Russland greift Ukraine mit 323 Drohnen an – Luftabwehr fängt 310 ab
Am 13. September hat Russland die Ukraine mit 323 Kampfdrohnen angegriffen, von denen die ukrainische Luftabwehr 310 abschießen oder unterdrücken konnte. 10 Drohnen trafen nachweislich ihre Ziele, mehrere befanden sich Stand 18:00 Uhr noch im ukrainischen Luftraum.
Das Wichtigste
- 13. September: Russland greift Ukraine mit 323 Kampfdrohnen an, davon 14 reaktive (Strahlantrieb).
- Ukrainische Luftabwehr schießt 310 Drohnen ab oder unterdrückt sie, davon 9 reaktive.
- 10 Drohnen erreichen ihre Ziele.
- Russland setzt zusätzlich etwa 10 'Banderol/Dan-T'-Lokitermunition ein, Angaben dazu werden noch präzisiert.
- Stand 18:00 Uhr: mehrere Kampfdrohnen weiterhin im ukrainischen Luftraum.
- Gemeldet von der Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine.
Warum es wichtig ist
Der Angriff gehört zu den größten eintägigen Drohnenangriffen seit Beginn der russischen Invasion und zeigt eine deutliche Ausweitung des Einsatzes unbemannter Fluggeräte gegen die Ukraine. Auch wenn die ukrainische Luftabwehr mit 310 abgefangenen Drohnen eine hohe Erfolgsquote erreichte, schlugen 10 Drohnen ein – bei dieser Angriffsgröße reichen selbst wenige Durchkommen für Schäden und Risiken.
Was geschehen ist
Am 13. September hat Russland die Ukraine mit insgesamt 323 Kampfdrohnen angegriffen, 14 davon vom reaktiven Typ. Die ukrainische Luftabwehr konnte nach Angaben der Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine bis 18:00 Uhr 310 Drohnen abschießen oder unterdrücken, darunter 9 reaktive Drohnen. 10 Drohnen trafen ihre Ziele. Zusätzlich setzte Russland rund 10 'Banderol/Dan-T'-Lokitermunitionen ein, deren Auswirkungen noch geklärt werden. Stand 18:00 Uhr hielten sich noch mehrere Kampfdrohnen im ukrainischen Luftraum auf. Der Angriff erfolgte nur einen Tag nach einem nächtlichen Schlag mit 453 Drohnen und 4 'Banderol'-Munitionen vom 12. auf den 13. September – der Tagesangriff lag mit 323 Drohnen etwa 71 % des Volumens der vorangegangenen Nacht.