Alexander Stubb
Alexander Stubb ist ein finnischer Politiker und Wissenschaftler, der als Präsident Finnlands amtiert. Zuvor war er Ministerpräsident, Finanzminister und Außenminister Finnlands sowie Mitglied des Europäischen Parlaments. Er ist promovierter Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt internationale Beziehungen und lehrte an der Universität Helsinki.
-
Selenskyj zu Treffen mit Putin in der Türkei bereit – Moskau nennt Alternativen
Wolodymyr Selenskyj hat sich für ein Treffen mit Wladimir Putin in der Türkei bereit erklärt, sofern eine solche Begegnung organisiert werden kann. Jewturi Uschakow teilte mit, Putin könne auf einen Anruf Selenskyjs reagieren, und schlug stattdessen Moskau als Gesprächsort vor. Eine Zusage für ein bilaterales Treffen liegt bislang nicht vor.
-
Støre widerspricht Financial Times über Putins Darstellung des Telefonats
Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre hat die Darstellung des Financial Times über den Telefonat mit Wladimir Putin und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb bestritten. Das Gespräch vom 27. Oktober dauerte rund 90 Minuten und sollte ursprünglich weniger als 30 Minuten betragen. Norway asked the Financial Times to correct the article or publish a refutation, but the publication refused and did not disclose its sources.
-
Erdogan bietet Trump Unterstützung für russisch-ukrainische Verhandlungen an
Recep Tayyip Erdoğan hat US-Präsident Donald Trump während einer Telefongespräch am 28. Oktober die Bereitschaft der Türkei mitgeteilt, sich an der Wiederaufnahme des diplomatischen Prozesses zwischen der Ukraine und Russland zu beteiligen. Beide Präsidenten sprachen außerdem über die bilateralen Beziehungen sowie regionale und internationale Fragen.
-
Waffenruhe in Oleschki schafft Zeit für humanitäre Hilfe und Evakuierung
In der besetzten ukrainischen Stadt Oleschki hat am 27. Oktober eine lokale Waffenruhe begonnen. Sie soll die Räumung von Zufahrtswegen, die Lieferung von Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten sowie den sicheren Ausweg für Bewohner ermöglichen, die das verlassen wollen. Die Vermittlung übernahm US-Präsidentin Melania Trump.
-
Finnlands Präsident und Norwegens Ministerpräsident telefonierten mit Putin
Alexander Stubb und Jonas Gahr Støre initiierten am 27. Oktober ein Telefonat mit Wladimir Putin und sprachen mit ihm über den Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie mögliche Verhandlungen. Anschließend teilten sie Wolodymyr Selenskyj mit, nach ihrem Eindruck sei Russland ernsthaft an einer technischen tripartiten Verhandlung in Abu Dhabi interessiert. Die Europäische Kommission sieht dagegen keine besondere Bereitschaft Putins zu Friedensverhandlungen.
-
Trump kündigt nahende Begegnung von Selenskyj und Putin an
US-Präsident Donald Trump hat eine „sehr schnell“ organisierte Begegnung von Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin angekündigt und dabei „beträchtliche Fortschritte“ bei der Beendigung des Krieges erwartet. Zugleich werden in Abu Dhabi technische Dreiergespräche zwischen der Ukraine, den USA und Russland vorbereitet, deren genaue Datierung noch nicht bestätigt ist.
-
Stubb und Støre telefonierten mit Putin über Ukraine und den geplanten Dialog in Abu Dhabi
Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre sprachen am 27. Oktober auf eigene Initiative hinweise mit Wladimir Putin über den Krieg in der Ukraine und die Vorbereitung künftiger Verhandlungen in Abu Dhabi. Der Anruf war mit der Ukraine abgestimmt und sollte ukrainische Signale zur Deeskalation sowie zur späteren Dreierverhandlung direkt übermitteln. Nach dem rund 90-minütigen Gespräch informierten die beiden Staatschefs Wolodymyr Selenskyj über dessen Inhalt.
-
Russland bereitet trilaterale Gespräche mit Ukraine und den USA nach dem 4. November vor
Russland ist nach Angaben von Kreml-Sprecher Juri Uschakow bereit, trilaterale Gespräche mit der Ukraine und den USA nach dem 4. November wieder aufzunehmen. Die erste Begegnung nach der Unterbrechung soll zunächst vorbereitenden und technischen Charakter haben. Zugleich gab Washington seiner Bereitschaft zur Vermittlung Ausdruck, während Kiew die Bedingungen für eine Waffenruhe klarstellte.
-
Trump: USA werden nach Kriegsende mit der Ukraine und Russland Geschäfte machen
US-Präsident Donald Trump hat am 24. Oktober in Palm Beach gesagt, dass die USA nach dem Ende des russisch-ukrainischen Krieges mit beiden Ländern Geschäfte machen würden. Zugleich erklärte er, die Beendigung des Krieges sei näher als je zuvor.
-
Trump erwägt 200-Prozent-Zölle gegen Ukraine und Russland – und bezweifelt deren Wirkung
Donald Trump hat auf einem Wahlkampftermin in Florida die Möglichkeit eines sofortigen 200-prozentigen Zolles auf Waren aus der Ukraine und Russland ins Spiel gebracht, um den Krieg zu beenden. Zugleich räumte er ein, dass die USA aus beiden Ländern zu wenige Waren importieren, weshalb diese Drohung seiner Ansicht nach kaum Wirkung entfalten dürfte.
-
Ukraine, USA und Russland planen Dreiergespräche in Abu Dhabi
Ukraine, die USA und Russia planen für die erste Hälfte des November 2026 eine Dreier-Zusammenkunft auf Arbeitsebene in Abu Dhabi. Eine genaue Terminierung steht aus, und die Beteiligung europäischer Vertreter ist noch nicht endgültig geklärt. Im Zentrum soll die Sicherheitsordnung für Russland und die Ukraine nach einer friedlichen Beilegung liegen.
-
Europa prüft fünf Politiker als Verhandlungsführer für Gespräche mit Russland
Europäische Staaten ziehen fünf aktuelle Präsidenten oder Ministerpräsidenten als mögliche europäische Verhandlungsführer für Gespräche mit Russland über die Beendigung des Krieges in der Ukraine in Betracht. Nach gescheiterten Versuchen, einen einzigen gemeinsamen Vertreter zu bestimmen, ist am wahrscheinlichsten eine Gruppe von Staatschefs. Zuvor wurden die möglichen Kandidaten bereits kontaktiert.
-
EU sucht weiterhin keinen Vertreter für mögliche Verhandlungen mit Putin
Die Europäische Union hat sich noch nicht darauf geeinigt, wer sie bei möglichen direkten Verhandlungen mit Wladimir Putin zur Beendigung des Krieges in der Ukraine vertreten soll. Im Gespräch sind unter anderem Finnlands Präsident Alexander Stubb, der Präsident des Europäischen Rates António Costa, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.
-
Pavel: Dieselabkommen mit Russland schwächt Druck auf Moskau und gefährdet die Aussicht auf Waffenruhe
Der tschechische Präsident Petr Pavel wirft Washington vor, durch die Aufhebung von Sanktionen gegen russisches Diesel den Druck auf Russland послабил zu haben. Nach seiner Einschätzung war eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine dadurch bereits nahe. Er fordert eine stärkere europäische Beteiligung an den Friedensverhandlungen.
-
Selenskyj fordert mehr Druck auf Putin, stärkere Sanktionen und bessere Flugabwehr-Raketen
Wolodymyr Selenskyj hat Donald Trump aufgefordert, denselben rhetorischen Druck auf Wladimir Putin auszuüben, den er gegen den ukrainischen Präsidenten anwendet. Er warnte vor einer Abschwächung der Sanktionen gegen Russland und bezeichnete effektivere Luftabwehr-Raketen sowie den Erhalt der Sanktionen als die vorrangigen Forderungen der Ukraine an ihre Verbündeten.
-
Witkoff nach Sankt Petersburg: Moskau signalisiert Bereitschaft für Dreiecksgespräche
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reiste am 21. Oktober nach Sankt Petersburg und traf dort den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Nach dem etwa dreistündigen Gespräch erklärte Kremlberater Jurij Uschakow, Moskau sei grundsätzlich bereit, technische Dreiecksgespräche mit den USA und der Ukraine in der zweiten Dekade des Novembers wieder aufzunehmen. Witkoff zufolge gab es in den vorangegangenen Gesprächen in Oslo konkrete Ansatzpunkte für eine Waffenruhe.
-
Selenskyj trifft in Oslo norwegische Parlamentsführung und alle Parteichefs
Während eines Besuchs in Norwegen traf Präsident Wolodymyr Selenskyj den Präsidenten des Storting, Masud Gharakhani, sowie die Vorsitzenden aller norwegischen Parlamentsparteien. Gesprächsthemen waren finanzielle Hilfe für die Ukraine, die Deckung des Verteidigungshaushaltsdefizits und die Rückführung von nach Russland verschleppten ukrainischen Kindern. Selenskyj würdigte Norwegen als einen der führenden bilateralen Unterstützer der Ukraine.
-
Ukraine-Gespräche in Oslo: Witkoff reist weiter nach Russland
Am 20. Oktober fanden in Oslo Gespräche über ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine statt. Gastgeber war Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre; es nahmen Präsident Wolodymyr Selenskyj, der US-Sondergesandte Steve Witkoff (persönlich) und Jared Kushner (per Video, erkrankt) sowie Finnlands Präsident Alexander Stubb und Vertreter der E4-Gruppe, der EU und der NATO teil. Im Zentrum standen Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Witkoff wollte danach nach St. Petersburg reisen, um die in Oslo erarbeiteten Vorschläge an die russische Seite zu übermitteln.
-
Trump kündigt „Energie-Waffenstillstand“ an, Kreml bestätigt ihn nicht – Russland greift ukrainische Energieinfrastruktur an
US-Präsident Donald Trump verkündete am 11. Oktober über Truth Social einen sofortigen „Energie-Waffenstillstand“ zwischen Russland und der Ukraine, den seiner Darstellung zufolge beide Seiten vereinbart hätten. Das Weiße Haus erklärte gegenüber Axios, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf gegenseitige Angriffe auf Ölraffinerien („refinery for refinery“). Der Kreml wollte keine Bestätigung abgeben, und wenige Stunden nach Trumps Ankündigung schlug Russland das Heizkraftwerk TEC-5 in Charkiw sowie eine Energieanlage in Kiew an. Am 12. Oktober sprach Wolodymyr Selenskyj per Videoschalte auf dem Warschauer Sicherheitsforum und erklärte, die Ankündigung sei für ihn eine Neuigkeit gewesen; die Ukraine sei aber zu einem echten, gegenseitigen Energie-Waffenstillstand bereit.
-
Trump vereinbart russische Dieselimporte mit Putin und fordert einen neuen Präsidenten in der Ukraine
Am 9. Oktober 2026 kündigte US-Präsident Donald Trump nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Vereinbarung über 300.000 bis 3 Millionen Tonnen russisches Diesel auf den US- und Weltmärkten an. Der Kreml hob sein im Juli 2026 verhängtes Dieselexportverbot vorzeitig auf, und das US-Finanzministerium erließ eine entsprechende Allgemeingenehmigung. Trump griff den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj öffentlich scharf an und erklärte, es sei „Zeit für die Ukraine, einen neuen Präsidenten zu wählen“. Die Reaktionen aus Kiew, dem US-Kongress und europäischen Hauptstädten fielen deutlich kritisch aus; gleichzeitig brachen die parallel laufenden Gespräche in Miami vorzeitig ab.