UN-Menschenrechtsbeobachtungsmission in der Ukraine
Das Amt des Menschenrechtsbeauftragten der Werchowna Rada ist ein Organ des ukrainischen Parlaments, das für die parlamentarische Kontrolle der Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten zuständig ist. Die UN-Menschenrechtsbeobachtungsmission in der Ukraine wird vom Beauftragten in Zusammenarbeit mit dem Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) geleitet.
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Marsch in Berlin fordert humanitären Zugang zum besetzten Oleschky
Am 28. September organisierte die ukrainische Bürgerbewegung Vitsche Berlin einen Marsch durch das Berliner Stadtzentrum. Die Teilnehmenden forderten humanitäre Hilfe und sichere Evakuierungswege für die Bewohner des von Russland besetzten Oleschky in der Oblast Cherson. Kremlsprecher Dmitri Peskow räumte eine "kritische Situation" in der Stadt ein, versuchte jedoch, die Verantwortung dafür der Ukraine zuzuschieben.
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Ukraine wirft Russland vor, Evakuierung aus besetztem Oleshky zu blockieren – Humanitäre Katastrophe befürchtet
Die Ukraine hat Russland eine zeitweilige Waffenruhe und einen Landkorridor für die Evakuierung von Zivilisten aus dem besetzten Oleshky in der Oblast Cherson vorgeschlagen. Russland lehnte ab. Laut ukrainischen Angaben hat es seit dem 26. Mai keine Lebensmittellieferungen mehr in die Stadt gegeben, es werden Fälle von Hungertod gemeldet. Die Ukraine bringt den Fall nun vor die UN-Generalversammlung und ruft das IKRK sowie den Europarat zum Handeln auf.
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Allukrainischer Kirchenrat appelliert an Papst Leo XIV. wegen humanitärer Katastrophe in besetztem Oleschky
Der Allukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen hat an Papst Leo XIV., den Ökumenischen Rat der Kirchen, die Weltweite Evangelische Allianz sowie an UN-Mitgliedstaaten und das IKRK appelliert, eine humanitäre Mission und die Evakuierung der Bewohner des russisch besetzten Oleschky in der Oblast Cherson zu ermöglichen. Laut dem Rat sind seit Ende Mai 2026 keine Lebensmittellieferungen mehr in die Stadt gelangt; die Bewohner leiden unter Hunger, Wasser- und Medikamentenmangel, während russische Kräfte das Verlassen der Stadt verhindern. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha kündigte an, die Lage bei der Hochrangigen Woche der UN-Generalversammlung in New York zur Sprache zu bringen.