Internationale Zivilluftfahrtorganisation
-
Moskauer Flughäfen Vnukovo und Scheremetjewo zum zweiten Mal in Folge nachts geschlossen
Die Moskauer Flughäfen Vnukovo und Scheremetjewo haben in der Nacht zum 3. September zum zweiten Mal in Folge den Flugbetrieb eingestellt. Nach Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosawijazija wurden vorübergehende Beschränkungen für Starts und Landungen in der Region Moskau verhängt. Die Schließungen folgen auf Warnungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dass der russische Luftraum für die Zivilluftfahrt zunehmend unsicher sei.
-
Putin benennt Bedingungen für Frieden und nennt ukrainische Luftraum-Warnungen „Staatsterrorismus“
Auf dem Wirtschaftsforum in Wladiwostok hat Wladimir Putin erklärt, Russland und die Ukraine müssten den Krieg in erster Linie untereinander beenden, sieht aber eine Chance für eine friedliche Lösung. Die ukrainischen Warnungen, der russische Luftraum sei für die Zivilluftfahrt unsicher, bezeichnete er als „Staatsterrorismus“ und warf den westlichen Partnern der Ukraine vor, durch ihr Schweigen zu Komplizen des internationalen Terrorismus zu werden. Seine Äußerungen fallen in eine Phase aktiver diplomatischer Kontakte zwischen den USA, Indien und Russland.
-
Bewaffnete Auseinandersetzung zwischen SBU und Militärgeheimdienst HUR in Kiew – drei Verletzte
In der Nacht zum 2. September 2026 kam es im Kiewer Stadtteil Bereznjaky zu einer bewaffneten Konfrontation zwischen Vertretern des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU und des Militärgeheimdiensts HUR. Drei HUR-Angehörige wurden verletzt, zwei davon schwer. Präsident Selenskyj forderte Aufklärung und entließ noch am selben Tag einen hochrangigen SBU-Offizier. Gleichzeitig griffen russische Drohnen die Hauptstadt an, darunter die Universität für Lebensmitteltechnologien.