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Ukraine meldet Bruch des russischen Plans für Kramatorsk und Slowjansk

Ukrainische Truppen haben nach Angaben des stellvertretenden Kommandeurs des Dritten Armeekorps, Maksym Zhorin, einen geplanten russischen Angriff auf Kramatorsk und Slowjansk zunichtegemacht. Bei der Operation „Wivaldi“ sei eine der geplanten „Zangen“ zerstört worden, wodurch der russische Vormarsch gestoppt und zurückgedrängt worden sei.

Das Wichtigste

  • Maksym Zhorin erklärte am 24. Oktober, die Pläne zur Einnahme von Kramatorsk und Slowjansk seien vollständig zunichtegemacht worden.
  • Russland wollte beide Städte laut Zhorin in einer „Zange“ einschließen und anschließend ukrainische Einheiten vertreiben.
  • Ukrainian forces stated during Operation „Wivaldi“ destroyed one of the planned pincers.
  • Ukrainian forces said the operation stopped and pushed back the Russian advance.
  • Roslyski troops reportedly shifted from offensive actions to the defense and stabilization of existing positions.
  • After four stages of „Wivaldi“, Ukrainian sources said 277 square kilometers came back under Ukrainian control.
  • The American Institute for the Study of War said it found no evidence that Russian troops had established themselves in Dobropillia.

Warum es wichtig ist

Nach Einschätzung des ukrainischen Kommandos wurde ein russischer Plan zur Einnahme von Kramatorsk und Slowjansk vereitelt. Sollten die Truppen in der Zone der ukrainischen Einheiten tatsächlich von Angriffen zur Verteidigung übergegangen sein, würde dies den Verlauf desFront Abschnitts und die vom Dritten Armeekorps gemeldeten Gebietsrückgewinnungen wesentlich verändern. Die Aussagen Zhorins bilden zugleich den Hintergrund für die widersprüchlichen Einschätzungen zur jüngsten russischen Operation im südöstlichen Dobropillia.

Was geschehen ist

Das Dritte Armeekorps erklärte am 24. Oktober, die ukrainischen Truppen hätten im Verlauf der Operation „Wivaldi“ eine der beiden „Zangen“ zerstört, mit denen Russland Kramatorsk und Slowjansk einschließen wollte. Laut Maxym Zhorin stoppte dies nicht nur den Vormarsch der russischen Truppen, sondern trieb sie zurück. In der von ukrainischen Einheiten verantworteten Zone seien sie daraufhin von Offensiv- zu Verteidigungsaktionen übergegangen und hätten versucht, bestehende Stellungen zu stabilisieren und zu halten.

Ukrainische Quellen nennen als Ergebnis чотирьох etappen der Operation die Rückgewinnung von 277 Quadratkilometern unter ukrainische Kontrolle. Im vierten Etappen wurden demnach weitere 101 Quadratkilometer sowie die Dörfer Зелена Долина, Липове und Колодязі in der Doneztschina befreit. Bereits in den vorherigen Etappen meldete das Dritte Armeekorps unter anderem die Befreiung von Шандриголове, Дерилове und der Wiederherstellung der vollständigen Kontrolle über Дробишеве. Am 28. September повідомлялося über die Befreiung von Нове, Рідкодуб und Катеринівка sowie die Rückgewinnung weiterer 51 Quadratkilometer.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainian accounts focus on Zhorin's statement that Operation „Wivaldi“ disrupted the plan to encircle Kramatorsk and Slowjansk. They emphasize the destruction of one of the planned pincers, the alleged shift by Russian troops from offense to defense and the reported return of substantial territory under Ukrainian control. Ukrainian military representatives also denied Russian claims that Dobropillia had been captured or encircled.

Wie internationale Quellen darüber berichten

The American Institute for the Study of War assessed the recent Russian action in southeastern Dobropillia as an infiltration operation. Geolocated footage published on 18 October showed a Russian serviceman raising a flag, but the institute said it had no evidence that Russian troops had consolidated their position within Dobropillia. ISW also noted that Russian advance rates had remained low since March 2026 and that Russia sometimes lost more territory than it captured.

Wo die Berichte auseinandergehen

Ukrainian command reports the Russian advance as stopped and pushed back, while the American Institute for the Study of War notes a recent Russian infiltration operation in southeastern Dobropillia. However, ISW likewise found no evidence that the Russians established themselves within the town, so the two assessments differ in emphasis rather than establishing full Russian control.

Hintergrund

Andrii Biletskyi first publicly disclosed Russia's offensive in northern Donetsk on 15 September and called it Operation „Wivaldi“. Ukrainian reporting subsequently described multiple stages of territorial clearance and liberation. Separately, the Institute for the Study of War characterized the appearance of a Russian flag in southeastern Dobropillia as an infiltration, while the Ukrainian military command rejected Russian claims that the town had been captured or surrounded.