Russischer Angriff auf Kiew beschädigt Geburtsklinik – Baby wird während des Beschusses geboren
Ein russischer Angriff auf Kiew in der Nacht zum 24. September hat unter anderem das Städtische Geburtshaus Nr. 2 auf der Mostyzka-Straße beschädigt. Während des Angriffs wurde um 2:05 Uhr ein Junge geboren. Patienten und Personal blieben unverletzt, da sie sich im Schutzraum des Gebäudes aufhielten. Insgesamt wurden bei dem Angriff zwei Menschen getötet und mehrere verletzt; auch Lagerhallen, eine Nova-Poshta-Filiale und eine Garagengenossenschaft wurden beschädigt.
Das Wichtigste
- Beschädigtes Gebäude: Städtisches Geburtshaus Nr. 2 in Kiew, Mostyzka-Straße
- Während des Angriffs wurde um 2:05 Uhr ein Junge geboren
- Keine Verletzten im Geburtshaus – Patienten und Personal befanden sich im Schutzraum
- Fenster und Türen auf den Stockwerken 1 bis 5 sowie Fenster in Wäscherei und Heizungsraum teilweise beschädigt
- Geburtshaus bleibt in Betrieb und versorgt Patientinnen weiter
- Zwei Tote und mindestens acht Verletzte im gesamten Stadtgebiet
- Beschädigt oder zerstört: Lagerhallen, eine Nova-Poshta-Filiale, ein Verwaltungsgebäude und mindestens 16 Garagenboxen im Rajon Obolon
Warum es wichtig ist
Der Angriff traf eine geschützte zivile Einrichtung – ein Geburtshaus – in dem zum Zeitpunkt des Beschusses ein Kind zur Welt kam. Dass weder Patientinnen noch Personal verletzt wurden, ist der Tatsache zu verdanken, dass sie sich rechtzeitig in den Schutzraum begeben hatten. Gleichzeitig verdeutlicht der Angriff die hohe zivile Gesamtkosten der russischen Luftangriffe auf Kiew: zwei Tote, mehrere Verletzte und Schäden an wichtiger Infrastruktur wie Lagern und einer Nova-Poshta-Filiale.
Was geschehen ist
In der Nacht zum 24. September griff Russland Kiew mit Drohnen an. Das Städtische Geburtshaus Nr. 2 auf der Mostyzka-Straße wurde beschädigt: Fenster und Türen auf den Stockwerken 1 bis 5 zur Parkseite hin sowie Fenster in der Wäscherei und im Heizungsraum wurden teilweise zerstört. Um 2:05 Uhr, während des Angriffs, wurde im Haus ein Junge geboren. Patientinnen und Personal hielten sich im Schutzraum auf und blieben unverletzt. Das Geburtshaus setzte seinen Betrieb und die medizinische Versorgung trotz der Schäden fort. Die Kiewer Stadtverwaltung (KMDA) hatte am Nachmittag des 24. September vor einer Drohnengefahr gewarnt. Über die Stadt verteilt wurden bei dem Angriff zwei Menschen getötet und mindestens acht verletzt. In Brand gerieten Lagerhallen und eine Filiale des Logistikunternehmens Nova Poshta; ein Verwaltungsgebäude wurde beschädigt. Im Rajon Obolon schlugen Überreste auf dem Gelände einer Garagengenossenschaft ein, wobei mindestens 16 Garagenboxen zerstört und Autos in Brand gerieten. Die Rettungskräfte (DSNS) löschten den Brand.
Hintergrund
Tetjana Mostepan, Direktorin des Gesundheitsdepartements der Kiewer Stadtstaatsverwaltung (KMDA), war die namentlich genannte Quelle für Informationen zur Geburt und zum Betriebsstatus des Geburtshauses. Der ukrainische Katastrophenschutz (DSNS) meldete die Opfer im Rajon Obolon. Die Kiewer Militärverwaltung (KMVA) hatte am Nachmittag des 24. September vor einer Drohnengefahr gewarnt.