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USA schlugen demilitarisierte Zonen in der Ukraine vor

Wolodymyr Selenskyj erklärte, die USA hätten während der Friedensverhandlungen mit der Ukraine und Russland die Schaffung demilitarisierter Zonen in der Donez und auf der Kinburun-Halbinsel vorgeschlagen. Ebenfalls zur Debatte standen ein Einfrieren der Frontlinie und verschiedene Modelle zur Lösung der Territorialfrage.

Das Wichtigste

  • USA schlugen demilitarisierte Zonen in der Donez und auf der Kinburun-Halbinsel im Oblast Mykolajiw vor
  • Eine US-Proposition sah eine Puffer- oder demilitarisierte Zone auf beiden Seiten der Frontlinie in der Donez vor
  • Die USA präsentierten mehrere Alternativen zur Territorialfrage, beginnend mit einem 28-Punkte-Friedensplan
  • Selenskyj erklärte, er sei bereit für ein Abkommen, das einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie einfriert
  • Selenskyj sagte, Kiew werde die von Russland besetzten Gebiete niemals als russisch anerkennen
  • Den Angaben von Selenskyj zufolge hat Russland weniger als 20 % des ukrainischen Territoriums besetzt
  • Die Verhandlungen behandelten außerdem die Frage des Sewernaja-Jesesskaja-Kraftwerks und das Format eines Gebietsaustauschs

Warum es wichtig ist

Die vorgeschlagenen Puffer- und Entmilitarisierungszonen könnten die Parameter einer friedlichen Lösung beeinflussen. Die Abstände betrafen die Donez und die Kinburun-Halbinsel, also unterschiedliche geografische Abschnitte des Konflikts. Selenskyjs Bereitschaft zur Waffenruhe bei gleichzeitiger Ablehnung jeder Anerkennung besetzter Gebiete zeigt die zentralen Bedingungen der ukrainischen Seite für eine Vereinbarung.

Was geschehen ist

Selenskyj berichtete, dass die USA während der Friedensverhandlungen mit der Ukraine und Russland die Schaffung demilitarisierter Zonen in der Donez und auf der Kinburun-Halbinsel im Oblast Mykolajiw vorschlugen. Eine der US-Propositionen bestand darin, auf beiden Seiten der Frontlinie in der Donez eine Puffer- oder Entmilitarisierungszone einzurichten. Neben solchen Vorschlägen präsentierten die USA mehrere Alternativen zur Lösung der Territorialfrage, beginnend mit einem 28-Punkte-Friedensplan. Im Zentrum der Verhandlungen standen außerdem die Sicherheitslage am Sewernaja-Jesesskaja-Kraftwerk und die möglichen Formate eines Gebietsaustauschs.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Darstellungen richten den Fokus auf die Einzelheiten der von den USA vorgeschlagenen Zonen, Selenskyjs Bereitschaft zur Waffenruhe entlang der Frontlinie und seine Ablehnung einer Anerkennung der besetzten Gebiete als russisch. Hervorgehoben wird zudem seine Einschätzung, wonach Russland weniger als 20 % des ukrainischen Territoriums besetzt hat, sowie der Umstand, dass die russischen Forderungen über die Donez hinausreichen.

Hintergrund

Die Verhandlungen umfassten mehrere mögliche Lösungsansätze für die Territorialfrage, angefangen mit einem 28-Punkte-Friedensplan. Neben der Frage nach Entmilitarisierungszonen wurden auch das Sewernaja-Jesesskaja-Kraftwerk und das Format eines Gebietsaustauschs behandelt. Selenskyjs Angabe, wonach Russland weniger als 20 % des ukrainischen Territoriums besetzt hat, bildet den finanziellen und militärischen Hintergrund dieser Debatte.