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Russland greift Kiew mit Raketen und Drohnen an – zwei Tote, Neun Verletzte, Geburt in beschädigtem Krankenhaus

In der Nacht zum 24. September hat Russland Kiew mit ballistischen Raketen und Drohnen angegriffen. Eine 57-jährige Frau im Stadtbezirk Podilskyj und ein 65-jähriger Mann im Stadtbezirk Solomjanskyj kamen ums Leben, mindestens neun Menschen wurden verletzt. Während des Angriffs wurde im beschädigten städtischen Geburtshaus Nr. 2 ein Junge geboren; Patienten und Personal blieben unverletzt, da sie sich im Schutzraum befanden.

Das Wichtigste

  • Russland griff Kiew in der Nacht zum 24. September mit ballistischen Raketen und Drohnen an.
  • Eine 57-Jährige im Stadtbezirk Podilskyj und ein 65-Jähriger im Stadtbezirk Solomjanskyj wurden getötet; die Zahl der Verletzten stieg auf neun, davon acht im Krankenhaus.
  • Das städtische Geburtshaus Nr. 2 in der Mostyzka-Straße wurde beschädigt – Fenster und Türen vom 1. bis 5. Stock sowie die Wäscherei und der Heizungskeller.
  • Während des Angriffs wurde im Geburtshaus um 2:05 Uhr ein Junge geboren; Patienten und Personal befanden sich im Schutzraum und wurden nicht verletzt.
  • Am 25. September schlug eine russische Drohne in ein 16-stöckiges Wohnhaus im Stadtbezirk Petscherskyj ein und tötete einen 14-jährigen Jungen.
  • Bei einem Drohnenangriff tagsüber im Stadtbezirk Obolon wurde ein Garagenkooperativ getroffen, mindestens 16 Garagenboxen zerstört und eine Person verletzt.
  • Insgesamt wurden rund 90 Objekte und etwa 50 Fahrzeuge beschädigt; kritische Infrastruktur blieb nach offiziellen Angaben unbeschädigt.

Warum es wichtig ist

Der Angriff veranschaulicht das russische Muster eines mehrgleisigen Vorgehens mit Raketen und Drohnen gegen die ukrainische Hauptstadt. Er traf zivile Infrastruktur über mehrere Stadtbezirke hinweg – darunter ein Geburtshaus während einer aktiven Geburt – und forderte mehrere Todesopfer, unter ihnen einen 14-jährigen Jungen, was auch diplomatische Reaktionen aus Israel wegen dessen dortiger Staatsbürgerschaft auslöste.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 24. September griff Russland Kiew mit ballistischen Raketen und Drohnen an. Dabei wurde eine 57-jährige Frau im Stadtbezirk Podilskyj und ein 65-jähriger Mann im Stadtbezirk Solomjanskyj getötet. Die Zahl der Verletzten stieg nach Angaben der militärischen Stadtverwaltung auf neun, von denen acht stationär aufgenommen wurden; zwei befanden sich zunächst in ernstem Zustand, wurden aber stabilisiert.

Das städtische Geburtshaus Nr. 2 in der Mostyzka-Straße wurde getroffen: Fenster und Türen vom 1. bis 5. Stock auf der Parkplatzseite sowie Fenster der Wäscherei und der Heizungskeller wurden teilweise beschädigt. Da sich Patienten und Personal im Schutzraum aufhielten, gab es dort keine Verletzten – während des Angriffs wurde um 2:05 Uhr ein Junge geboren. Das Krankenhaus setzte seinen Betrieb und die medizinische Versorgung trotz der Schäden fort.

Am Tag griff eine russische Drohne ein Garagenkooperativ im Stadtbezirk Obolon an: mindestens 16 Garagenboxen wurden zerstört, Autos brannten, eine Person wurde verletzt; die Feuerwehr löschte den Brand. Am Morgen des 25. September schlug eine Drohne in ein 16-stöckiges Wohnhaus im Stadtbezirk Petscherskyj ein und tötete einen 14-jährigen Jungen.

Insgesamt wurden rund 90 Objekte und etwa 50 Fahrzeuge beschädigt; nach offiziellen Angaben blieben Einrichtungen der kritischen Infrastruktur unversehrt. Auch Lagerhallen, eine Filiale der „Nowa Poschta" und ein Verwaltungsgebäude wurden beschädigt.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Quellen beschreiben die Ereignisse als gezielten russischen Angriff auf Kiew, benennen Russland ausnahmslos als Angreifer und ordnen die Schäden – Geburtshaus, Lager, Nowa-Poschta-Filiale, Wohnhäuser, Garagenkooperativ – der russischen Luftwaffe zu. Die Berichterstattung betont die zivile Dimension: die Geburt eines Jungen im beschädigten Geburtshaus während des Angriffs, die ununterbrochene medizinische Versorgung sowie den Rettungs- und Bergungseinsatz ukrainischer Dienste (SES, KMVA, Gesundheitsdepartement der Stadtverwaltung, Polizei). Die offiziellen Opferzahlen werden als sich entwickelnde Angaben präsentiert – von zunächst zwei Toten und acht Verletzten zu zwei Toten und neun Verletzten mit acht Hospitalisierten. Separat aufgegriffen wird die Verurteilung des Angriffs durch Israel, da eines der Opfer – der 14-jährige Junge – die israelische Staatsbürgerschaft besaß; das wird in den bilateralen diplomatischen Kontext zwischen Kiew und Jerusalem eingeordnet.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Berichte unterscheiden sich im Hinblick auf Zeitpunkt, Stadtbezirk und Zahl der Todesopfer. Einige frühe Meldungen führen zwei Tote in der Nacht zum 24. September an – eine 57-Jährige im Stadtbezirk Podilskyj und einen 65-Jährigen im Stadtbezirk Solomjanskyj – während spätere Berichte den Tod eines 14-jährigen Jungen durch einen Drohnenangriff auf ein 16-stöckiges Wohnhaus im Stadtbezirk Petscherskyj am Morgen des 25. September beschreiben.

Auch bei der Gesamtzahl der Verletzten gehen die Angaben auseinander. Anfangs war von acht Verletzten die Rede, während die militärische Stadtverwaltung Kiew und Bürgermeister Klitschko später von neun Verletzten – acht davon hospitalisiert – berichteten.

Hintergrund

Das städtische Geburtshaus Nr. 2 in der Mostyzka-Straße setzte seinen Betrieb und die medizinische Versorgung trotz teilweiser Schäden an Fenstern und Türen vom 1. bis 5. Stock sowie in der Wäscherei und im Heizungskeller fort. Behörden erklärten ausdrücklich, dass keine kritische Infrastruktur in Kiew durch den Angriff beschädigt worden sei.