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Selenskyj trifft in Oslo norwegische Parlamentsführung und alle Parteichefs

Während eines Besuchs in Norwegen traf Präsident Wolodymyr Selenskyj den Präsidenten des Storting, Masud Gharakhani, sowie die Vorsitzenden aller norwegischen Parlamentsparteien. Gesprächsthemen waren finanzielle Hilfe für die Ukraine, die Deckung des Verteidigungshaushaltsdefizits und die Rückführung von nach Russland verschleppten ukrainischen Kindern. Selenskyj würdigte Norwegen als einen der führenden bilateralen Unterstützer der Ukraine.

Das Wichtigste

  • Selenskyj traf in Oslo den Storting-Präsidenten Masud Gharakhani und die Vorsitzenden aller norwegischen Parlamentsparteien.
  • Gesprächsthemen waren finanzielle Hilfe für die Ukraine und die Deckung des Defizits im Verteidigungshaushalt.
  • Auch die Rückführung von nach Russland verschleppten ukrainischen Kindern wurde erörtert.
  • Norwegen signalisierte Bereitschaft, zur Deckung des ukrainischen Verteidigungshaushaltsdefizits beizutragen.
  • Selenskyj bezeichnete Norwegen als eines der führenden Länder bei der Ukraine-Hilfe.
  • Am 20. Oktober traf Selenskyj in Norwegen ein; am Vortag fanden Verhandlungen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff unter Beteiligung von Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb statt.

Warum es wichtig ist

Die Begegnung verknüpfte die parteiübergreifende politische Unterstützung Norwegens mit dem kurzfristigen Finanzierungsbedarf der ukrainischen Verteidigung. Indem die Gespräche zugleich das politisch aufgeladene Thema der von Russland verschleppten Kinder aufgriffen, wurde die bilaterale Partnerschaft auch an einer humanitären Frage festgemacht. Eingebettet in parallele Verhandlungen mit US-, finnischen und weiteren europäischen Vertretern unterstrich der Besuch die Rolle bilateraler Partnerschaften neben der EU-Unterstützung.

Was geschehen ist

Präsident Wolodymyr Selenskyj traf während eines Norwegen-Besuchs in Oslo den Präsidenten des Storting, Masud Gharakhani, sowie die Vorsitzenden aller norwegischen Parlamentsparteien. Im Mittelpunkt standen finanzielle Hilfe für die Ukraine und die Deckung des Defizits im Verteidigungshaushalt. Norwegen signalierte Bereitschaft, zur Schließung dieses Defizits beizutragen. Ein weiteres Thema war die Rückführung ukrainischer Kinder, die nach russischer Verschleppung als deportiert gelten; Selenskyj äußerte die Hoffnung auf Fortschritte. Selenskyj würdigte Norwegen als eines der führenden bilateralen Unterstützerländer der Ukraine dankte den Parlamentariern, der Regierung und der Bevölkerung für ihre Unterstützung und betonte, neben der EU-Hilfe sei auch die bilaterale Unterstützung von Nicht-EU-Staaten wichtig. Selenskyj war am 20. Oktober in Norwegen eingetroffen; einen Tag zuvor hatten in Norwegen Verhandlungen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff unter Beteiligung von Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb stattgefunden, an denen auch Vertreter Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands sowie der EU und der NATO teilnahmen.

Wo die Berichte auseinandergehen

Ukrainische Quellen sind sich in der Sache weitgehend einig. Uneinigkeit besteht jedoch im zeitlichen Ablauf: Während einige Quellen das Treffen Selenskyjs mit Ministerpräsident Jonas Gahr Støre auf den 21. Oktober (Mittwoch) datieren, ordnen andere Selenskyjs Ankunft am 20. Oktober und die nachfolgenden Verhandlungen mit den US-Sondergesandten als am Vortag stattgefunden ein – unklar bleibt, ob die Parlamentsgespräche und die Sondergesandten-Gespräche am selben Tag oder an aufeinanderfolgenden Tagen stattfanden.