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Ukrainische Streitkräfte greifen Iskander-M-Reparaturbasis und weitere Ziele in Russland und besetzten Gebieten an

Am 12. Oktober und in der Nacht zum 13. Oktober haben Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine eine Reihe russischer Militärobjekte angegriffen. Dazu gehörten eine Reparaturbasis für das Iskander-M-Raketensystem in der Oblast Kursk, eine Radarstation in der Oblast Brjansk sowie Treibstoff- und Munitionsdepots im besetzten Teil der Oblast Luhansk. Konzentrationen russischer Soldaten wurden in mehreren Orten in den Oblasten Donezk, Saporischschja und Luhansk getroffen.

Das Wichtigste

  • Angriff am 12. Oktober und in der Nacht zum 13. Oktober auf mehrere militärische Objekte der russischen Armee durch ukrainische Verteidigungskräfte.
  • Reparaturbasis für Selbstfahrlafetten und Transporter des Iskander-M-Raketensystems bei Kondrynka in der Oblast Kursk getroffen.
  • Radarstation bei Schkrjabine in der Oblast Brjansk getroffen.
  • Treibstoff- und Schmierstoffdepot bei Dowschansk im besetzten Teil der Oblast Luhansk getroffen.
  • Munitionsdepot bei Rubischne im besetzten Teil der Oblast Luhansk getroffen.
  • Konzentrationen russischen Militärs bei Selydowe, Rozdolne, Suschenka und Myrnohrad (Oblast Donezk), Naberezhne (Oblast Saporischschja) und Kusemiwka (Oblast Luhansk) getroffen.
  • Informationen wurden vom Generalstab der Streitkräfte der Ukraine veröffentlicht.

Warum es wichtig ist

Die Angriffe trafen eine Reparaturbasis für das Iskander-M, ein strategisch bedeutendes mobiles ballistisches Kurzstreckenraketensystem Russlands. Die Ziele verteilten sich über russisches Staatsgebiet (Oblast Kursk und Brjansk) und besetzte ukrainische Gebiete, was die geografische Reichweite der ukrainischen Operationen verdeutlicht. Das gleichzeitige Treffen mehrerer Logistikknoten — Treibstoff, Munition, Versorgung — und Truppenansammlungen weist auf einen koordinierten Mehrfachschlag hin.

Was geschehen ist

Nach Angaben des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine haben Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte am 12. Oktober und in der Nacht zum 13. Oktober eine Reihe russischer Militärobjekte angegriffen. In der Oblast Kursk wurde bei Kondrynka eine Reparaturbasis für Selbstfahrlafetten und Transporter des operativ-taktischen Raketensystems Iskander-M getroffen. Bei Schkrjabine in der Oblast Brjansk wurde eine feindliche Radarstation getroffen. Im besetzten Teil der Oblast Luhansk wurde bei Dowschansk ein Treibstoff- und Schmierstoffdepot und bei Rubischne ein Munitionsdepot getroffen. Konzentrationen russischer Soldaten wurden in der Oblast Donezk bei Selydowe, Rozdolne, Suschenka und Myrnohrad, in der Oblast Saporischschja bei Naberezhne sowie in der Oblast Luhansk bei Kusemiwka getroffen. Darüber hinaus meldete das 237. selbständige Bataillon für unbemannte Systeme des 7. Korps der Luftsturmkräfte, gemeinsam mit anderen Einheiten eine Werkstatt und ein Depot für russische Drohnen und Ausrüstung zur elektronischen Kriegführung in der Oblast Donezk zerstört zu haben. Die Angaben stammen ausschließlich vom Generalstab der ukrainischen Streitkräfte; unabhängige Bestätigungen liegen nicht vor.

Wo die Berichte auseinandergehen

Bei einem der angegriffenen Orte in der Oblast Donezk weichen die Schreibweisen voneinander ab: Einige Quellen schreiben «Suschenka», andere «Suschenk». Zudem nennt eine Quelle das Jahr der Angriffe ausdrücklich als 2026, während andere lediglich Tag und Monat ohne Jahresangabe nennen.

Hintergrund

Das Iskander-M ist ein mobiles ballistisches Kurzstreckenraketensystem Russlands; die zugehörigen Trägerfahrzeuge benötigen eine eigene Wartungsinfrastruktur, weshalb eine Reparaturbasis ein militärisch relevantes Ziel darstellt. Die Oblasten Luhansk, Donezk und Saporischschja umfassen nach Angaben der Quellen Gebiete, die als vorübergehend von russischen Streitkräften besetzt beschrieben werden.