US-Verteidigungsministerium
Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten (Department of Defense, kurz DoD) ist die föderale Behörde, die für die Streitkräfte des Landes zuständig ist. Geleitet wird es vom Verteidigungsminister, einem Kabinettsmitglied, das dem Präsidenten als Oberbefehlshaber untersteht. Sein Hauptsitz befindet sich im Pentagon in Arlington, Virginia. Zum Ministerium gehören das Heer, die Marine, die Luftwaffe, das Marine Corps und die Space Force.
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USA streiten über Beschränkung des ukrainischen Starlink-Kriegsdienstes
Die militärische Nutzung des Satellitenkommunikationsdienstes Starshield durch die Ukraine wurde nach Angaben ukrainischer Quellen bei hohen Geschwindigkeiten eingeschränkt. Dadurch wurden Militärmissionen und der Einsatz einiger Drohnen beeinträchtigt. Während die USA eine staatliche Anordnung bestreiten, berichten andere Medien, Elon Musk habe die Maßnahme angeordnet oder dem Präsidenten Donald Trump vorgeschlagen.
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Ukraine-Gespräche in Oslo: Witkoff reist weiter nach Russland
Am 20. Oktober fanden in Oslo Gespräche über ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine statt. Gastgeber war Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre; es nahmen Präsident Wolodymyr Selenskyj, der US-Sondergesandte Steve Witkoff (persönlich) und Jared Kushner (per Video, erkrankt) sowie Finnlands Präsident Alexander Stubb und Vertreter der E4-Gruppe, der EU und der NATO teil. Im Zentrum standen Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Witkoff wollte danach nach St. Petersburg reisen, um die in Oslo erarbeiteten Vorschläge an die russische Seite zu übermitteln.
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Selenskyj und Rubio telefonieren über Patriot-Lieferungen, Frühwarnsystem und Starlink
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 20. Oktober ein 45-minütiges Telefongespräch mit US-Außenminister Marco Rubio geführt. Die drei zentralen Themen waren die Lieferung von Abfangjägern für ballistische Raketen, die Wiederherstellung des Frühwarnsystems vor russischen Angriffen und die Rückkehr der Starlink- und Starshield-Dienste in der Ukraine. Rubio erklärte gegenüber Journalisten in Indien, die US-Politik gegenüber der Ukraine habe sich nicht geändert, Verzögerungen bei Patriot-Lieferungen seien auf hohe Nachfrage und eigene Bedürfnisse der USA zurückzuführen, nicht auf politische Entscheidungen. Selenskyj und Rubio vereinbarten, sich in den nächsten Tagen erneut auszutauschen.
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Zelensky wirft Pentagon gezielte Verzögerung von Patriot-Lieferungen an die Ukraine vor
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat laut ukrainischen Angaben die Freigabe einer bereits bezahlten, namhaften Partie von Patriot-Abwehrraketen für die Ukraine nicht unterzeichnet. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach am 19. Oktober 2025 von Verzögerungen lebenswichtiger Lieferungen auf Ebene des US-Verteidigungsministeriums und davon, dass politische Vereinbarungen zur Luftabwehr auf Arbeitsebene nicht umgesetzt würden. Die Ukraine erhalte nur etwa 12 Patriot-Raketen pro Monat – rund ein Viertel des Volumens aus der Biden-Zeit. Die US-Regierung wies die Darstellung als „falsch“ zurück.
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US-Kongress droht StarShield-Nutzung durch Ukraine zu untersuchen
US-Abgeordnete haben wegen der gemeldeten Einschränkungen der ukrainischen Nutzung der militärischen StarShield-Satellitenplattform Untersuchungen und personelle Konsequenzen angekündigt. Zuvor hatte SpaceX die Geschwindigkeit von StarShield-Terminals oberhalb von 160 km/h begrenzt; nach ukrainischen Angaben blieben die Einschränkungen auf Teilen der Front bestehen.
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Starlink-Ausfall beeinträchtigt ukrainische Drohneneinsätze – Selenskyj spricht von "geplanter Sonderoperation"
Am 14. Oktober verloren mit Starlink-Terminals ausgestattete ukrainische Drohnen die Verbindung, zeitlich eingeordnet in Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die Geheimdienstzusammenarbeit einzustellen, sollte die Ukraine weiter russische Ölraffinerien angreifen. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Vorfall am 17. Oktober in Brüssel als "geplante Sonderoperation" und erklärte, die Verbindung sei noch nicht vollständig wiederhergestellt. Trump und SpaceX-Chef Elon Musk wiesen eine Verwicklung in die Drosselung zurück.
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SpaceX kappt Starshield-Geschwindigkeit in der Ukraine – schwere Vorwürfe gegen Trump und Musk
In der Nacht zum 14. Oktober verhängte SpaceX unilateral eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Starshield-Militärterminals in der Ukraine. Präsident Selenskyj sprach am 17. Oktober von einer „geplanten Operation“, da Starlink in EU-Ländern bei Geschwindigkeiten über 180 km/h weiter funktionierte. Die USA streiten derweil über die Verantwortung: Trump wies jede Anordnung von sich, Rubio sprach von einer „Nicht-Einmischung“ des Weißen Hauses, Musk verwies auf Entscheidungen der US-Streitkräfte.
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Trump setzt Russland-Sanktionen aus und liefert sich Schlagabtausch mit Selenskyj
US-Präsident Donald Trump hat am 16. Oktober per Verfügung Sanktionen und Zölle gegen Russland aus dem Graham-Gesetz ausgesetzt – nur zwei Tage vor ihrem Inkrafttreten. Wenige Tage zuvor hatte er mit Wladimir Putin eine Vereinbarung über russische Diesellieferungen in die USA getroffen. Der Schritt verschärfte den Streit mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und zog scharfe Kritik aus beiden US-Parteien nach sich. Gleichzeitig sorgten Störungen des Satellitendiensts Starshield in der Ukraine und Berichte über mögliche Kürzungen beim Geheimdienst-Austausch für zusätzliche Spannungen.
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USA schränken Starshield-Terminals für ukrainische Drohnen ein – White House bestreitet Verantwortung
In der Nacht zum 14. Oktober hat SpaceX ohne Vorwarnung die Geschwindigkeit der Starshield-Satellitenterminals für die ukrainischen Streitkräfte begrenzt. Nach Angaben von drei Reuters-Quellen kam die Anordnung aus dem Weißen Haus; The Telegraph berichtet unter Berufung auf vier Quellen, Elon Musk habe Trump den Vorschlag unterbreitet und Trump habe zugestimmt. Trump wies jede Mitschuld von sich. Die Einschränkung traf die Ukraine mitten in einem schweren russischen Luftangriff, was laut Präsident Selenskyj Fähigkeiten zur Abwehr von Shahed-Drohnen, zur Logistik und zu Drohnenangriffen beeinträchtigte. Bis 16. Oktober war der Betrieb in Bewegung nach ukrainischen Angaben erst teilweise auf 160 km/h wiederhergestellt; ein Strafverfahren im US-Senat und Forderungen Deutschlands nach Aufhebung der Limits kamen hinzu.
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Trump-Regierung droht Ukraine mit Stopp von Waffenbeschaffung und Geheimdienstinformationen – und kündigt „Energie-Waffenstillstand“ an
Die Trump-Regierung droht nach Angaben europäischer Beamter damit, den PURL-Mechanismus zur Beschaffung von US-Waffen für die Ukraine und den Austausch von Geheimdienstinformationen mit Kiew zu stoppen, falls Kiew seine Fernangriffe auf russische Energieinfrastruktur nicht einstellt. Am Sonntag kündigte Trump über Truth Social einen sofortigen „Energie-Waffenstillstand“ zwischen Russland und der Ukraine an, den Kiew und europäische Partner als nicht abgestimmt und von Russland nicht eingehalten kritisierten. Präsident Selenskyj erklärte, die Ukraine sei bereit, russische Energieanlagen nicht mehr anzugreifen, sofern Russland dies im Gegenzug bei ukrainischen Zielen tue; am Tag der Ankündigung habe Russland jedoch unter anderem ein Kraftwerk in Charkiw getroffen.
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NATO entwickelt „Theorie des Sieges" gegen möglichen russischen Angriff auf die Ostflanke
Der Supreme Allied Commander Europe, General Alexus Grinkevich, arbeitet an einem Strategiepapier mit dem Titel „Theory of Victory", das beschreibt, wie die NATO einen möglichen russischen Angriff auf die Ostflanke mit Drohnen, KI und Systemen mit minimaler Besatzung rasch abwehren will. Die nicht eingestufte Fassung wurde von Bloomberg eingesehen; vorgestellt werden soll das Dokument am 12. Oktober in Polen.
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Mehr als die Hälfte der ukrainischen F-16 wegen Wartung in Belgien nicht einsatzbereit
Mehr als die Hälfte der ukrainischen F-16-Kampfjets ist laut einem Bericht des Wall Street Journal derzeit nicht kampfbereit, weil technische Wartungsarbeiten in Belgien durch den belgischen Auftragnehmer Sabena Aerospace Engineering unter einem US-Vertrag über bis zu 235,5 Millionen Dollar zu lange dauern. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte im Gespräch mit der Financial Times, dass rund die Hälfte der Flotte in Europa repariert wird, und forderte, die Wartung stärker auf ukrainisches Territorium zu verlagern. Das ukrainische Außenministerium wies die Darstellung einer „katastrophal niedrigen" Einsatzbereitschaft zurück.
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Pentagon schließt vorläufigen 20,7-Milliarden-Dollar-Vertrag mit Raytheon über AMRAAM-Raketen
Das US-Verteidigungsministerium hat mit Raytheon, einer Division von RTX, eine vorläufige mehrjährige Vereinbarung im Wert von 20,7 Milliarden US-Dollar über die beschleunigte Produktion von AMRAAM-Raketen unterzeichnet. Der Vertrag ist Teil der Bemühungen, US-Munitionsbestände aufzufüllen, die durch Lieferungen an Verbündete – darunter die Ukraine – und durch eigene Militäroperationen geschrumpft sind. Er fügt sich in die breitere Initiative „Arsenal of Freedom“ und eine Reihe weiterer Großvermutenderdes Pentagons in diesem Jahr ein.
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Polen bietet an, Patriot-Raketen für die Ukraine auf seinem Territorium zu produzieren
Die stellvertretende polnische Verteidigungsministerin Magdalena Sobków-Czarniecka hat in einem TVN24-Interview angeboten, die Produktion von Patriot-Abfangraketen für die Ukraine auf polnischem Boden zu errichten, falls die USA der Ukraine die entsprechende Lizenz erteilen. Warschau begründet dies mit der «sicheren» Lage seines Staatsgebiets im Gegensatz zur Ukraine im Krieg. Der Vorschlag folgt auf Äußerungen von Präsident Wolodymyr Selenskyj, wonach US-Präsident Donald Trump eine «endgültige Entscheidung» zur Lizenzvergabe getroffen habe – was Trump selbst bislang nicht bestätigt hat. Parallel verhandelt Polen mit den USA über die Errichtung einer dauerhaften US-Militärbasis.
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Pentagon-Besuch des polnischen Verteidigungsministers auf Wunsch der US-Seite verschoben
Der für den 23. September geplante Besuch des polnischen Verteidigungsministers Władysław Kosiniak-Kamysz im Pentagon wurde auf Ersuchen der US-Seite verschoben. Statt des Ministers reisen seine beiden Stellvertreter Magdalena Sobkowiak und Paweł Zalewski nach Washington, um Gespräche zu führen und neue bilaterale Abkommen vorzubereiten. Das polnische Verteidigungsministerium begründete die Verschiebung mit Signalen aus Washington und einer Sitzung der NATO-Generalstabschefs, nach der dringend neue Sicherheitsmaßnahmen für Bündnisstaaten nötig seien.
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USA warnen Verbündete vor Lieferverzögerungen von bis zu fünf Jahren bei Raketen und Luftabwehr
Die USA haben ihre Verbündeten – darunter die Ukraine – darauf hingewiesen, dass sie bei wichtigen Raketen- und Luftabwehrsystemen mit Lieferverzögerungen von bis zu fünf Jahren rechnen müssen. Grund seien die während des Krieges gegen den Iran leergefegten eigenen Arsenale der US-Streitkräfte. Betroffen sind unter anderem Patriot-Abfangjäger, Tomahawk-Marschflugkörper und THAAD-Systeme. Die Ukraine braucht zusätzliche Patriot-Interceptoren vor einem schwierigen Winter.
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Ramstein-Treffen: Deutschland liefert PAC-2-Raketen aus Bundeswehr-Beständen und kündigt „City Dome“-Projekt an
Beim 36. Treffen der Ukraine Defense Contact Group im Ramstein-Format am 8. September hat Deutschland die sofortige Lieferung von PAC-2-Abfangraketen für Patriot-Systeme sowie zusätzliche AIM-9-Raketen aus Bundeswehr-Beständen angekündigt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius stellte zudem das Projekt „City Dome“ zum Schutz ukrainischer Städte vor, während NATO-Generalsekretär Mark Rutte vor Rekordverlusten unter der Zivilbevölkerung warnte.