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Russland greift Ukraine mit Drohnen und Raketen an – landesweite Luftalarm

In der Nacht zum 17. September 2026 hat Russland die Ukraine mit einer Kombination aus Drohnen und Raketen angegriffen. Wegen des Starts eines MiG-31K-Jägers und der Bedrohung durch Kinschal- sowie ballistische Raketen wurde Luftalarm im gesamten Land ausgelöst. In Kiew fielen Trümmer auf Wohn- und Bürogebäude.

Das Wichtigste

  • 17. September 2026: Russland griff die Ukraine nachts mit Drohnen und Raketen verschiedener Typen an.
  • Die ukrainische Luftwaffe registrierte den Start eines MiG-31K – ein Hinweis auf die mögliche Bedrohung durch Kinschal-Raketen.
  • Luftalarm wurde in der gesamten Ukraine ausgelöst, Raketengefahr auch in Kiew und der Region Kiew.
  • Die Luftwaffe meldete Ziele Richtung Dnipro und Saporischschja.
  • In Kiew waren Explosionen zu hören; Trümmer fielen auf das linke Ufer und in den Stadtbezirk Dnipro.
  • Im Stadtbezirk Dnipro wurden ein Bürogebäude, ein Wohnhaus, ein Lager und eine Umgebung an einer Tankstelle beschädigt.
  • Trümmer verursachten Probleme mit der Wasserversorgung im linken Ufer von Kiew.
  • Bürgermeister Vitaliy Klitschko meldete Schäden im Stadtbezirk Dnipro.

Warum es wichtig ist

Der landesweite Luftalarm zeigt das Ausmaß des nächtlichen Angriffs. Der gleichzeitige Einsatz von Drohnen und mehreren Raketentypen – darunter Kinschal und ballistische Raketen – verdeutlicht die Mehrfachbedrohungs-Doktrin Russlands. Trümmer in Wohngebieten Kiews, Schäden an Gebäuden und Störungen der Wasserversorgung zeigen die direkten Folgen für die Zivilbevölkerung.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 17. September 2026 startete Russland einen kombinierten Angriff auf die Ukraine mit Kampfdrohnen und Raketen verschiedener Typen. Die ukrainische Luftwaffe registrierte den Start eines MiG-31K-Jägers und die Anwesenheit von MiG-31-Flugzeugen im Luftraum, was auf eine Bedrohung durch Kinschal- und Zircon-Raketen hindeutete. Daraufhin wurde im gesamten Land Luftalarm ausgelöst; für Kiew und die Region Kiew galt Raketengefahr wegen ballistischer Raketen und Zircon-Raketen. Die Luftwaffe meldete Ziele Richtung Dnipro und Saporischschja. In Kiew waren Explosionen zu hören. Trümmer fielen auf das linke Ufer, was die Wasserversorgung beeinträchtigte. Im Stadtbezirk Dnipro schlugen Trümmer an mehreren Stellen ein und beschädigten ein Bürogebäude, ein Wohnhaus, Lagerräume und eine Umgebung an einer Tankstelle; im Stadtbezirk Swjatoschynsk wurde ein Treffer an einem Nichtwohngebäude vorläufig gemeldet. Bürgermeister Vitaliy Klitschko informierte über die Schäden im Stadtbezirk Dnipro. Gegen 2:30 Uhr landeten die MiG-Flugzeuge auf Flugplätzen, sodass das unmittelbare Startfenster geschlossen war.

Hintergrund

Ein Start eines MiG-31K-Jägers wird mit dem möglichen Abschuss einer Kinschal-aeroballistischen Rakete in Verbindung gebracht. Die Anwesenheit von MiG-31 im Luftraum erhöht zudem die Bedrohung durch Zircon-Raketen. Gegen 2:30 Uhr waren die MiG-Flugzeuge auf Flugplätzen gelandet, was darauf hindeutet, dass sich das unmittelbare Startfenster geschlossen hatte.