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Russland greift Ukraine mit Raketen und 282 Drohnen an – zwei Tote in Kiew

In der Nacht zum 24. September 2026 hat Russland die Ukraine mit einem großangelegten Kombinationsschlag aus Zircon-Raketen, Iskander-M-Ballistikraketen und 282 Drohnen angegriffen. Die Hauptziele lagen in Kiew, im Gebiet Kiew und in Odesa. Die ukrainische Luftabwehr meldet 227 abgefangene oder unterdrückte Ziele. In Kiew starben zwei Menschen, acht wurden verletzt.

Das Wichtigste

  • Russland griff in der Nacht zum 24. September mit Zircon-Schiffsabwehrraketen, Iskander-M-Ballistikraketen und 282 Drohnen verschiedener Typen an.
  • Die ukrainische Luftabwehr zerstörte oder unterdrückte 227 Ziele, darunter vier Zircon-Raketen, drei Iskander-M/S-400/KN-23-Raketen, eine Banderol-Rakete und 219 Drohnen.
  • Hauptziele des Schlags waren Kiew, das Gebiet Kiew und das Gebiet Odesa.
  • In Kiew starben zwei Menschen, acht wurden verletzt; im Gebiet Kiew wurde eine weitere Person verletzt, acht Objekte beschädigt.
  • Im Gebiet Odesa wurden eine medizinische und eine Bildungseinrichtung sowie Wohnhäuser beschädigt; nach vorläufigen Angaben gab es dort keine Opfer.
  • Im Gebiet Chmelnyzkyj wurde ein Wohnhaus getroffen; Züge Richtung Uschhorod, Przemyśl, Lwiw und Truskawez verspäteten sich um 4–6 Stunden.
  • Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, 60 Prozent der auf Kiew abgefeuerten ballistischen Raketen seien abgeschossen worden.

Warum es wichtig ist

Der Angriff vereinte Marschflugkörper, ballistische Raketen und eine Drohnensalve in Rekordgröße und zeigt ein hochintensives, mehrachsiges Vorgehen Russlands. Er traf direkt zivile und wohnungsnahe Infrastruktur in mehreren Regionen – darunter ein Entbindungsklinik-Gelände, Lagerhallen, ein Wohnblock, medizinische und Bildungseinrichtungen sowie eine Sortierstation des Paketdienstes Nova Poshta. Allein in Kiew forderte er zwei Tote und acht Verletzte.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 24. September 2026 startete Russland einen großangelegten kombinierten Luftangriff auf die Ukraine mit Zircon-Schiffsabwehrraketen, Iskander-M-Ballistikraketen und 282 Drohnen vom Typ Shahed, Gerbera und andere. Als Hauptziele galten Kiew, das Gebiet Kiew und das Gebiet Odesa. Nach Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte wurden bis zum Morgen 227 Ziele zerstört oder unterdrückt – darunter vier Zircon-Raketen, drei Iskander-M/S-400/KN-23-Raketen, eine Banderol-Rakete und 219 Drohnen. Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge wurden 60 Prozent der auf Kiew gerichteten ballistischen Raketen abgefangen. In Kiew schlugen Ziele in den Stadtteilen Solomjanskyj (Lagerhallen), Podilskyj (in der Nähe einer Entbindungsklinik, ein Toter auf einem Parkplatz) und Dnipro (Verwaltungsgebäude und Privathaus) ein; zudem wurde eine Sortierstation von Nova Poshta beschädigt. Eine Iskander-M-Rakete fiel im Hof eines Wohnhauses, detonierte jedoch nicht und wurde von Pionieren des Staatsnotdienstes geborgen. Im Darnytskyj-Stadtteil entschärften Sprengstoffexperten der Polizei einen nicht detonierten 227-kg-Gefechtskopf einer ballistischen Rakete. Im Gebiet Odesa wurden eine medizinische und eine Bildungseinrichtung sowie Wohnhäuser beschädigt, ohne dass Verletzte gemeldet wurden. Im Gebiet Chmelnyzkyj traf ein Treffer ein mehrstöckiges Wohnhaus. Im Gebiet Riwne kam es zu Infrastrukturschäden, nach vorläufigen Angaben ohne Verletzte; Züge Richtung Uschhorod, Przemyśl, Lwiw und Truskawez verspäteten sich am Morgen um 4–6 Stunden.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Quellen – ausschließlich ukrainischsprachige Medien und Agenturen wie Suspilne, Babel, NV, Liga.net, Ukrajinska Prawda, Ukrinform und Radio Swoboda – bezeichnen Russland einheitlich als Angreifer und rahmen die Ereignisse als terroristischen Luftschlag gegen zivile und infrastrukturelle Ziele. Neben den direkten Schäden in mehreren Oblasten werden operationelle Details hervorgehoben, etwa die Bergung des nicht detonierten Iskander-M-Fragments und die Entschärfung des 227-kg-Gefechtskopfs im Darnytskyj-Stadtteil. Ukrainische Amtsträger treten namentlich auf: Präsident Selenskyj, OVA-Chef Serhij Tjurin (Chmelnyzkyj), OVA-Chef Oleksandr Kowal (Riwne) und Odesa-MVA-Chef Serhij Lysak. Mehrere Beiträge betonen Schäden an nichtmilitärischer Infrastruktur – Lagerhallen, eine Entbindungsklinik, Wohnblöcke, eine Nova-Poshta-Sortierstation –, um die zivile Dimension des Angriffs sichtbar zu machen.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Quellen weichen bei den Opferzahlen in Kiew voneinander ab: Die meisten Berichte nennen zwei Tote und acht Verletzte, während ältere Meldungen nur zwei Tote ohne Verletztenzahl erwähnen; für das Gebiet Kiew wird zusätzlich eine verletzte Person angegeben. Auch die Angaben zu den betroffenen Stadtteilen und Einrichtungen in Kiew unterscheiden sich: Ein Teil der Quellen nennt die Stadtteile Solomjanskyj, Podilskyj und Dnipro mit getroffener Entbindungsklinik und beschädigten Lagerhallen, andere verorten die Entschärfung des nicht detonierten Gefechtskopfs im Stadtteil Darnytskyj. Schließlich divergieren die Angaben zur Bilanz der Luftabwehr: Teils werden 227 abgefangene oder unterdrückte Ziele genannt, teils 7 Raketen plus 219 Drohnen (insgesamt 226); zudem ist die Drohnen-219-Zahl als strittig markiert.

Hintergrund

Eine Iskander-M-Rakete fiel in den Hof eines Wohnhauses in Kiew, detonierte jedoch nicht. Pioniere des Staatsnotdienstes bargen die ungefährlichen Reste mit einer schweren pyrotechnischen Maschine und einem Manipulator und transportierten sie zur Vernichtung ab. Separat entschärften Sprengstoffexperten der Polizei einen nicht detonierten 227-kg-Gefechtskopf einer russischen ballistischen Rakete, der auf offenem Gelände im Darnytskyj-Stadtteil eingeschlagen war. Bis in den Morgen hielt die Drohnenaktivität in der West- und Zentralukraine an; im Gebiet Riwne dauerten die Luftalarme an, und Züge in Richtung Uschhorod, Przemyśl, Lwiw und Truskawez verspäteten sich um 4 bis 6 Stunden.