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Selenskyj lehnt Vorgehen gegen Russland vor möglicher Dreier-Konferenz ab

Wolodymyr Selenskyj hat sich gegen eine vorschnelle Aufhebung aller Sanktionen gegen Russland vor einer möglichen Dreier-Konferenz mit den USA ausgesprochen. Zugleich bekräftigte er seine Bereitschaft zu Verhandlungen mit Donald Trump und Wladimir Putin und könnte nach eigener Aussage am G20-Gipfel in Florida teilnehmen.

Das Wichtigste

  • Selenskyj lehnt eine Aufhebung sämtlicher Russland-Sanktionen vor einer möglichen Dreier-Konferenz ab.
  • Er bekräftigte seine Bereitschaft zur Teilnahme an Gesprächen mit Donald Trump und Wladimir Putin.
  • Ein Dreiertreffen in Florida während des G20-Gipfels ist laut Selenskyj nicht ausgeschlossen.
  • Zum Zeitpunkt seiner Aussage hatte Selenskyj noch keine Einladung zum G20-Gipfel erhalten.
  • Die EU hob im September Beschränkungen für zwei russische Oligarchen auf.
  • Trump und Putin sollen im Oktober eine Lockerung der Sanktionen auf russischen Dieselimporte bis April 2027 vereinbart haben.
  • Ein erneutes Einführen von Sanktionen könnte nach Selenskyj mindestens 20 weltweit abgestimmte Sanktionspakete erfordern.

Warum es wichtig ist

Selenskyj verdeutlichte die ukrainische Position: Verhandlungsbereitschaft bedeutet nicht, dass Druckmittel gegen den Kreml передzeitig preisgegeben werden sollten. Nach seiner Aussage könnten Sanktionen vor dem Kriegsende den Einfluss der internationalen Partner auf Russland schwächen und ein späteres erneutes Einführen erheblich schwieriger machen.

Was geschehen ist

Selenskyj erklärte, er wolle nicht, dass vor einer möglichen Dreier-Konferenz der Staatschefs von Ukraine, den USA und Russland alle Sanktionen gegen Russland aufgehoben werden. Die Sanktionen seien wegen des Crossing of Ukrainian borders, der rechtswidrigen Besetzung und der Tötungen ukrainischer Staatsbürger verhängt worden und nicht als Hindernis für Gespräche gedacht. Er warb für einen Prozess zur Aufhebung nach dem Kriegsende und warnte, eine vorzeitige Aufhebung sei sehr gefährlich. Zugleich erklärte er sich zu einer Dreier-Konferenz bereit und schloss eine solche in Florida beim G20-Gipfel nicht aus.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Die ukrainische Berichterstattung stellt die Warnung vor einer vorzeitigen Sanktionslockerung in den Mittelpunkt. Sie пов’язує die Forderung nach einem Beibehalten des Drucks mit Selenskyjs Bereitschaft, an möglichen Friedensgesprächen teilzunehmen. Die Bedingungen lautet: Verhandlungen sollen konkrete Aussichten auf Frieden schaffen, während Russland seine Aggression fortsetzt.

Wie internationale Quellen darüber berichten

Im bereitgestellten Material gibt es keine gesonderte Framing internationaler Quellen. Der europäische Kontext zeigt zugleich eine begrenzte Lockerung: Die EU hob im September Beschränkungen für zwei russische Oligarchen auf, однак глава Єврокомісії заявила, що ЄС не зніматиме санкцій, доки Росія не припинить війну. Im Oktober sollen Trump und Putin eine Lockerung der Sanktionen auf russischen Dieselimporte bis April 2027 vereinbart haben.

Hintergrund

Nach Selenskyj gibt es einen bestimmten Ablauf für die Aufhebung von Sanktionen nach dem Ende des Krieges. Eine spätere Rückkehr zu Sanktionen könnte jedoch enorme internationale Anstrengungen erfordern,potenziell mindestens 20 Sanktionspakete weltweit. Dies unterstreicht seine Position,dass einseitige Zugeständnisse vor dem tatsächlichen Kriegsende einen Risiko für die spätere Durchsetzung des Sanktionsdrucks schaffen.