29. September 2026

  1. Russische Gleitbomben treffen Schule und Wohngebiet in Sumy – zwei Tote, mehrere Kinder verletzt

    Am 29. September 2026 haben russische Streitkräfte die Stadt Sumy mit mehreren Gleitbomben (KAB) angegriffen. Eine Bombe traf eine Schule während des Unterrichts im Stadtteil Saritschnyj, eine weitere den privaten Wohnsektor. Zwei Menschen kamen ums Leben, mehrere Kinder wurden verletzt. Präsident Selenskyj verurteilte den Angriff und forderte die USA, Europa und die Partner der Ukraine zu verstärktem Druck auf Russland auf.

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  2. Estland: Polizei stuft Brandanschlag auf Milrem Robotics als russische Sabotage ein

    Die estnische Polizeibehörde (Kapo) hat den Brandanschlag auf das Gebäude des Rüstungsunternehmens Milrem Robotics in Tallinn in der Nacht zum 15. August als Sabotageakte im Auftrag russischer Geheimdienste eingestuft. Ministerpräsident Kristen Michal erklärte am 29. September, Estland könne dies mit voller Gewissheit sagen. Drei tatverdächtige lettische Staatsbürger wurden in Lettland festgenommen und nach Estland überstellt; das Außenministerium bestellte den russischen Geschäftsträger ein. Der Kreml wies die Vorwürfe als „unbegründet“ zurück.

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  3. Ukrainer Zhuravlov stellt in Kroatien Asylantrag gegen Auslieferung an Deutschland

    Der ukrainische Staatsbürger Wolodymyr Schurawlow, der von der Bundesanwaltschaft als mutmaßlicher Mittäter der Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines 2022 gesucht wird, hat in Kroatien politisches Asyl beantragt. Sein Anwalt erklärte, Schurawlow befürchte in Deutschland kein faires Verfahren. Ein Kreisgericht in Pula hatte zuvor seine Auslieferung nach Deutschland genehmigt; die Verteidigung legt Berufung ein.

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  4. IWF schätzt ukrainischen Finanzierungsbedarf bis 2029 auf 54 Mrd. Dollar – Geber beraten in Brüssel

    Der IWF schätzt den ukrainischen Finanzierungsbedarf bis 2029 vorläufig auf rund 54 Mrd. US-Dollar. Am 29. September trafen sich die Geberländer in Brüssel, um über weitere Finanzhilfen zu beraten, während die EU-Mitgliedstaaten uneins sind, wie zusätzliche Mittel aufgebracht werden sollen. Die EU knüpft weitere Hilfen an die Umsetzung des Reformplans durch die ukrainische Regierung.

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  5. Putin-Sondergesandter Dmitrijew führt in Washington Gespräche über Ukraine-Krieg und Energiekooperation

    Der Sondergesandte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, hat am 28. September in Washington mit US-Vertretern Gespräche über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs und mögliche US-russische Energieinitiativen für die Zeit nach dem Krieg geführt. Ein anonymer US-Vertreter bezeichnete die Gespräche als „konstruktiv". Dmitrijew traf sich mit Vertretern des US-Finanzministeriums und des US-Energieministeriums. Der Besuch folgte auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 22. September am Rande der UN-Generalversammlung in New York.

    · Friedensverhandlungen · 5 Quellen