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Ukraine: Dritter Armeekorps meldet Erfolg gegen russischen Brückenkopf im Norden des Donezkgebiets

Der Stabschef des Dritten Armeekorps der Ukraine, Petro Horbatenko, hat neue Einzelheiten zur Offensive „Vivaldi“ im Norden des Donezkgebiets bekannt gegeben. Nach seinen Angaben haben ukrainische Streitkräfte einen russischen Brückenkopf am westlichen Ufer des Tschornyj Serbez aufgerieben und damit einen russischen Plan zur Einkesselung des Großraums Slowjansk-Kramatorsk vereitelt.

Das Wichtigste

  • 15. September 2026: Kommandeur Andrij Biletzkyj kündigt die Operation „Vivaldi“ im Norden des Donezkgebiets an; sie umfasst vier geplante Phasen.
  • Ukrainische Kräfte haben nach Angaben des Stabschefs einen russischen Brückenkopf am westlichen Ufer des Tschornyj Serbez aufgerieben.
  • Die Aufreibung des Brückenkopfs durchkreuzt laut Horbatenko einen russischen Plan, die ukrainische Gruppierung um Slowjansk-Kramatorsk einzukesseln und die Offensive Richtung Charkiw, Dnipropetrowsk und Poltawa auszuweiten.
  • Während der ersten Phase befreiten ukrainische Kräfte demnach 75 km², deokkupierten zusätzliche 10 km² und eliminierten 1.500 russische Soldaten.
  • In der ersten Phase zerstörten ukrainische Kräfte nach eigenen Angaben 12.000 russische Drohnen sowie hunderte Stücke russischen Geräts.
  • Ukrainische Kräfte schlugen demnach die russischen 20. und 25. Armeen sowie die Elitetruppe „Rubikon“, die von der russischen Führung aus dem Raum Lyman-Berowa herausgezogen werden musste.

Warum es wichtig ist

Laut dem zitierten ukrainischen Offizier vereitelt die Aufreibung des Brückenkopfs im Norden des Donezkgebiets einen russischen Versuch, die ukrainische Gruppierung im Raum Slowjansk-Kramatorsk einzukesseln, und stört die russische Operationsplanung bis möglicherweise Anfang 2027. Damit wäre eine strategische Achse blockiert, die laut der Darstellung auch weiter Richtung Charkiw, Dnipropetrowsk und Poltawa hätte ausgreifen sollen.

Was geschehen ist

Am 15. September 2026 hatte Andrij Biletzkyj, Kommandeur des Dritten Armeekorps und Leiter der Militärgruppierung „Zentrum“, die ukrainische Offensive „Vivaldi“ im Norden des Donezkgebiets angekündigt. Nach vier Tagen schilderte Petro Horbatenko, Stabschef und stellvertretender Kommandeur des Dritten Armeekorps, neue Einzelheiten: Ukrainische Kräfte hätten einen russischen Brückenkopf am westlichen Ufer des Flusses Tschornyj Serbez aufgerieben und damit den russischen Plan vereitelt, von Süden über Isjum die Großstadt-Agglomeration Slowjansk-Kramatorsk einzukesseln. In der ersten Phase der Operation befreiten ukrainische Einheiten demnach 75 km², deokkupierten weitere 10 km², eliminierten 1.500 russische Soldaten, zerstörten 12.000 russische Drohnen sowie hunderte Stücke russischen Geräts. Zudem seien die russischen 20. und 25. Armeen und die Elitetruppe „Rubikon“ schwer getroffen worden, die laut Horbatenko aus dem Abschnitt Lyman-Berowa herausgezogen werden musste.

Hintergrund

Die Operation „Vivaldi“ wurde am 15. September 2026 von Andrij Biletzkyj, Kommandeur des Dritten Armeekorps und Leiter der Militärgruppierung „Zentrum“, angekündigt und besteht aus vier geplanten Phasen. Während der ersten Phase sollen ukrainische Kräfte 75 km² geräumt und weitere 10 km² deokkupiert, 1.500 russische Soldaten eliminiert, 12.000 russische Drohnen zerstört sowie die russischen 20. und 25. Armeen und die Elitetruppe „Rubikon“ getroffen haben.