Ukrainisches Außenministerium
Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine ist das zentrale Exekutivorgan, das für die Gestaltung und Umsetzung der Außenpolitik des Staates zuständig ist. Es wird von einem Minister geleitet, der Mitglied des Ministerkabinetts ist und die Ukraine in den internationalen Beziehungen vertritt. Das Ministerium unterhält diplomatische Beziehungen zu ausländischen Staaten und internationalen Organisationen, steuert das Netz der ukrainischen Auslandsvertretungen und führt Verhandlungen zu Sicherheit, europäischer Integration und bilateraler Zusammenarbeit. Sein Sitz befindet sich in Kiew.
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Drohnenangriffe auf zwei Frachter vor Bulgariens Küste – ein Schiff sinkt, 11 Besatzungsmitglieder vermisst
In der Nacht zum 13. Oktober haben Drohnen zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer vor der bulgarischen Küste angegriffen. Der unter maltesischer Flagge fahrende, in Odesa registrierte und ukrainischen Eigentümern gehörende Frachter CHELSEA 3 wurde etwa 33 Kilometer östlich der Stadt Byala von drei Drohnen getroffen; alle 15 Besatzungsmitglieder – sieben Ukrainer und acht Aserbaidschaner – wurden nach Warna evakuiert, fünf mit leichten Verletzungen. Ein zweites Schiff sank etwa 31 Kilometer östlich des Dorfes Krapets; nach Angaben der meisten Quellen wurde ein Besatzungsmitglied gerettet, elf gelten als vermisst. Bulgariens Premierminister Rumen Radev will die russische Botschafterin Eleonora Mitrofanova vorladen und mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte sprechen. Die Ukraine macht Russland für die Angriffe verantwortlich; Sofia erklärte, es gebe keine eindeutigen Beweise für die Urheberschaft.
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Hamburger Prozess um Nord-Stream-Sabotage: Kuznetsov-Verteidigung will zwei Militärbefehlshaber als Zeugen vorladen
Im Hamburger Prozess gegen den ukrainischen Staatsbürger Serhii Kuznetsov wegen der Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines im Jahr 2022 plant die Verteidigung, eidesstattliche schriftliche Aussagen von zwei seiner militärischen Vorgesetzten vorzulegen. Einer von ihnen gilt laut BBC-Berichten als mutmaßlicher Organisator der gesamten Operation. Kuznetsov selbst wird nach Angaben seiner Anwälte im Prozess nicht aussagen und verweigert jede Aussage mit der Begründung, als Soldat keine Details seiner Tätigkeit offenlegen zu dürfen.
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Leipziger Drohnenangriff: Hauptverdächtige sind Bürger Belarus’ und Russlands mit GRU-Verbindung
Ermittler haben zwei Hauptverdächtige des Drohnenangriffs auf den Flughafen Leipzig/Halle vom 4. August identifiziert: den belarussischen Staatsbürger Andrii Ka. und den russischen Staatsbürger Oleg Le., der nach Erkenntnissen der Ermittler dem russischen Militärgeheimdienst GRU angehört. Eine mit Sprengstoff beladene Drohne war neben einem ukrainischen Antonov-Flugzeug gelandet, aber wegen eines defekten Zünders nicht detoniert. Die Bundesregierung macht Russland offiziell für den Vorfall verantwortlich.
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EU erwägt Verlagerung russischer Vermögenswerte von Belgien zu einem EU-Treuhänder
Die EU prüft, eingefrorene russische Staatsvermögen vom belgischen Verwahrer Euroclear auf einen neuen EU-kontrollierten Treuhänder zu übertragen, um die Bedenken Belgiens auszuräumen und die Mittel für die Ukraine nutzbar zu machen. Die Ukraine hat bereits einen konkreten Vorschlag nach Brüssel übermittelt. Die EU behandelt die Idee bislang als theoretische Möglichkeit – es gibt noch keinen Gesetzentwurf der Kommission.