Kabinett der Minister der Ukraine
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Selenskyj bietet Fedorov Leitung der Agentur für Wiederaufbau an
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Iwan Fedorow, den Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Saporischschja, für die Leitung der staatlichen Agentur für Wiederaufbau und Infrastrukturentwicklung vorgeschlagen. Fedorow gab das Angebot während seines Berichts zu 1.000 Tagen im Amt bekannt. Eine offizielle Entscheidung über seine Abberufung oder Ernennung steht laut Berichten noch aus.
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Orban-Nachfolger Magyar bekräftigt Blockade weiterer EU-Beitrittskapitel für die Ukraine
Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar hat am 3. September erklärt, Budapest werde weitere Verhandlungskapitel zur EU-Mitgliedschaft der Ukraine nur dann unterstützen, wenn die bilateralen Vereinbarungen zu den Rechten der ungarischen Minderheit in der Ukraine umgesetzt werden. Er wandte sich gegen ein beschleunigtes Verfahren und verwies auf Serbien, das seit rund 15 Jahren nur zwei von sechs Kapiteln eröffnet hat. Unterdessen hat die Werchowna Rada eine Erklärung zur Verurteilung der sowjetischen Verbrechen in der Transkarpatien-Region 1944–1946 verabschiedet.
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Kabinett legt vier Gesetzentwürfe für dritte EU-Tranche über 1,45 Mrd. Euro vor
Das ukrainische Kabinett hat am 3. September 2026 vier Gesetzentwürfe in die Werchowna Rada eingebracht, die Voraussetzung für die Auszahlung der dritten Tranche der EU-Makrofinanzhilfe über 1,45 Mrd. Euro sind. Sie dienen zudem der Erfüllung von Verpflichtungen gegenüber EU und IWF und betreffen Mehrwertsteuerverwaltung, Verrechnungspreise, Kapitalmärkte sowie die Effizienz des Antikorruptionsgerichts.
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Ukraine passt Zivilleben an neue russische Luftangriffstaktiken an
Das ukrainische Kabinett hat am 3. September ein Bündel von Beschlüssen verabschiedet, um Staat, Wirtschaft und Infrastruktur an die neuen russischen Luftangriffstaktiken anzupassen. Premierminister Serhij Korezkyj kündigte kürzere Ausgangssperren in Kiew, ein gestaffeltes Warnsystem mit „gelber" und „roter" Alarmstufe sowie eine neue staatliche Luftschutz-App auf Basis der Plattform „Diia" an.