Енді Бернем
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Ukrainische F-16-Piloten müssen bei Luftkämpfen mangels Raketen auf die Bordkanone zurückgreifen
Ukrainische F-16-Piloten leiden nach Angaben des Kommandeurs der 107. Luftstaffel mit dem Rufzeichen „Phantom" unter einem akuten Mangel an Luft-Luft-Raketen. In einigen Tageseinsätzen bleiben ihnen nur die 20-mm-Bordkanonen, um russische Luftziele zu bekämpfen. Die Ukraine wirbt international um neue Lieferungen, mehr Interzeptor-Raketen für Patriot-Systeme und eine Ausweitung der Produktion.
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Burnham und Macron beraten in London über SCALP-Produktionslinien in der Ukraine
Der britische Premierminister Andy Burnham und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben sich in der Downing Street getroffen, um über die Einrichtung lokaler Montagelinien für die weitreichenden SCALP-Marschflugkörper in der Ukraine zu sprechen. Dabei bezogen sie auch die Ergebnisse des Treffens der „Koalition der Willigen“ in Kiew aus der Vorwoche ein.
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EU-Staaten sagen bei informellem Treffen in Wicklow neue Luftverteidigungshilfen für Ukraine zu
Beim informellen Treffen der EU-Außenministerinnen und -Außenminister am 2. September in Wicklow, Irland, haben mehrere EU-Mitgliedstaaten neue Zusagen für Luftverteidigungsgüter einschließlich Abfangraketen für die Ukraine angekündigt. Dies teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf einer Pressekonferenz im Anschluss mit. Zugleich verwies sie auf bereits ausgezahlte und zusätzlich genehmigte Mittel aus dem 90-Milliarden-Euro-Ukraine-Darlehen und betonte, dass die Ukraine über die EU-Hilfe hinaus auch bilaterale Unterstützung durch Partnerstaaten benötige.
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Ukraine bittet EU erstmals offiziell um Finanzierung von Patriot-Raketen aus dem 90-Milliarden-Euro-Kredit
Die Ukraine hat die EU-Kommission förmlich gebeten, mehrere Milliarden Euro aus dem 90-Milliarden-Euro-Unterstützungskredit für den Kauf von PAC-3-Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme zu verwenden. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bestätigte den Eingang des Antrags am 2. September in Brüssel vor einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Die EU-Mitgliedstaaten prüfen das Ersuchen derzeit.