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Raketen- und Bombenangriffe töten in der Ukraine mindestens 38 Zivilisten

Russische Angriffe haben binnen 24 Stunden mindestens 38 Zivilisten getötet und zahlreiche weitere verletzt. Besonders verheerend war der Angriff auf ein als humanitäres Versorgungszentrum genutztes Schulgebäude in Komyshuwacha, bei dem mindestens 33 Menschen starben. Gleichzeitig kündigte Moskau die Teilnahme an dreiseitigen Friedensgesprächen in Abu Dhabi an.

Das Wichtigste

  • Bei russischen Angriffen starben binnen 24 Stunden mindestens 38 Zivilisten.
  • Neun Luftbomben mit je 3.000 Kilogramm trafen die Schule in Komyshuwacha und zerstörten das Dach des humanitären Versorgungszentrums.
  • In Komyshuwacha im Oblast Saporischja wurden mindestens 33 Menschen getötet; mehr als 50 könnten unter den Trümmern verschüttet gewesen sein.
  • Eine Rakete zerstörte in Dnipro ein Hospiz, aus dem fast 50 schwerkranke Patienten evakuiert wurden; die älteste Patientin war 90 Jahre alt.
  • Ein Krankenhaus in Charkiw wurde getroffen, wobei 73 Menschen verletzt wurden, darunter vor allem ältere Patienten.
  • In neun ukrainischen Regionen wurde Energieinfrastruktur beschädigt; in Kyiw fiel die gesamte Wasserversorgung aus und das Metronetz wurde eingestellt.
  • Moskau nimmt laut Kreml an den von den USA vermittelten dreiseitigen Friedensgesprächen in Abu Dhabi vom 10. bis 11. November teil.

Warum es wichtig ist

Die Angriffe verursachten mindestens 38 Todesopfer und viele Verletzte unter der Zivilbevölkerung, deren Verluste nach Angaben der Vereinten Nationen einen Rekordstand erreichen. Besonders schwer wiegt, dass humanitäre und medizinische Einrichtungen getroffen wurden: In Komyshuwacha waren Menschen bei der Verteilung von Hilfsgütern versammelt, während in Dnipro schwerkranke Patienten und in Charkiw vor allem ältere Menschen betroffen waren. Beschädigungen der Energieinfrastruktur unterbrachen in neun Regionen die Wasser-, Heizungs- und Stromversorgung. Die Angriffe ereigneten sich zeitgleich mit der angekündigten Wiederaufnahme diplomatischer Verhandlungen und einem ukrainischen Vorschlag zur Ausweitung der Waffenruhe im Oblast Cherson.

Was geschehen ist

Binnen 24 Stunden töteten russische Angriffe in der Ukraine mindestens 38 Zivilisten und verletzten zahlreiche weitere Menschen. Am schwersten war der Angriff auf Komyshuwacha im Oblast Saporischja: Neun Luftbomben mit je 3.000 Kilogramm Gewicht trafen die Schule, die als humanitäres Versorgungszentrum genutzt wurde. Das Dach stürzte ein, wodurch viele Menschen unter den Trümmern eingeschlossen wurden. Mindestens 33 Menschen starben, während nach Schätzungen mehr als 50 weitere verschüttet gewesen sein könnten.

Eine Rakete zerstörte in Dnipro das Hospiz. Fast 50 terminal erkrankte Patienten wurden in andere Einrichtungen verlegt; die älteste Person war 90 Jahre alt. Ein weiterer Angriff in Dnipro tötete zwei Menschen und verletzte 18 weitere. In Charkiw traf ein удар ein Krankenhaus, де 73 Menschen verletzt wurden, vor allem ältere Patienten. In der Donezk Region starben bei Luftbomben- und Drohnenangriffen fünf Menschen. Angriffe auf Energieinfrastruktur in neun Regionen beeinträchtigten Wasser- und Heizungsversorgung; in Kyiw wurde die gesamte Wasserversorgung unterbrochen und am Dienstag das gesamte Metronetz eingestellt.

Am selben Tag kündigte das Kreml an, dass Russland an den von den USA vermittelten dreiseitigen Friedensgesprächen mit der Ukraine in Abu Dhabi am 10. und 11. November teilnehmen werde. Es wäre die erste solche dreiseitige Unterredung seit Februar.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Vertreter, darunter Präsident Wolodymyr Selenskyj, betonten die hohe Zahl ziviler Todesopfer, den humanitären Charakter des in Komyshuwacha getroffenen Standorts und den möglichen Zusammenhang des Angriffs mit dem ukrainischen Vorschlag zur Waffenruhe. Bes|Partig hervorgehoben wurden die Folgen für besonders gefährdete Menschen, darunter schwerkranke Patienten aus dem zerstörten Hospiz in Dnipro und ältere Patienten in Charkiw. Die ukrainischen Behörden machten außerdem auf die Unterbrechung der Energieversorgung, des Wassers und der Heizung in neun Regionen, den Ausfall der gesamten Wasserversorgung in Kyiw und die Einstellung des Metronetzes aufmerksam.

Wie internationale Quellen darüber berichten

Internationale Medien stellten vor allem die Zahl der zivilen Opfer und die Folgen für die zivile Infrastruktur in den Mittelpunkt. Die Vereinten Nationen bezeichneten die zivilen Verluste in der Ukraine als rekordhoch; ihre Menschenrechtsüberwachungsmission erklärte, der Angriff auf Komyshuwacha scheine gegen grundlegende Prinzipien des internationalen humanitären Völkerrechts zu verstoßen. Getroffen wurden unter anderem ein Hilfsverteilungszentrum, ein Hospiz, ein Krankenhaus und Energieanlagen. Die angekündigten, von den USA vermittelten Friedensgesprächen в Абу-Дабі bildeten дипломатичний контекст на тлі ескалації насильства.

Wo die Berichte auseinandergehen

Russland erklärte, der Angriff in Komyshuwacha habe ukrainische Militäreinheiten zum Ziel gehabt und 25 Soldaten getötet. Die von den Quellen angeführten Berichte fanden dagegen keine belastbaren Hinweise auf eine militärische Nutzung des Geländes und vermerkten, dass im Ort keine größeren militärischen oder industriellen Anlagen vorhanden seien. Selenskyj stellte den Angriff außerdem als Reaktion Russlands auf den ukrainischen Waffenruhevorschlag dar, womit er eine Verbindung zwischen dem Angriff und den diplomatischen Bemühungen herstellte.

Hintergrund

Die Schule in Komyshuwacha wurde von Einwohnern als highly publicized humanitäres Versorgungszentrum genutzt. Komyshuwacha liegt südöstlich von Saporischja und ist Teil des ukrainischen Verteidigungs- und Verkehrsnetzes auf den Zufahrten zur Regionalhauptstadt. Bereits am 29. Oktober hatte ein Angriff auf den Bahnhof Dnipro 15 Menschen getötet. Die für den 10. und 11. November in Abu Dhabi angekündigte dreiseitige Unterredung wäre die erste seit Februar.