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Russische Drohnenangriffe auf Kiew und Grenzübergang zur Moldau – zwei Tote an Starokozache

In der Nacht zum 9. September 2026 hat Russland mit Drohnen ein Wohnhaus in Kiew und den internationalen Grenzübergang Starokozache an der ukrainisch-moldauischen Grenze in der Oblast Odessa angegriffen. Am Grenzübergang starben zwei Menschen, drei wurden verletzt; in Kiew gab es mindestens neun Verletzte. Nach Angaben des Grenzschutzes ist Starokozache bereits der fünfte Grenzübergang, der in jüngster Zeit von Russland attackiert wurde.

Das Wichtigste

  • In der Nacht zum 9. September schlugen russische Drohnen auf dem internationalen Grenzübergang Starokozache in der Oblast Odessa ein.
  • Zwei Zivilisten kamen ums Leben, drei weitere wurden verletzt; 16 Menschen wurden von Rettungskräften in Sicherheit gebracht.
  • Auf dem Gelände des Grenzübergangs und in angrenzenden Bereichen brachen Brände aus; Gebäude, Busse, Lastwagen und PKW wurden beschädigt oder zerstört.
  • Der Personen- und Fahrzeugverkehr über Starokozache wurde ausgesetzt.
  • Am Morgen des 9. September traf eine russische Drohne ein Wohnhaus im Darnyzkyj-Distrikt von Kiew; nach Angaben der Stadtverwaltung stieg die Zahl der Verletzten an diesem Tag auf neun.
  • Nach Angaben von Grenzschutzsprecher Andrij Demtschenko ist Starokozache der fünfte Grenzübergang, der in letzter Zeit von Russland angegriffen wurde – vier an der Grenze zur Moldau und einer an der Grenze zu Rumänien.
  • Die moldauische Präsidentin Maia Sandu verurteilte den Angriff; das moldauische Außenministerium sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus.

Warum es wichtig ist

Der Angriff auf den Grenzübergang Starokozache tötete zwei Zivilisten, verletzte drei weitere und unterbrach einen wichtigen Logistikknotenpunkt an der ukrainisch-moldauischen Grenze. Er ist der fünfte Angriff dieser Art in kurzer Zeit und weist auf eine gezielte russische Kampagne gegen Grenzinfrastruktur hin. Gleichzeitig trafen russische Drohnen Wohngebiete in Kiew, was die anhaltende Bedrohung der ukrainischen Hauptstadt durch Drohnenangriffe unterstreicht.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 9. September 2026 griffen russische Streitkräfte mit Kampfdrohnen den internationalen Grenzübergang Starokozache in der Oblast Odessa an der Grenze zur Moldau an. Drohnen trafen die Infrastruktur des Übergangs und angrenzendes Gelände; es entstanden Brände, und Gebäude, Lastwagen, Busse und PKW wurden beschädigt oder zerstört. Nach Angaben der ukrainischen Notfall- und Grenzschutzbehörden starben zwei Zivilisten in der Nähe des Übergangs, drei wurden verletzt. 16 Personen brachten Rettungskräfte mit Bussen in Sicherheit. Der Personen- und Fahrzeugverkehr über Starokozache wurde ausgesetzt. Die Ukraine informierte die moldauische Seite. Am Morgen des 9. September traf eine russische Drohne ein 24-stöckiges Wohnhaus im Darnyzkyj-Distrikt von Kiew; nach Angaben der Stadtverwaltung stieg die Zahl der Verletzten für diesen Tag auf neun. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach den Angehörigen der Getöteten sein Beileid aus und forderte eine stärkere internationale Reaktion. Die moldauische Präsidentin Maia Sandu und das moldauische Außenministerium verurteilten den Angriff.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Quellen stellen die Schäden an Zivilpersonen – sowohl in Kiew als auch am Grenzübergang Starokozache – in den Mittelpunkt. Präsident Selenskyj und der Sprecher des Grenzschutzes, Andrij Demtschenko, bezeichnen die Angriffe auf Grenzübergänge als Terror gegen Menschen und Logistik. Selenskyj erklärte, die Reaktion der internationalen Gemeinschaft sei unzureichend, und warnte, Moskau dürfe nicht davon ausgehen, dass Drohnenterror straflos bleibe. Ukrainische Medien heben den Umfang des Grenzverkehrs vor dem Angriff hervor und weisen auf den Ausweichübergang Palanka als alternative Route hin.

Wie internationale Quellen darüber berichten

Die einzige internationale Quelle in diesem Material (BBC News, Großbritannien) rückt den gegenseitigen Charakter der Angriffe in den Vordergrund: Sie berichtet sowohl über russische Drohnenschläge in der Ukraine – zwei Tote an der moldauischen Grenze – als auch über einen ukrainischen Drohnenangriff auf Noworossijsk, bei dem vier Menschen, darunter ein Kind, getötet wurden. Der Bericht stellt die Angriffe in den Kontext US-vermittelter Bemühungen um direkte Russland-Ukraine-Gespräche und erwähnt ein Telefongespräch zwischen Putin und Trump sowie die Reise von US-Unterhändlern nach Moskau und Kiew. Auch moldauische Regierungsstimmen werden einbezogen, darunter die Verurteilung durch Präsidentin Sandu und die Drohnenbilanz von Ministerpräsident Vasile Tofan für August 2025.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Opferzahlen bei dem Drohnenangriff auf ein Wohnhaus in Kiew am Morgen des 9. September gehen auseinander: Präsident Selenskyj sprach von vier Verletzten, während die Kiewer Stadtverwaltung und Ukrinform später sechs Verletzte im Darnyzkyj-Distrikt und insgesamt neun Verletzte an diesem Tag in Kiew meldeten. Außerdem korrigierte die Kiewer Stadtverwaltung später, dass das Feuer im Dnipro-Distrikt nicht im Wohnhaus selbst, sondern in einer angrenzenden Lagerhalle ausgebrochen sei.

Hintergrund

Aufräumarbeiten nach russischen Angriffen wurden in den Oblasten Dnipropetrowsk, Mykolajiw, Saporischschja sowie in Charkiw, Schytomyr und Kiew gemeldet. Vor dem Angriff passierten täglich Tausende Menschen und Hunderte Fahrzeuge den Grenzübergang Starokozache; der nächstgelegene funktionierende Ausweichübergang ist Palanka. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, eigene Kräfte hätten in der Nacht 596 ukrainische Drohnen abgeschossen. Der moldauische Ministerpräsident Vasile Tofan sagte, im August 2025 hätten 17 Drohnen moldauisches Gebiet getroffen – mehr als im gesamten Vorjahr. Den Angriffen war ein Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump über Bemühungen zur Beendigung des Konflikts vorausgegangen; die US-Regierung drängt auf direkte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine.