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Israelische Polizisten unterstützen Sicherheit in Uman vor Rosch Ha-Schana

Israelische Polizeibeamte sind in Uman eingetroffen, um mit der ukrainischen Polizei die öffentliche Ordnung und Sicherheit während des Rosch-Ha-Schana-Pilgerfests zu gewährleisten. Gemeinsame Patrouillen mit dem ukrainischen Katastrophenschutz und der Nationalgarde laufen; die Lage werde stabil und kontrolliert sein.

Das Wichtigste

  • Israelische Polizisten kamen zur Unterstützung der ukrainischen Strafverfolgungsbehörden nach Uman.
  • Die Beamten bleiben bis zum Ende der Rosch-Ha-Schana-Feierlichkeiten.
  • Ukrainische und israelische Polizei koordinieren gemeinsame Maßnahmen im Pilgergebiet.
  • Patrouillen mit dem Katastrophenschutz und der Nationalgarde informieren auch die Pilger.
  • Rosh Ha-Schana wird 2026 vom Abend des 11. September bis zum Abend des 13. September gefeiert.
  • Die Polizei bezeichnete die Lage in Uman als stabil und kontrolliert.

Warum es wichtig ist

Der gemeinsame Einsatz ermöglicht ein großes religiöses Pilgerfest unter den Bedingungen des Krieges. Uman war 2023 bereits Ziel eines tödlichen russischen Raketenangriffs, weshalb die Sicherheitsvorbereitungen besondere Bedeutung haben. Trotz behördlicher Warnungen reisen weiterhin Zehntausende Hasidim nach Uman.

Was geschehen ist

Israelische Polizeibeamte trafen in Uman ein, um gemeinsam mit ukrainischen Einsatzkräften die Sicherheit und Ordnung während der Rosch-Ha-Schana-Pilgerfahrt zu überwachen. Nach einer Koordinationsbesprechung vereinbarten beide Seiten gemeinsame Maßnahmen. Polizei, Katastrophenschutz und Nationalgarde führen Patrouillen durch und klären Pilger auf. Nach Darstellung der örtlichen Polizei bleibt die Situation stabil und kontrolliert.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Die ukrainischen Berichte stellen die Polizeibehörden der Oblast Tscherkassy in den Mittelpunkt. Sie betonen die ukrainisch-israelische Zusammenarbeit sowie die Beteiligung von Katastrophenschutz und Nationalgarde. Zugleich erinnern sie an die ukrainische und US-amerikanische Sicherheitswarnung und an die 23 Todesopfer – darunter sechs Kinder – des russischen Raketenangriffs von 2023.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Quellen datieren die Mitteilung der Oblast-Polizei über die Ankunft unterschiedlich: auf den 5. beziehungsweise 6. September. Bei der Pilgerzahl für 2025 sind sich alle genannten Quellen einig, dass mehr als 35.000 Hasidim nach Uman kamen; lediglich die Einordnung als trotz Sicherheitswarnungen oder erneut hohe Beteiligung unterscheidet sich.

Hintergrund

Uman ist der Ort des Grabes von Rabbi Nachman von Breslow, dem Gründer der Bratslawer Chassidim, und zieht zu Rosch Ha-Schana jedes Jahr Zehntausende Pilger an. 2023 kamen trotz Sicherheitsbedenken etwa 35.000 Hasidim, 2024 mehr als 30.000 und 2025 mehr als 35.000. Das ukrainische Außenministerium hatte Ende Juli wegen des Krieges und russischer Angriffe von einer Reise abgeraten. Auch das US-Außenministerium warnte vor russischen Angriffen, fehlenden Schutzräumen und möglichen Problemen bei der Ausreise für doppelte ukrainisch-US-amerikanische Staatsbürger.