Russland greift Rettungskräfte nach tödlichem Luftangriff in Kommyschuwa an
Russische Streitkräfte haben am 8. November Rettungskräfte mit einer FPV-Drohne angegriffen, während diese in Kommyschuwa im ukrainischen Oblast Saporischja ein zerstörtes Unterkunftssystem abgesucht haben. Die Einsatzkräfte wurden nicht verletzt, однако wurde Spezialausrüstung für Rettungsarbeiten beschädigt. Bei dem Luftangriff vom 2. November waren nach ukrainischen Angaben 55 Menschen getötet worden; rund 50 galten weiterhin als vermisst.
Das Wichtigste
- Am Morgen des 8. Novembers griff ein FPV-der Drohne Rettungskräfte im Raum Saporischja an.
- Die Rettungskräfte waren seit sieben Tagen am Ort des am 2. November zerstörten Unterkunftssystems in Kommyschuwa im Einsatz.
- Bei der Drohnenangriff wurden keine Rettungskräfte verletzt.
- Spezielle Rettungsausrüstung wurde beschädigt.
- Der Luftangriff vom 2. November auf die ehemalige Schule in Kommyschuwa tötete nach ukrainischen Angaben 55 Menschen.
- Rund 50 Menschen wurden weiterhin als vermisst geführt; die Identifizierung der geborgenen Leichen und DNA-Analysen liefen.
- Unter den Opfern des Angriffs vom 2. November waren zwei Rettungskräfte und vier Polizeibeamte.
Warum es wichtig ist
Der Angriff richtete sich gegen Personen, die unter fortgesetzten Beschuss und der Gefahr weiterer Luftangriffe nach Verschütteten suchten. Die beschädigte Spezialausrüstung kann die Rettungs- und Bergungsarbeiten behindern, während nach ukrainischen Angaben weiterhin rund 50 Menschen vermisst werden und möglicherweise noch Menschen unter den Trümmern liegen.
Was geschehen ist
Am Morgen des 8. Novembers griffen russische Streitkräfte mit einer FPV-Drohne Rettungskräfte der ukrainischen Staatsnotfallstruktur an. Diese waren in Kommyschuwa im Oblast Saporischja mit Rettungs- und Bergungsarbeiten am Unterkunftssystem beschäftigt, das sechs Tage zuvor durch einen Luftangriff zerstört worden war. Keine Einsatzkraft wurde verletzt, doch Spezialgeräte für Rettungsarbeiten wurden beschädigt. В Ukrainian, the rescuers continued working despite shelling and the threat of renewed strikes. Earlier, on 2 November, Russian aerial bombs struck the former school, where residents were receiving humanitarian aid and an underground shelter had been established. The direct hit caused the concrete shelter to collapse; the sports hall and an agricultural building were also destroyed.
Wie ukrainische Quellen darüber berichten
Ukrainische Berichte stellen das gezielte Angriffsziel in den Mittelpunkt: Die attackierten Rettungskräfte des Staatsdienstes für Notfälle waren mitten im Einsatz. Zugleich wird auf die hohe Zahl der Todesopfer und Vermissten, die fortdauernden Bergungsarbeiten und die beschädigte Spezialausrüstung hingewiesen. Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Angriff als absoluten Zynismus und absolute Grausamkeit.
Wie internationale Quellen darüber berichten
Internationale Berichte stellen den Drohnenangriff als Angriff auf Rettungsmannschaften im Süden der Ukraine dar und verknüpfen ihn direkt mit der vorherigen Bombardierung von Schule und Unterkunftssystem. Im Vordergrund stehen die unverletzten Rettungskräfte, der Schaden an der Ausrüstung, die mindestens 55 Todesopfer und rund 50 weiterhin vermisste Menschen.
Hintergrund
Am 2. November führte Russland in Kommyschuva einen großflächigen Luftangriff mit gelenkten Bomben auf eine ehemalige Schule durch, in der Bewohner humanitäre Hilfe erhielten und ein unterirdisches Schutzgebäude eingerichtet war. Ein direkter Treffer ließ die Betonkonstruktion des Schutzgebäudes einstürzen. Die Zahl der Todesopfer stieg auf 55, während rund 50 Menschen als vermisst geführt wurden. Am Morgen des 7. Novembers hatten Rettungskräfte die Leichen und Körperfragmente von neun weiteren Opfern aus den Trümmern geborgen; die DNA-Analysen und die Identifizierung dauerten an.