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Russischer KAB-Angriff auf Wohnhaus in Sumy: zwei Tote, mehrere Verletzte

Am Abend des 18. September 2026 hat die russische Armee die Stadt Sumy und ihr Umland mit gelenkten Fliegerbomben (KABs) angegriffen. Eine der Bomben traf ein mehrstöckiges Wohnhaus im Stadtteil Kowpakowski direkt zwischen dem dritten und vierten Stockwerk. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt, darunter Kinder.

Das Wichtigste

  • Russische Streitkräfte griffen Sumy und das Stadtumland am Abend des 18. September 2026 mit 6–7 gelenkten Fliegerbomben (KABs) an.
  • Ein direkter Treffer wurde in einem mehrstöckigen Wohnhaus im Stadtteil Kowpakowski (Kovpakivskyi) registriert, zwischen dem dritten und vierten Stockwerk eines neunstöckigen Gebäudes.
  • Mindestens vier mehrstöckige Wohnhäuser wurden bei dem Angriff beschädigt; es brach ein Feuer aus.
  • Zwei Menschen kamen ums Leben: die 45-jährige Alla Korniienko und der 52-jährige Roman Trepalin, beide Mitarbeiter des Exekutivkomitees des Stadtrats von Sumy.
  • Nach Angaben vom späten Abend (Stand 23:20) galten acht Bewohner als verletzt, darunter zwei Kinder im Alter von 7 und 13 Jahren; drei der Verletzten waren in ernstem Zustand.
  • Vier Personen, darunter ein Kind, wurden aus den Trümmern des getroffenen Hauses geborgen; Rettungskräfte arbeiteten weiter an der Unglücksstelle.
  • Der Angriff wurde von Präsident Wolodymyr Selenskyj, dem Leiter der Oblast-Militärverwaltung Sumy Oleh Hryhorov, dem Leiter der Stadt-Militärverwaltung Sumy Serhii Kryvosheienko und Bürgermeister Artem Kobzar gemeldet.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf ein Wohnhaus in einem zentralen Stadtteil von Sumy, weit entfernt von der Frontlinie, und forderte zwei Todesopfer unter städtischen Angestellten sowie Verletzte unter mehreren Bewohnern, darunter Kinder. Er steht beispielhaft für das anhaltende Muster russischer KAB-Angriffe auf zivile Infrastruktur in der Ukraine. Dass nach Angaben der Stadtverwaltung an einem Abend 6 bis 7 gelenkte Bomben auf eine einzige Stadt abgefeuert wurden, verdeutlicht das Ausmaß der Luftangriffe auf ukrainische Wohngebiete.

Was geschehen ist

Am Abend des 18. September 2026 griff die russische Armee die Stadt Sumy und ihr Umland mit gelenkten Fliegerbomben (KABs) an. Nach Angaben der Stadt-Militärverwaltung Sumy wurden etwa 6 bis 7 Bomben eingesetzt. Eine der Bomben schlug direkt in ein mehrstöckiges Wohnhaus im Stadtteil Kowpakowski ein; Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, der Einschlag habe sich zwischen dem dritten und vierten Stockwerk eines neunstöckigen Gebäudes ereignet. Mindestens vier Wohnhäuser wurden beschädigt, im getroffenen Gebäude brach ein Feuer aus. Durch den Einschlag starben zwei Mitarbeiter des Exekutivkomitees des Stadtrats von Sumy, die 45-jährige Alla Korniienko und der 52-jährige Roman Trepalin. Bis 23:20 galten acht Bewohner als verletzt, darunter zwei Kinder im Alter von 7 und 13 Jahren; drei der Verletzten befanden sich in ernstem Zustand. Rettungskräfte bargen vier Personen, darunter ein Kind, aus den Trümmern und arbeiteten an der Unglücksstelle weiter; es war möglich, dass sich noch weitere Verschüttete unter den Trümmern befanden. Informationen zum Angriff und seinen Folgen wurden vom Leiter der Oblast-Militärverwaltung Sumy, Oleh Hryhorov, dem Leiter der Stadt-Militärverwaltung Sumy, Serhii Kryvosheienko, sowie Bürgermeister Artem Kobzar über Telegram verbreitet.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Medien schreiben den Angriff Russland zu und stellen den Einschlag einer gelenkten Fliegerbombe in ein Wohnhaus im Stadtteil Kowpakowski in den Mittelpunkt. Die Berichterstattung legt den Schwerpunkt auf die menschlichen Folgen, nennt die beiden getöteten Stadtratsmitarbeiter mit Namen und weist auf verletzte Kinder hin. Präsident Wolodymyr Selenskyj, der Leiter der Oblast-Militärverwaltung Sumy Oleh Hryhorov, der Leiter der Stadt-Militärverwaltung Serhii Kryvosheienko und Bürgermeister Artem Kobzar liefern über Telegram die offizielle ukrainische Darstellung; so erhält das Geschehen eine klare institutionelle ukrainische Stimme.