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Russische Drohne trifft Schule in Kiew – keine Verletzten unter 104 Schülern im Schutzraum

Am Morgen des 1. Oktober schlug eine russische Drohne in ein Schulgebäude im Kiewer Stadtbezirk Solomjanskyj ein, während sich 104 Schüler und rund 60 Mitarbeiter im Schutzraum aufhielten. Der Gefechtskopf detonierte nicht; nach Einschätzung von Experten hätte eine Detonation alle vier Etagen des Gebäudes zerstören können. Verletzt wurde niemand.

Das Wichtigste

  • Einschlag am Morgen des 1. Oktober in Schule Nr. 12 im Kiewer Stadtbezirk Solomjanskyj durch eine Drohne vom Typ Geran-4 (Shahed).
  • Zum Zeitpunkt des Einschlags befanden sich nach Angaben der Schulleiterin 104 Schüler sowie rund 60 Mitarbeiter im Schutzraum.
  • Die Drohne traf die Wand des Treppenhauses zwischen dem zweiten und dritten Stock des vierstöckigen Gebäudes; die Fassade auf Höhe des dritten Stocks und Fenster wurden beschädigt, es brach ein Brand aus.
  • Der etwa 50 kg schwere Gefechtskopf durchschlug die Zwischendecke und fiel auf das Treppenhaus, ohne zu detonieren; Sprengtechniker bargen ihn und brachten ihn auf einen Übungsplatz zur Entsorgung.
  • Nach Einschätzung von Experten hätte eine Detonation alle vier Etagen des Gebäudes zerstören können.
  • Präsident Selenskyj sprach mit der Schulleiterin und den Lehrkräften, forderte russische Verantwortung für den Einschlag und ordnete den Wiederaufbau der Schule an.
  • Der Angriff auf Kiew erfolgte im Rahmen einer nächtlichen Drohnenangriffswelle mit 107 Drohnen; Treffer wurden in 11 Orten registriert, in Kiew waren die Bezirke Solomjanskyj, Obolonskyj und Petscherskyj betroffen, ein Mensch wurde verletzt.

Warum es wichtig ist

Der Einschlag traf eine zivile Bildungseinrichtung, während sich Kinder darin aufhielten – selbst der Schutzraum konnte die Schüler nicht vollständig schützen. Dass der Gefechtskopf nicht detonierte, war nach Expertenschätzung entscheidend dafür, dass keine Verletzten zu beklagen waren. Der Vorfall steht exemplarisch für die anhaltende Bedrohung ziviler Infrastruktur in Kiew und die hohe Zahl nächtlicher Drohnenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt.

Was geschehen ist

Am Morgen des 1. Oktober schlug eine russische Drohne vom Typ Geran-4 (Shahed) in die Fassade der Schule Nr. 12 im Kiewer Stadtbezirk Solomjanskyj ein. Die Drohne traf die Wand des Treppenhauses zwischen dem zweiten und dritten Stock des vierstöckigen Gebäudes. Nach Angaben der Schulleiterin Walentyna Tschorna hielten sich zu diesem Zeitpunkt 104 Schüler sowie etwa 60 Mitarbeiter im Schutzraum der Schule auf. Es brach ein Brand aus, der von Rettungskräften gelöscht wurde. Der etwa 50 kg schwere Gefechtskopf durchschlug die Zwischendecke, fiel auf das Treppenhaus und detonierte nicht; Sprengtechniker bargen den Blindgänger und transportierten ihn zur Entsorgung auf einen Übungsplatz. Experten schätzten, dass eine Detonation alle vier Etagen des Gebäudes hätte zerstören können. Verletzt wurde nach Angaben von Polizei, Schulleitung und der Kiewer Stadtverwaltung niemand. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach mit der Schulleiterin und den Lehrkräften, forderte russische Verantwortung für den Angriff und ordnete den Wiederaufbau der Schule sowie deren Energieautarkie an. Der Einschlag in die Schule war Teil einer nächtlichen Drohnenangriffswelle mit 107 Drohnen auf die Ukraine, in der Treffer in 11 Orten registriert wurden. In Kiew waren die Bezirke Solomjanskyj, Obolonskyj und Petscherskyj betroffen; es brannten unter anderem ein Wohnhaus, ein Lager und parkende Autos, ein Mensch wurde verletzt.

Wo die Berichte auseinandergehen

Eine Quelle berichtet, die Drohne habe im Stadtbezirk Solomjanskyj sowohl die Schule als auch ein Lagergelände getroffen, während die meisten übrigen Quellen die Schule als den hauptsächlichen oder einzigen Einschlagsort beschreiben. In der ersten Berichterstattung wurde darauf hingewiesen, dass Informationen zu möglichen Opfern noch geprüft würden; spätere Meldungen der Schulleiterin, der Kiewer Polizei und der Behörden stellten klar, dass weder Schüler noch Personal verletzt wurden.

Hintergrund

Die betroffene Schule wurde als Nr. 12 im Stadtbezirk Solomjanskyj identifiziert. Nach Angaben der Leiterin der Bildungs- und Wissenschaftsabteilung der Kiewer Stadtverwaltung, Olena Fidanjan, war die Schule nicht zum ersten Mal Ziel von Angriffen; jede dritte Bildungseinrichtung in Kiew hat durch Beschuss Schaden genommen, und jede vierte davon wurde zwischen zwei- und achtmal getroffen. Die Schule wurde durch denselben Drohnenangriff auf Kiew in der Nacht zum 1. Oktober getroffen, der auch im Stadtbezirk Obolonskyj – wo ein Großbrand in einem Lagergebäude ausbrach und ein Mann verletzt wurde – sowie im Stadtbezirk Petscherskyj Folgen hatte.