Jonas Gahr Støre
Jonas Gahr Støre ist ein norwegischer Politiker und Vorsitzender der Arbeiderpartiet (Norwegische Arbeiterpartei). Er ist seit 2021 Ministerpräsident von Norwegen und steht einer Koalitionsregierung vor. Zuvor war er von 2005 bis 2012 Außenminister und zeitweise auch Gesundheitsminister.
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Trilateraler Ukraine-USA-Russland-Gipfel in Abu Dhabi im November geplant
Ukraine, die USA undRussia haben sich auf eine trilateralle Verhandlungsrunde auf Ebene der Delegationsleiter in der ersten Novemberhälfte in Abu Dhabi geeinigt. Eine genaue Terminierung steht noch aus. Nach Angaben des Kremls soll es vor allem um die Sicherheitsordnung für Russland und die Ukraine nach Beginn einer Friedensregelung gehen.
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Russland greift Kiew mit 21 ballistischen Raketen in drei Wellen an – ein Toter, Dutzende Verletzte
In der Nacht zum 22. Oktober 2026 startete Russland einen massiven kombinierten Angriff auf die Ukraine, dessen Hauptausrichtung Kiew war. Drei Wellen ballistischer Raketen – insgesamt 21 – trafen mindestens sechs Stadtteile. Nach Angaben des ukrainischen Katastrophenschutzes (SES) starb in Kiew ein Mensch, 22 wurden verletzt, darunter vier Kinder. Präsident Selenskyj sprach von einem „demonstrativen Schlag“ unmittelbar nach den jüngsten Verhandlungen.
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Merz schließt ukrainische Kapitulation aus und warnt vor russischen Hybridangriffen
Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf dem Berlin Global Dialogue erklärt, eine Kapitulation der Ukraine im Krieg gegen Russland sei ausgeschlossen, da dies die Niederlage aller Verbündeten bedeuten würde. Deutschland unterstütze die Ukraine, um den Krieg so schnell wie möglich zu beenden, nicht um ihn zu verlängern, und sehe sich für Verhandlungen jederzeit bereit. Zugleich bezeichnete Merz russische Desinformation und hybride Angriffe als größte Bedrohung für die Sicherheit Deutschlands und verwies auf tägliche Sabotageakte. Er berichtete zudem über Fortschritte bei den Verhandlungen in Oslo am Vortag mit Wolodymyr Selenskyj und europäischen Vertretern.
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Witkoff nach Sankt Petersburg: Moskau signalisiert Bereitschaft für Dreiecksgespräche
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reiste am 21. Oktober nach Sankt Petersburg und traf dort den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Nach dem etwa dreistündigen Gespräch erklärte Kremlberater Jurij Uschakow, Moskau sei grundsätzlich bereit, technische Dreiecksgespräche mit den USA und der Ukraine in der zweiten Dekade des Novembers wieder aufzunehmen. Witkoff zufolge gab es in den vorangegangenen Gesprächen in Oslo konkrete Ansatzpunkte für eine Waffenruhe.
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Selenskyj trifft in Oslo norwegische Parlamentsführung und alle Parteichefs
Während eines Besuchs in Norwegen traf Präsident Wolodymyr Selenskyj den Präsidenten des Storting, Masud Gharakhani, sowie die Vorsitzenden aller norwegischen Parlamentsparteien. Gesprächsthemen waren finanzielle Hilfe für die Ukraine, die Deckung des Verteidigungshaushaltsdefizits und die Rückführung von nach Russland verschleppten ukrainischen Kindern. Selenskyj würdigte Norwegen als einen der führenden bilateralen Unterstützer der Ukraine.
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Ukraine-Gespräche in Oslo: Witkoff reist weiter nach Russland
Am 20. Oktober fanden in Oslo Gespräche über ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine statt. Gastgeber war Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre; es nahmen Präsident Wolodymyr Selenskyj, der US-Sondergesandte Steve Witkoff (persönlich) und Jared Kushner (per Video, erkrankt) sowie Finnlands Präsident Alexander Stubb und Vertreter der E4-Gruppe, der EU und der NATO teil. Im Zentrum standen Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Witkoff wollte danach nach St. Petersburg reisen, um die in Oslo erarbeiteten Vorschläge an die russische Seite zu übermitteln.
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Selenskyj und Rubio telefonieren über Patriot-Lieferungen, Frühwarnsystem und Starlink
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 20. Oktober ein 45-minütiges Telefongespräch mit US-Außenminister Marco Rubio geführt. Die drei zentralen Themen waren die Lieferung von Abfangjägern für ballistische Raketen, die Wiederherstellung des Frühwarnsystems vor russischen Angriffen und die Rückkehr der Starlink- und Starshield-Dienste in der Ukraine. Rubio erklärte gegenüber Journalisten in Indien, die US-Politik gegenüber der Ukraine habe sich nicht geändert, Verzögerungen bei Patriot-Lieferungen seien auf hohe Nachfrage und eigene Bedürfnisse der USA zurückzuführen, nicht auf politische Entscheidungen. Selenskyj und Rubio vereinbarten, sich in den nächsten Tagen erneut auszutauschen.
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Selenskyj kündigt Lieferung von drei F-16-Kampfjets aus Belgien an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 29. September eine Vereinbarung mit Belgien über die Lieferung von drei F-16-Kampfjets bis Ende des Jahres bekannt gegeben. Die Jets werden im Eilverfahren übergeben; Selenskyj verwies auf die anhaltende russische Eskalation als Begründung für den zusätzlichen Bedarf.
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Norwegen kündigt 85 Milliarden Kronen Ukraine-Hilfe für 2027 an
Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre hat auf dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb am Rande der UN-Generalversammlung in New York ein Hilfspaket in Höhe von 85 Milliarden Norwegischen Kronen (rund 9 Milliarden US-Dollar) für die Ukraine im Jahr 2027 angekündigt. Der Großteil der Mittel soll in militärische Hilfe, insbesondere in die Luftabwehr, fließen.
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Støre: Drohne während Starts in Moldau fast Flugzeug von Selenskyj getroffen
Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre erklärte am 9. September in einem Interview mit NRK, eine Drohne habe das Flugzeug von Präsident Wolodymyr Selenskyj am 8. September beim Start in Moldau Richtung Oslo „fast getroffen". Die Reise galt der Beisetzung von König Harald V. Moldau und Rumänien hatten zuvor wegen einer als Shahed-Typ identifizierten Drohne den Luftraum teilweise gesperrt; Selenskyj startete mit Verspätung. Norwegische Beamte und der ukrainische Präsidialstab stellten später klar, dass unklar sei, wie nah die Drohne dem Flugzeug kam, und nannten Støres Schilderung „übertrieben".