Ukraine meldet Drohnenschläge gegen 44 Energieziele auf besetztem Gebiet
Der Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme, Robert „Madjar" Browdi, hat nach eigenen Angaben Ergebnisse von Drohnenangriffen der vergangenen zehn Tage veröffentlicht. Demnach wurden 44 Energieknoten auf von Russland besetztem ukrainischen Territorium getroffen, darunter Anlagen in der Krim, im Donezker und Luhansker Gebiet sowie in den Oblasten Saporischschja, Charkiw und Cherson. Auf der besetzten Krim musste dem Bericht zufolge der Stromverbrauch gedrosselt werden.
Das Wichtigste
- Befehlshaber Robert „Madjar" Browdi von den Streitkräften der unbemannten Systeme (SBS) hat die Ergebnisse über Telegramm veröffentlicht.
- In zehn Tagen seien 44 Energieknoten auf besetztem ukrainischem Territorium getroffen worden.
- Davon liegen 17 in der Krim, 14 im Donezker, 5 im Luhansker, 6 im Saporischschjaer Gebiet sowie je einer in Charkiw und Cherson.
- Im besetzten Donezk wurden die 110-kV-Umspannwerke „Sjasjko", „Poschtowy HPP-1" und „Piwnitschna" sowie die 220-kV-Werke „Smoljanka" und „DE-09" getroffen.
- In Makiijiwka wurde das 330-kW-Umspannwerk „Tschaikino" getroffen.
- Auf der Krim wurden zehn 35-kV-Umspannwerke getroffen, darunter „Tschornomorske", „Medwedjewe" und „Woinska".
- Im besetzten Chersoner Gebiet wurde das 330-kV-Werk „Perschokostjantyniwka" getroffen.
- Auf der Krim wurde der Stromverbrauch wegen Beschädigungen durch Drohnen eingeschränkt.
Warum es wichtig ist
Die Angriffe zielen auf Energieinfrastruktur, die russische Streitkräfte und zivile Systeme auf besetztem Gebiet versorgt. Die Veröffentlichung konkreter Umspannwerke mit Spannungsebenen macht Umfang und geografische Reichweite der Kampagne nachprüfbar. Dass es auf der Krim bereits zu Verbrauchseinschränkungen kam, zeigt eine operative Wirkung über militärische Ziele hinaus.
Was geschehen ist
Der Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme, Robert „Madjar" Browdi, hat über Telegramm eine Übersicht zu Drohnenschlägen der vergangenen zehn Tage veröffentlicht. Demnach trafen Einheiten der SBS 44 Energieknoten auf besetztem ukrainischen Territorium. 17 davon liegen seinen Angaben zufolge auf der Krim, 14 im Donezker und 5 im Luhansker Gebiet; weitere 6 im Saporischschjaer Gebiet und je eines in den Oblasten Charkiw und Cherson. Im besetzten Donezk wurden die 110-kV-Umspannwerke „Sjasjko", „Poschtowy HPP-1" und „Piwnitschna" sowie die 220-kV-Werke „Smoljanka" und „DE-09" getroffen. In Makiijiwka wurde das 330-kV-Werk „Tschaikino" beschädigt, im Chersoner Gebiet das 330-kV-Werk „Perschokostjantyniwka". Auf der Krim traf es nach der Aufstellung zehn 35-kV-Umspannwerke, darunter „Tschornomorske", „Medwedjewe", „Krasnosilska", „Beresiwka", „Slowjanske", „Kumowe", „Shturm Perekopu", „Mychailiwka", „Woinska" und „Wyschnewa". Wegen der Schäden musste auf der Krim der Stromverbrauch eingeschränkt werden.
Hintergrund
Die Angriffe verteilen sich über die besetzte Krim und Teile der Oblaste Donezk, Luhansk, Saporischschja, Charkiw und Cherson. Genannt werden Umspannwerke unterschiedlicher Spannungsebenen: 110-kV- und 220-kV-Anlagen im besetzten Donezk, eine 330-kV-Anlage in Makiijiwka sowie 35-kV-Anlagen auf der Krim.