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Selenskyj meldet Angriffe auf russisches Schiff und Ziele tief in Russland

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 1. Oktober bekannt gegeben, dass die ukrainischen Streitkräfte ein russisches Schiff im Schwarzen Meer sowie mehrere Ziele in Russland getroffen haben: einen Start- und Lagerplatz für Kampfdrohnen in der Region Orjol, eine Ölanlage in der Region Samara und ein Militärversorgungslager in der Region Brjansk. Selenskyj bezeichnete die Angriffe als „Sanktionen“ gegen russische Ziele und veröffentlichte ein Video, das den Treffer auf das Schiff zeigt.

Das Wichtigste

  • Selenskyj kündigte die Angriffe am Donnerstag, dem 1. Oktober, an, unter anderem über seinen Telegram-Kanal und einen Facebook-Beitrag.
  • Getroffen wurden ein russisches Schiff im Schwarzen Meer sowie drei Ziele tief in Russland.
  • In der Region Orjol wurde ein Start- und Lagerplatz für Kampfdrohnen getroffen.
  • In der Region Samara wurde eine Ölanlage getroffen.
  • In der Region Brjansk wurde ein Versorgungslager der russischen Streitkräfte getroffen.
  • Selenskyj bezeichnete die Angriffe als „Sanktionen“ und veröffentlichte Videoaufnahmen vom Treffer auf das Schiff.
  • Selenskyj hatte zuvor einen Plan für Langstreckenoperationen im Oktober gebilligt.

Warum es wichtig ist

Die Angriffe trafen laut Selenskyj ein russisches Schiff im Schwarzen Meer sowie mehrere strategisch wichtige Ziele tief in Russland, darunter eine Drohnenbasis, eine Ölanlage und ein Militärdepot. Selenskyj ordnete sie als Teil eines zuvor genehmigten Plans für Langstreckenoperationen im Oktober ein, mit dem die Fähigkeit Russlands zur Kriegführung weiter geschwächt werden soll. Die öffentliche Bekanntmachung über soziale Medien samt Videoaufnahmen zielt darauf ab, sowohl in der Ukraine als auch international ein Bild der Reichweite und Wirksamkeit ukrainischer Tiefschläge zu vermitteln.

Was geschehen ist

Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte am 1. Oktober über Telegram und Facebook mit, dass die ukrainischen Streitkräfte an diesem Tag mehrere Schläge gegen russische Ziele ausgeführt hätten. Im Schwarzen Meer wurde ein russisches Schiff getroffen; Selenskyj veröffentlichte dazu Videoaufnahmen, die den Treffer zeigen sollen. Auf russischem Territorium wurde laut Selenskyj ein Start- und Lagerplatz für Kampfdrohnen in der Region Orjol, eine Ölanlage in der Region Samara sowie ein Versorgungslager der russischen Streitkräfte in der Region Brjansk getroffen. Selenskyj sprach in diesem Zusammenhang von „Sanktionen“ gegen die Ziele und stellte die Angriffe als „gerechte Antwort“ dar. Die Bekanntmachung folgte auf die Genehmigung eines Plans für Langstreckenoperationen im Oktober.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Alle acht herangezogenen Quellen sind ukrainischsprachige Medien mit Sitz in der Ukraine. Sie stellen Selenskyj als zentralen Sprecher in den Mittelpunkt und präsentieren die Angriffe als bestätigte Erfolge der ukrainischen Streitkräfte. Die Berichte betonen die geografische Streuung der Ziele – vom Schwarzen Meer über Orjol und Samara bis Brjansk – sowie den offiziellen Charakter der Bekanntmachung über Telegram und Facebook mit Videoaufnahmen. Die ukrainische Berichterstattung rahmt die Angriffe als „gerechte Antwort“ und hebt Selenskyjs Dank an die ukrainischen Verteidiger und die Verteidigungsindustrie hervor.

Hintergrund

Selenskyj hatte vor diesen Bekanntmachungen einen Plan für Langstreckenoperationen im Oktober gebilligt. Er bezeichnete die Angriffe wiederholt als „Sanktionen“ – eine in der ukrainischen Berichterstattung verwendete Bezeichnung für tiefe Schläge gegen Ziele auf russischem Territorium.