Andrius Kubilius
Andrius Kubilius ist ein litauischer Politiker, der zwischen 1999 und 2000 sowie zwischen 2008 und 2012 zweimal als Premierminister Litauens amtierte. Er ist Vorsitzender der konservativen Partei Heimatunion – Litauische Christdemokraten. Nach dem EU-Beitritt Litauens gehörte er dem Europäischen Parlament an und war dort im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie tätig. 2024 wurde er zum EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt ernannt.
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EU-Kommission weist Ukraine 2,86 Milliarden Euro aus dem Ukraine-Support-Loan für Verteidigung zu
Die Europäische Kommission hat am 14. Oktober 2026 ein Tranchenvolumen von 2,86 Milliarden Euro aus dem Verteidigungsteil des 90-Milliarden-Euro-Kredits „Ukraine Support Loan" an die Ukraine freigegeben. Die Mittel sind für Luftabwehrsysteme, Drohnen, Raketen, Radaranlagen, Elektronische Kriegsführung und Munition bestimmt. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verwies auf die Eskalation russischer Luftangriffe; der ukrainische Ministerpräsident Serhiy Koretsky bestätigte den Eingang und kündigte weitere Verhandlungen an.
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Trump kündigt „Energie-Waffenstillstand“ an, Kreml bestätigt ihn nicht – Russland greift ukrainische Energieinfrastruktur an
US-Präsident Donald Trump verkündete am 11. Oktober über Truth Social einen sofortigen „Energie-Waffenstillstand“ zwischen Russland und der Ukraine, den seiner Darstellung zufolge beide Seiten vereinbart hätten. Das Weiße Haus erklärte gegenüber Axios, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf gegenseitige Angriffe auf Ölraffinerien („refinery for refinery“). Der Kreml wollte keine Bestätigung abgeben, und wenige Stunden nach Trumps Ankündigung schlug Russland das Heizkraftwerk TEC-5 in Charkiw sowie eine Energieanlage in Kiew an. Am 12. Oktober sprach Wolodymyr Selenskyj per Videoschalte auf dem Warschauer Sicherheitsforum und erklärte, die Ankündigung sei für ihn eine Neuigkeit gewesen; die Ukraine sei aber zu einem echten, gegenseitigen Energie-Waffenstillstand bereit.
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EU überweist 1,24 Milliarden Euro aus Ukraine-Unterstützungskredit für Drohnen und Raketen
Die EU hat eine neue Tranche von rund 1,2 bis 1,24 Milliarden Euro aus dem Ukraine-Unterstützungskredit an die Ukraine überwiesen. Das Geld ist für die Beschaffung ukrainischer Drohnen, Drohnenabwehr, Drohnenmunition und Raketen bestimmt, wie Ministerpräsident Serhiy Koretsky am 7. Oktober ankündigte. Damit hat die Ukraine im Rahmen des Programms fast 13 Milliarden Euro an Verteidigungsfinanzierung erhalten.
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EU-Kommission und Ukraine bestätigen gemeinsam Finanzierung für 2026 – Brüssel sieht keine Lücke
Am 1. Oktober 2026 haben die Europäische Kommission und die Ukraine eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie Mittel zur Deckung des ukrainischen Haushalts- und Verteidigungsbedarfs für 2026 benennen. Am folgenden Tag erklärte eine Kommissionssprecherin, die EU sehe für 2026 keine externe Finanzierungslücke, und weitere Auszahlungen blieben an Reformen geknüpft. Am 2. Oktober überwies die Kommission zudem 2,9 Milliarden Euro aus der Ukraine-Fazilität.
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Von der Leyen kündigt gemeinsame EU-Ukraine-Raketenabwehr auf Basis von „Freyja" an
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in ihrer Rede zur Lage der Union am 16. September angekündigt, dass die EU gemeinsam mit der Ukraine ein modulares Raketenabwehrsystem auf Basis des Projekts „Freyja" entwickeln will. Außerdem sollen nicht ausgegebene Mittel aus dem SAFE-Programm in gemeinsame Projekte mit ukrainischen Rüstungsunternehmen fließen. Die EU hatte in der Vorwoche erstmals die Beschaffung amerikanischer Patriot-PAC-3-Abfangraketen für die Ukraine genehmigt.
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EU-Kommission genehmigt 6,1-Milliarden-Euro-Kredit für Drohnen und Patriot-Raketen
Die Europäische Kommission hat formell ein Kredittranchen in Höhe von 6,1 Milliarden Euro für die Ukraine genehmigt. Die Mittel sind für den Kauf von Drohnen und Patriot-Luftverteidigungsraketen vorgesehen, einschließlich PAC-3. Für die Freigabe waren fünf separate Ausnahmen von den EU-Beschaffungsregeln erforderlich.
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Erste Sitzung des EU-Ukraine-Drohnenbündnisses am 11. September in Brüssel
Am 11. September kommt in Brüssel das EU-Ukraine-Drohnenbündnis zu seiner ersten Sitzung zusammen. An dem Treffen nehmen 19 Drohnenhersteller aus EU-Staaten und neun ukrainische Unternehmen sowie EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius teil. Im Mittelpunkt stehen eine Bestandsaufnahme, ein Zeitplan für weitere Schritte und erste konkrete Maßnahmen.