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Ukrainische F-16-Piloten müssen bei Luftkämpfen mangels Raketen auf die Bordkanone zurückgreifen
Ukrainische F-16-Piloten leiden nach Angaben des Kommandeurs der 107. Luftstaffel mit dem Rufzeichen „Phantom" unter einem akuten Mangel an Luft-Luft-Raketen. In einigen Tageseinsätzen bleiben ihnen nur die 20-mm-Bordkanonen, um russische Luftziele zu bekämpfen. Die Ukraine wirbt international um neue Lieferungen, mehr Interzeptor-Raketen für Patriot-Systeme und eine Ausweitung der Produktion.
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Trump erklärt US-Munitionsbestände für „nahezu unbegrenzt“ und fordert Europa zur Rückzahlung auf
US-Präsident Donald Trump hat am 3. September in einem Truth-Social-Beitrag behauptet, die USA verfügten über „praktisch unbegrenzte“ Bestände an Munition mittlerer und höherer Klasse. Er kündigte an, dass die USA derzeit Munition für eigene Zwecke zurückhielten, der Verkauf an Verbündete aber bald wieder aufgenommen werde. Zugleich warf er der Biden-Administration vor, der Ukraine kostenlos mehr Munition geliefert zu haben, als die USA im Einsatz gegen Iran verbraucht hätten, und kündigte an, von Europa eine Erstattung der „hunderte Milliarden Dollar“ zu fordern, die zuvor kostenfrei an die Ukraine und die NATO geflossen seien.
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Ukraine bittet EU erstmals offiziell um Finanzierung von Patriot-Raketen aus dem 90-Milliarden-Euro-Kredit
Die Ukraine hat die EU-Kommission förmlich gebeten, mehrere Milliarden Euro aus dem 90-Milliarden-Euro-Unterstützungskredit für den Kauf von PAC-3-Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme zu verwenden. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bestätigte den Eingang des Antrags am 2. September in Brüssel vor einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Die EU-Mitgliedstaaten prüfen das Ersuchen derzeit.