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Russischer Drohnenangriff auf Linienbus in Nikopol: fünf Tote

Bei einem Drohnenangriff auf einen Linienbus im Rajon Nikopol in der Oblast Dnipropetrowsk wurden am Morgen des 16. September fünf Menschen getötet und mindestens sieben verletzt. Nach Angaben des Leiters der Militärverwaltung der Oblast Dnipropetrowsk, Oleksandr Hanzha, traf eine russische Drohne den Bus.

Das Wichtigste

  • Fünf Menschen kamen am Morgen des 16. September bei einem Drohnenangriff auf einen Linienbus im Rajon Nikopol in der Oblast Dnipropetrowsk ums Leben.
  • Mindestens sieben weitere Insassen wurden verletzt und befinden sich nach Angaben der Gebietsverwaltung unter ärztlicher Aufsicht.
  • Die fünf Getöteten starben noch am Unglücksort.
  • Nach Angaben von Oleksandr Hanzha, Leiter der Militärverwaltung der Oblast Dnipropetrowsk, traf den Bus eine russische Drohne.
  • In derselben Nacht beschossen russische Kräfte Nikopol und die Gemeinde Marhanetz; über Opfer wurde zunächst nichts gemeldet, ein Wohnhaus wurde beschädigt.
  • Am Morgen des 16. September griff eine russische Drohne den Personenzug Nr. 122 auf der Strecke Kyjiw–Mykolajiw an; alle Fahrgäste konnten rechtzeitig evakuiert werden.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf unmittelbar zivile Personenbeförderung und forderte mehrere Tote und Verletzte unter Fahrgästen, die sich auf einer alltäglichen Route befanden.

Was geschehen ist

Am Morgen des 16. September schlug eine russische Drohne in einen Linienbus im Rajon Nikopol in der Oblast Dnipropetrowsk ein. Fünf Insassen kamen noch am Ort des Einschlags ums Leben, mindestens sieben weitere wurden verletzt und stehen unter ärztlicher Aufsicht. Die Angaben zu Opfern und Ursache stammen von Oleksandr Hanzha, dem Leiter der Militärverwaltung der Oblast Dnipropetrowsk. In derselben Nacht hatten russische Kräfte bereits Nikopol und die benachbarte Gemeinde Marhanetz beschossen; dabei wurden nach offiziellen Angaben keine Opfer gemeldet, jedoch ein Wohnhaus beschädigt. Am Morgen griff eine weitere russische Drohne zudem den Personenzug Nr. 122 auf der Strecke Kyjiw–Mykolajiw an. Dank rechtzeitiger Evakuierung von Triebfahrzeug-, Zugpersonal und Fahrgästen gab es dort keine Verletzten; für die Reisenden wurde ein Bustransport zur Endstation organisiert.