein Todesopfer gemeldet wurden. Der amtierende Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Saporischschja, Mychajlo Semikin (in einigen Quellen Semykin geschrieben), berichtete über Telegram über den Angriff auf die Brücke und die Opferzahlen.