Russischer Drohnenangriff zerstört Einkaufszentrum Amstor in Saporischschja
Am Abend des 17. September 2026 traf ein russischer Drohnenangriff das Einkaufszentrum Amstor in Saporischschja. Der Brand breitete sich über mehr als 10.000 Quadratmeter aus und zerstörte das Gebäude weitgehend. Rettungskräfte mussten die Löscharbeiten wegen wiederholter Folgeschlagdrohungen mehrfach unterbrechen.
Das Wichtigste
- Russische Streitkräfte schlugen am Abend des 17. September mit Kampfdrohnen das Amstor-Einkaufszentrum in Saporischschja.
- Der Großbrand umfasste mehr als 10.000 Quadratmeter; das Einkaufszentrum wurde laut Berichten weitgehend zerstört.
- Löscharbeiten wurden durch wiederholte Drohungen weiterer feindlicher Angriffe behindert; Feuerwehrleute mussten wiederholt in Deckung gehen.
- Kinder hielten sich während des Angriffs in einem nahe gelegenen Skatepark auf und konnten sich in einer Nische verstecken.
- Bis zum Morgen des 18. September wurde eine verletzte Person gemeldet; erste Angaben laut Polizei zunächst ohne Verletzte.
Warum es wichtig ist
Die Zerstörung eines großen zivilen Einkaufszentrums zeigt die Reichweite und Zerstörungskraft russischer Drohnenangriffe auf ukrainische Städte weit hinter der Front. Die enorme Brandfläche von über 10.000 Quadratmetern verdeutlicht das Schadenspotenzial solcher Angriffe auf kommerzielle Infrastruktur. Die wiederholt unterbrochenen Löscharbeiten weisen auf ein Muster hin, bei dem Rettungskräfte selbst zur Zielscheibe werden. Dass Kinder in einem alltäglichen urbanen Umfeld – einem Skatepark – betroffen waren, unterstreicht die Bedrohung der Zivilbevölkerung.
Was geschehen ist
Am Abend des 17. September 2026 schlugen russische Kampfdrohnen das Einkaufszentrum Amstor in Saporischschja. Der Einschlag löste einen Großbrand aus, der sich über mehr als 10.000 Quadratmeter ausdehnte und das Gebäude weitgehend zerstörte. Die Rettungskräfte konnten das Feuer unter erschwerten Bedingungen löschen, da wiederholt Warnungen vor neuen Angriffen eingingen und die Feuerwehrleute Schutz suchen mussten. Zum Zeitpunkt des Angriffs hielten sich Kinder in einem benachbarten Skatepark auf; sie konnten sich in einer Nische des Geländes verstecken. Während die Polizei zunächst keine Verletzten meldete, wurde bis zum Morgen des 18. September eine verletzte Person verzeichnet. Augenzeugen berichteten, unmittelbar vor der Explosion ein Pfeifen gehört und den Einsturz einer Gebäudewand beobachtet zu haben.
Wie ukrainische Quellen darüber berichten
Die ukrainische Berichterstattung stellt das Ausmaß der Zerstörung – über 10.000 Quadratmeter Brandfläche – und die Tatsache in den Mittelpunkt, dass ein ziviles Einkaufszentrum Ziel des Angriffs war. Sie schildert die Bedrohung für Kinder, die sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einem nahe gelegenen Skatepark aufhielten. Durch Augenzeugenberichte namentlich genannter Anwohner – Illia und Kateryna – wird die menschliche Dimension des Vorfalls hervorgehoben: das Pfeifen vor dem Einschlag, der Einsturz einer Gebäudewand und das vollständige Abbrennen des Einkaufszentrums. Zugleich wird die operative Schwierigkeit für die Rettungskräfte betont, die wegen wiederholter Folgeschlagdrohungen immer wieder in Deckung gehen mussten.
Hintergrund
Saporischschja ist eine große ukrainische Stadt, die seit Beginn der großangelegten russischen Invasion wiederholt Ziel russischer Luftangriffe ist. Kampfdrohnen sind ein wiederkehrendes Mittel russischer Angriffe auf zivile und infrastrukturelle Ziele tief im ukrainischen Hinterland.