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Russischer Drohnenangriff auf Personenzug Kyjiw–Mykolajiw am 16. September – keine Verletzten

Russische Streitkräfte haben am Morgen des 16. September den Personenzug Nr. 122 von Kyjiw nach Mykolajiw mit einer Drohne angegriffen. Dank einer Vorwarnung des Monitorings von Ukrzaliznytsia wurden alle Fahrgäste und das Zugpersonal vor dem Einschlag evakuiert; es gab keine Verletzten. Ukrzaliznytsia organisiert gemeinsam mit der Militärverwaltung des Gebiets Mykolajiw Busverbindungen für die Reisenden.

Das Wichtigste

  • Russischer Drohnenangriff auf den Personenzug Nr. 122 (Strecke Kyjiw–Mykolajiw) am Morgen des 16. September 2026
  • Lokomotiv- und Zugbegleitpersonal sowie alle Fahrgäste wurden nach einer Warnung des Monitorings von Ukrzaliznytsia vor dem Einschlag evakuiert
  • Keine Verletzten
  • Ukrzaliznytsia organisiert gemeinsam mit der Militärverwaltung des Gebiets Mykolajiw Busverbindungen für die Fahrgäste
  • 168 Fahrgäste des Zugs Kyjiw–Mykolajiw wurden nach dem Angriff per Bus nach Mykolajiw gebracht
  • Berichten zufolge wurde der fahrende Zug auf dem Abschnitt zwischen Baschtanka und Nowyj Buh dreimal angegriffen
  • Der Leiter von Ukrzaliznytsia, Oleksandr Pertsovskyi, sprach von einem fortgesetzten „Jagen von Personenzügen“ und forderte entschlossenes Handeln der Partner bei Angriffen in der Nähe von Grenzen und Diplomatenzügen

Was geschehen ist

Am Morgen des 16. September 2026 schlugen russische Streitkräfte den Personenzug Nr. 122 auf der Strecke Kyjiw–Mykolajiw mit einer Drohne an. Dank einer Vorwarnung des Monitorings von Ukrzaliznytsia konnten die Lokomotiv- und Zugbesatzungen sowie alle Fahrgäste rechtzeitig evakuiert werden, sodass niemand verletzt wurde. Der Zug wurde nach Berichten auf dem Abschnitt zwischen Baschtanka und Nowyj Buh dreimal angegriffen. Ukrzaliznytsia organisiert gemeinsam mit der Militärverwaltung des Gebiets Mykolajiw Busverbindungen für die Reisenden; 168 Fahrgäste wurden per Bus nach Mykolajiw gebracht. Die Leitung von Ukrzaliznytsia bezeichnete den Vorfall als Fortsetzung eines Musters, bei dem der Feind Personenzüge „jage“, und forderte entschlossenes Handeln der internationalen Partner – insbesondere angesichts früherer Angriffe in Grenznähe und auf Diplomatenzüge.

Wie internationale Quellen darüber berichten

Die internationale (englischsprachige, nicht-ukrainische) Berichterstattung beschränkt sich auf eine einzige Agenturmeldung, die lediglich die Grundtatsache eines russischen Angriffs auf den Personenzug Kyjiw–Mykolajiw wiedergibt. Die in der ukrainischen Berichterstattung hervorgehobenen Details – die offiziellen Stellungnahmen von Ukrzaliznytsia, die Evakuierungsmechanik und der Kontext des Diplomatenzugs vom 13. September – fehlen in dieser internationalen Meldung.

Hintergrund

Am 13. September hatten russische Streitkräfte die Lokomotive eines Personenzugs nahe dem Grenzübergang Jahodyn im Gebiet Wolyn, etwa zwei Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, mit einer Drohne angegriffen; jener Zug (Kyjiw–Warschau) war ebenfalls vorzeitig gestoppt worden, ohne dass es Verletzte gab. Nach Angaben von Ukrzaliznytsia hatte sich kurz vor dem Angriff vom 13. September ein Diplomatenzug mit unter anderem Sicherheitsberatern mehrerer EU-Mitgliedstaaten und dem ehemaligen britischen Premierminister Boris Johnson am Bahnhof Jahodyn befunden; Ukrzaliznytsia schloss nicht aus, dass der Zug mit den Diplomaten das eigentliche Angriffsziel gewesen sein könnte. Der Leiter von Ukrzaliznytsia, Oleksandr Pertsovskyi, hatte diese Vorfälle bereits zuvor als „Jagen“ von Personenzügen durch den Feind gerahmt und eine entschlossene Reaktion der Partner gefordert.