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Budanow: Neuer Runde trilaterale Ukraine-Gespräche mit USA und Russland für Oktober vorbereitet

Der Leiter des Präsidentenbüros der Ukraine, Kyrylo Budanow, hat am 12. September auf der YES-Konferenz in Kiew angekündigt, dass ein neuer Runde der Friedensgespräche im trilateralen Format Ukraine–USA–Russland für den Oktober vorbereitet werde. Einen möglichen Verhandlungsort nannte er nicht. Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärte am selben Tag, Moskau sei gesprächsbereit, werde die Kampfhandlungen während der Verhandlungen aber nicht einstellen.

Das Wichtigste

  • Budanow kündigte am 12. September am Rande der YES-Konferenz in Kiew die Vorbereitung einer neuen trilateralen Gesprächsrunde Ukraine–USA–Russland für Oktober an.
  • Den möglichen Verhandlungsort gab Budanow nicht bekannt; auf die Frage nach dem Termin antwortete er: „Wir bereiten vor. Für Oktober“.
  • Die letzte vollständige trilaterale Runde Ukraine–USA–Russland fand im Februar 2026 statt; danach ruhte der Verhandlungsprozess faktisch.
  • Am 5. September trafen die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau mit Wladimir Putin zusammen, am 6. September in Kiew mit Wolodymyr Selenskyj.
  • Lawrow erklärte am 12. September, Moskau sei zu Gesprächen mit der Ukraine bereit, werde die Kämpfe während der Verhandlungen aber nicht stoppen.
  • Selenskyj sagte am 12. September, er sei bereit, sich am G20-Gipfel in Miami mit Putin zu treffen; die russischen Parlamentswahlen (Duma) sind für den 18.–20. September angesetzt.
  • Hauptthemen der nächsten Runde sollen Budanow zufolge die Schwarzmeer-Schifffahrt und die Verringerung russischer Angriffe auf zivile Objekte sein.

Warum es wichtig ist

Budanows Ankündigung signalisiert, dass das trilaterale Verhandlungsformat Ukraine–USA–Russland nach der faktischen Pause seit Februar 2026 wiederbelebt wird. Sie fällt in eine Phase dichter diplomatischer Aktivität – Besuche von Witkoff und Kushner in Moskau und Kiew, Telefonate Trumps mit Putin und ein Gegenbesuch Selenskyjs bei Trump werden erwartet. Budanows Aussage, die US-Seite habe keine grundlegend neuen Ideen vorgelegt, prägt zudem, wie Kiew den Stand der Gespräche bewertet.

Was geschehen ist

Der Leiter des Präsidentenbüros der Ukraine, Kyrylo Budanow, erklärte am 12. September 2026 am Rande der YES-Konferenz in Kiew gegenüber „Interfax-Ukraine“, dass eine neue Runde der Friedensgespräche im Format Ukraine–USA–Russland für den Oktober vorbereitet werde. Er bestätigte das trilaterale Format, nannte aber keinen möglichen Verhandlungsort. Auf die Frage nach dem Zeitpunkt antwortete Budanow wörtlich: „Wir bereiten vor. Für Oktober.“ Zugleich äußerte er die Überzeugung, dass die Seiten eine Lösung zur Beendigung des Krieges finden werden, und erklärte, die US-Delegation habe bei ihrem jüngsten Besuch in Kiew keine grundlegend neuen Ideen vorgelegt. Am selben Tag erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow, Moskau sei zu Verhandlungen bereit, werde die Kampfhandlungen aber nicht einstellen. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, er sei zu einem Treffen mit Putin beim G20-Gipfel in Miami bereit. Hintergrund ist eine Serie diplomatischer Kontakte: Am 5. September trafen die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau mit Wladimir Putin zusammen, am 6. September in Kiew mit Selenskyj, wobei es zwei bilaterale Runden mit der US-Delegation sowie eine multilaterale Runde unter Beteiligung von nationalen Sicherheitsberatern Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs gab. Selenskyj hatte zuvor angekündigt, dass ein trilaterales Treffen vor den russischen Parlamentswahlen am 18.–20. September nicht stattfinden werde.

Wo die Berichte auseinandergehen

Eine Quelle datiert die für Oktober geplante trilaterale Gesprächsrunde auf Oktober 2026, während die übrigen gelieferten Quellen die Angaben ohne diese ausdrückliche Jahreszahl wiedergeben und sich implizit auf das aktuelle Jahr beziehen.

Hintergrund

Im Februar 2026 fand die letzte vollständige trilaterale Verhandlungsrunde im Format Ukraine–USA–Russland statt; danach ruhte der Prozess faktisch. Anfang September 2026 nahmen die USA die diplomatische Arbeit wieder auf: Steve Witkoff und Jared Kushner trafen am 5. September in Moskau mit Wladimir Putin und am 6. September in Kiew mit Wolodymyr Selenskyj zusammen. In Kiew führte Selenskyj zwei bilaterale Runden mit der US-Delegation sowie eine multilaterale Runde mit den nationalen Sicherheitsberatern Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs. Die russischen Duma-Wahlen sind für den 18.–20. September 2026 angesetzt; nach Budanows Einschätzung ist mit einer Aktivierung des Verhandlungsprozesses nach diesen Wahlen und vor den US-Kongresswahlen am 3. November zu rechnen.