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Russland greift Ukraine nachts mit Marschflugkörper und 161 Drohnen an

In der Nacht zum 11. September hat Russland die Ukraine mit einer Marschflugkörper vom Typ S8000 „Banderol“ und 161 Angriffsdrohnen attackiert. Die ukrainische Luftabwehr hat nach eigenen Angaben 138 Drohnen abgeschossen oder unterdrückt; an 19 Orten wurden direkte Treffer registriert. In Kyjiw brach in einem neunstöckigen Wohnhaus im Stadtbezirk Dnipro ein Brand aus, mindestens sieben Menschen wurden verletzt.

Das Wichtigste

  • Angriff in der Nacht zum 11. September (ab 18:00 am 10. September) mit S8000-„Banderol“-Marschflugkörper und 161 Angriffsdrohnen.
  • Marschflugkörper wurde aus dem russischen Gebiet Belgorod abgefeuert; Drohnen starteten aus Richtung Orjol, Kursk, Primorsko-Achtarsk sowie aus dem besetzten Donezk und Hwardijske auf der Krim.
  • Eingesetzt wurden Drohnen vom Typ Schahed (auch düsengetriebene Varianten), Gerbera sowie „Parodia“-Attrappen.
  • Stand 08:00 am 11. September: 138 Drohnen abgeschossen oder unterdrückt; Treffer an 19 Orten, herabfallende Trümmer an 3 weiteren Orten.
  • In Kyjiw brannte ein neunstöckiges Wohnhaus im Stadtbezirk Dnipro; Fassadenbrand vom 1. bis 5. Stockwerk, Wohnung im 2. Stock in Brand.
  • Mindestens sieben Verletzte in Kyjiw; im Gebiet Kyjiw Brände in Lagerhäusern im Bezirk Butscha gemeldet.
  • Die Luftwaffe wies darauf hin, dass der Angriff am Morgen des 11. September andauerte und feindliche Drohnen weiter im Luftraum waren.

Warum es wichtig ist

Es handelte sich um einen großangelegten kombinierten Raketen- und Drohnenangriff über Nacht, bei dem neben 161 Drohnen auch ein S8000-„Banderol“-Marschflugkörper gegen die Ukraine eingesetzt wurde. Trotz der hohen Quote abgefangener oder unterdrückter Drohnen (138 von 161) wurden an 19 Orten direkte Treffer verzeichnet. Der Angriff führte in Kyjiw zu einem Brand in einem neunstöckigen Wohnhaus und mindestens sieben Verletzungen. Die Luftwaffe erklärte, der Angriff dauere am Morgen des 11. September noch an.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 11. September (ab 18:00 am 10. September) griffen russische Streitkräfte die Ukraine mit einem Marschflugkörper vom Typ S8000 „Banderol“ und 161 Angriffsdrohnen an. Der Marschflugkörper wurde aus dem russischen Gebiet Belgorod abgefeuert. Die Drohnen starteten aus mehreren Richtungen: Orjol, Kursk und Primorsko-Achtarsk in Russland sowie aus dem besetzten Donezk und dem besetzten Hwardijske auf der Krim. Zum Einsatz kamen Drohnen vom Typ Schahed, darunter düsengetriebene Varianten, Gerbera sowie „Parodia“-Attrappen. Die ukrainische Luftabwehr – bestehend aus Luftstreitkräften, Flugabwehrraketentruppen, Einheiten für elektronische Kriegsführung und unbemannte Systeme sowie mobilen Feuergruppen der Verteidigungskräfte – fängt den Angriff ab. Stand 08:00 am 11. September waren 138 Drohnen abgeschossen oder unterdrückt. Dennoch wurden an 19 Orten Treffer durch russische Angriffsmittel registriert, an drei weiteren Orten fielen Trümmer abgeschossener Ziele herab. In Kyjiw brach in einem neunstöckigen Wohnhaus im Stadtbezirk Dnipro ein Brand aus; die Fassade brannte vom ersten bis zum fünften Stockwerk, im zweiten Stockwerk geriet eine Wohnung in Brand. Mindestens sieben Menschen wurden in der Hauptstadt verletzt. Die Militärverwaltung des Gebiets Kyjiw meldete Brände in Lagerhäusern im Bezirk Butscha. Aus Saporischschja, Sumy und anderen Regionen wurden Explosionen gemeldet. Separat griff die russische Armee Dnipro sowie die Bezirke Nikopol und Kamjanske mit Drohnen und Artillerie an; zwei Männer wurden verletzt. Die ukrainische Luftwaffe warnte, dass der Angriff am Morgen des 11. September noch andauerte und sich weiterhin feindliche Drohnen im ukrainischen Luftraum befanden.

Hintergrund

Der Marschflugkörper S8000 „Banderol“ wurde aus dem russischen Gebiet Belgorod gestartet. Die Drohnen wurden aus den Richtungen Orjol, Kursk und Primorsko-Achtarsk in Russland sowie aus dem besetzten Donezk und dem besetzten Hwardijske auf der Krim gestartet. Der Drohnenmix umfasste Schahed (einschließlich düsengetriebener Varianten), Gerbera und „Parodia“-Attrappen. Die Luftabwehr wurde durch Luftstreitkräfte, Flugabwehrraketentruppen, Einheiten für elektronische Kriegsführung und unbemannte Systeme sowie mobile Feuergruppen der ukrainischen Verteidigungskräfte sichergestellt. Die Angaben zu Abschüssen und Unterdrückungen waren vorläufig und bezogen sich auf den Stand 08:00 am 11. September. Neben dem nächtlichen Drohnen- und Raketenangriff griffen russische Streitkräfte Dnipro sowie die Bezirke Nikopol und Kamjanske mit Drohnen und Artillerie an und verletzten dabei zwei Männer. Die Militärverwaltung des Gebiets Kyjiw meldete Brände in Lagerhäusern im Bezirk Butscha, und aus Saporischschja, Sumy und weiteren Regionen wurden Explosionen gemeldet.