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Russland greift Kiew in der Nacht zum 25. September mit Raketen und Drohnen an

In der Nacht zum 25. September hat Russland Kiew mit Raketen und Drohnen angegriffen. In drei Stadtbezirken – Solomjanskyj, Podilskyj und Petscherskyj – wurden Gebäude beschädigt, mindestens ein Mensch wurde verletzt. Die ukrainische Luftabwehr schoss 267 von 295 Drohnen ab.

Das Wichtigste

  • Russland griff Kiew in der Nacht zum 25. September mit Raketen und Drohnen an.
  • Im Bezirk Solomjanskyj traf eine Drohne ein 25-stöckiges Wohnhaus auf Höhe des 4. Stocks; im selben Bezirk geriet nach einem Drohnenabsturz die Umgebung eines Nichtwohngebäudes in Brand.
  • Im Bezirk Podilskyj schlug eine Drohne in ein sechsstöckiges Nichtwohngebäude ein; im 1. und 2. Stock brach ein Feuer aus.
  • Im Bezirk Petscherskyj beschädigte eine Drohne am Morgen ein mehrstöckiges Wohnhaus; Bürgermeister Klitschko sprach von einem Treffer auf Höhe des 7.–10. Stocks.
  • Luftalarm in Kiew wurde um 04:27 wegen Raketengefahr ausgelöst; gegen 04:00 und erneut um 08:00 waren Explosionen in der Hauptstadt zu hören.
  • Mindestens eine Person wurde verletzt; im Bezirk Solomjanskyj wurde der Verkehr auf der Wadyma-Hetmana-Straße gesperrt und die Trolleybuslinien 22k, 27, 30 und 42 wurden umgeleitet.
  • In der Oblast Kiew wurden drei Bezirke (Boryspil, Browary, Obuchiw) getroffen – darunter ein holzverarbeitender Betrieb, ein Lagergebäude, drei Privathäuser und vier Pkw; ukrainische Luftabwehr schoss 267 von 295 Drohnen ab.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf mehrere Bezirke der ukrainischen Hauptstadt, darunter dicht bewohnte Wohngebiete, und verletzte mindestens eine Person. Er folgte auf einen weiteren schweren russischen Schlag in der Nacht zum 24. September, bei dem zwei Menschen getötet und neun verletzt wurden – ein Hinweis auf eine erhöhte Schlagfrequenz gegen Kiew. Dass die ukrainische Luftabwehr 267 von 295 Drohnen abschoss, zeigt sowohl das Ausmaß der nächtlichen Angriffe als auch die Wirksamkeit der Abwehr. Die Einschläge reichten über die Stadt hinaus in drei Bezirke der Oblast Kiew und beschädigten zivile Infrastruktur.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 25. September griff Russland Kiew mit Raketen und Drohnen an. Um 04:27 wurde in der Hauptstadt Luftalarm wegen Raketengefahr ausgelöst; gegen 04:00 und erneut um 08:00 waren Explosionen zu hören. Die ukrainische Luftwaffe hatte zuvor vor auf Kiew zufliegenden Drohnen gewarnt und meldete am Morgen ein Kampfdrohne über der Stadt. Im Bezirk Solomjanskyj traf eine Drohne ein 25-stöckiges Wohnhaus auf Höhe des 4. Stocks; im selben Bezirk geriet nach einem Drohnenabsturz die Umgebung eines Nichtwohngebäudes in Brand, und mindestens eine Person wurde verletzt. Im Bezirk Podilskyj schlug eine Drohne in ein sechsstöckiges Nichtwohngebäude ein, wo im 1. und 2. Stock ein Feuer ausbrach. Im Bezirk Petscherskyj beschädigte am Morgen eine Drohne ein mehrstöckiges Wohnhaus – laut Bürgermeister Klitschko auf Höhe des 7.–10. Stocks. Die Rettungsdienste (DSNS) löschten alle Brände in zwei Kiewer Bezirken. Im Bezirk Solomjanskyj wurde der Verkehr auf der Wadyma-Hetmana-Straße gesperrt; die Trolleybuslinien 22k, 27, 30 und 42 wurden umgeleitet. In der Oblast Kiew wurden die Bezirke Boryspil, Browary und Obuchiw getroffen: ein holzverarbeitender Betrieb geriet in Brand, ein Lagergebäude wurde beschädigt, in Obuchiw wurden drei Privathäuser und vier Pkw beschädigt. Die ukrainische Luftabwehr schoss 267 von 295 Drohnen ab, die Russland seit dem Abend des 24. September eingesetzt hatte.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Quellen widersprechen sich hinsichtlich der Stockwerksangabe und des Bezirks eines Drohnentreffers in einem Wohnhaus: Mehrere Berichte nennen den 4. Stock im Bezirk Solomjanskyj, während Bürgermeister Klitschkos Angaben zum Bezirk Petscherskyj einen Treffer auf Höhe des 7.–10. Stocks in einem mehrstöckigen Wohnhaus betreffen – es handelt sich also um unterschiedliche Bezirke. Einige Quellen ordnen den Treffer im Bezirk Petscherskyj einem morgendlichen Vorfall (gegen 08:00) zu, der getrennt von den nächtlichen Ereignissen dargestellt wird.

Hintergrund

Russland hat Kiew im Verlauf des Krieges wiederholt mit kombinierten Raketen- und Drohnenangriffen beschossen; nächtliche Angriffe sind inzwischen ein regelmäßiges Muster. In der Nacht zum 24. September hatte Russland Kiew und die Region mit ballistischen Raketen angegriffen – zwei Menschen wurden getötet, neun verletzt. Dieser Schlag ging dem hier dokumentierten Angriff vom 25. September unmittelbar voraus.