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Polnische Flughäfen Rzeszów und Lublin wegen russischer Angriffe auf die Ukraine erneut geschlossen

Am Morgen des 18. September haben die polnischen Flughäfen Rzeszów und Lublin den Betrieb eingestellt, während Russland die Ukraine angriff. Damit setzten sie eine Serie von Unterbrechungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen fort. Die polnische Luftwaffe schickte Kampfjets in die Luft, und die Flugsicherungsbehörde PANSA gab die Aussetzung des Luftverkehrs bekannt. Beide Flughäfen nahmen den Betrieb gegen 08:45 Uhr Ortszeit wieder auf.

Das Wichtigste

  • Die Flughäfen Rzeszów und Lublin stellten am Morgen des 18. September den Betrieb ein – der dritte Tag in Folge.
  • Die polnische Luftnavigationagentur PANSA meldete die Aussetzung des Luftverkehrs.
  • Die polnische Luftwaffe schickte Kampfjets in die Luft.
  • Am 17. September war laut Premierminister Donald Tusk eine russische Angriffsdrohne in der Oblast Wolhynien nahe der polnischen Grenze abgestürzt.
  • Am 16. September wurden Kampfjets aufgestiegen und in den polnischen Grenzregionen Luftalarm ausgelöst.
  • Beide Flughäfen nahmen den Betrieb gegen 08:45 Uhr Ortszeit wieder auf.

Warum es wichtig ist

Die wiederholten Unterbrechungen des zivilen Luftverkehrs an zwei Flughäfen nahe der ukrainischen Grenze zeigen, dass die Auswirkungen russischer Angriffe auf die Westukraine direkt die zivile Luftfahrt in einem NATO-Staat beeinträchtigen. Das Aufsteigenlassen von Kampfjets unterstreicht die erhöhte militärische Bereitschaft entlang der Grenze.

Was geschehen ist

Am Morgen des 18. September stellten die polnischen Flughäfen Rzeszów und Lublin den Betrieb ein, während Russland die Ukraine angriff. Die polnische Luftnavigationagentur PANSA gab die Aussetzung des Luftverkehrs über ihren X-Account bekannt. Die polnische Luftwaffe schickte Kampfjets in die Luft. Es war der dritte Tag in Folge, an dem polnische Flughäfen wegen russischer Angriffe auf die Ukraine den Betrieb einstellten – auch am 17. und 16. September kam es zu ähnlichen Aussetzungen. Gegen 08:45 Uhr Ortszeit meldete PANSA die Wiederaufnahme des Betriebs an beiden Flughäfen.

Hintergrund

Am 17. September war nach Angaben von Premierminister Donald Tusk eine russische Angriffsdrohne in der Oblast Wolhynien nahe der polnischen Grenze abgestürzt. Ein Sprecher des Operativen Kommandos der polnischen Streitkräfte erklärte, eine Drohne sei vermutlich vier Kilometer von der polnisch-ukrainischen Grenze gefallen oder abgeschossen worden. Bereits am 16. September waren Kampfjets aufgestiegen und in den polnischen Grenzregionen Luftalarm ausgelöst worden, nachdem russische Drohnen ukrainische Oblasten angegriffen hatten.