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Ukraine verschärft Zollregeln für humanitäre Hilfe und geht gegen Steuerflucht vor

Die ukrainische Regierung bereitet wesentliche Änderungen an der Zollabwicklung humanitärer Hilfsgüter vor und startet eine großangelegte Kampagne gegen Steuerflucht durch künstliche Unternehmensaufspaltungen. Beteiligte Behörden wurden angewiesen, die Maßnahmen abzustimmen und Risikoplatzierte gezielt zu kontrollieren. Ziele sind höhere Einnahmen für den Staatshaushalt, die Eindämmung illegaler Importe und fairer Wettbewerb.

Das Wichtigste

  • Das ukrainische Kabinett bereitet radikale Änderungen der Zollabwicklung für humanitäre Hilfe vor.
  • Ein aktualisierter, begründeter Warenkatalog für die neuen Zollregeln soll in Kürze genehmigt werden.
  • Die Regierungen beauftragte alle zuständigen Behörden im Rahmen einer interministeriellen Arbeitsgruppe.
  • Steuerverwaltung, Zoll und Büro für wirtschaftliche Sicherheit wollen Steuersubjekte mit hohem Risiko stärker kontrollieren.
  • Eine vom ukrainischen Steuer- und Sicherheitsdienst aufgedeckte Scheme nutzte drei kontrollierte Hilfsfonds, um Autos für die Streitkräfte einzuführen.
  • Die Autos wurden als humanitäre Hilfe für ukrainische Soldaten deklariert, wodurch Zölle nicht bezahlt wurden.
  • Die Bekämpfung künstlicher Unternehmensaufspaltungen soll insbesondere Großhandelsketten und ihre steuerminimierenden Modelle treffen.

Warum es wichtig ist

Die Maßnahmen sollen dem Staatshaushalt notwendige Einnahmen sichern, illegale Importe unterbinden und den Missbrauch von humanitären Lieferungen verhindern. Eine gezieltere Kontrolle von Risikoplatzierten soll zudem Wettbewerbsverzerrungen durch Steuervermeidung зменшшити und den Markt während des Krieges gerechter machen.

Was geschehen ist

Die ukrainische Regierung gab einer interministeriellen Arbeitsgruppe доручення zur weiteren Arbeit an der Detinisierung der Wirtschaft. Ein zentraler Schwerpunkt sind Änderungen der Zollabwicklung humanitärer Hilfe. Damit sollen Waren schneller zu Bedürftigen gelangen, zugleich aber die instrumentalisierung von Hilfslieferungen für illegale Importe verhindert werden. Der neu zu genehmigende Warenkatalog soll festlegen, für welche Güter die neuen правила gelten.

Z одночасно розпочинається масштабна кампанія проти втечі від оподаткування через штучне дроблення бізнесу. Державна податкова служба, митниця та Бюро економічної безпеки посилять роботу з платниками з високим ризиком. Окремо правоохоронна система має розв’язувати проблему ухилення від ПДВ, яким великі мережі розподіляють обороти між десятками й сотнями підприємств.

За даними правоохоронців, у схемі незаконного ввезення автомобілів для ЗСУ використовували три підконтрольні благодійні фонди. Автомобілі ввозили без митних платежів, подаючи документи, у яких транспортні засоби зазначалися як гуманітарна допомога для українських військових.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Die ukrainische Berichterstattung stellt die Maßnahmen als koordinierte Regierungsaktion gegen Steuerflucht, illegalen Import und Missbrauch humanitärer Hilfe dar. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen der Steuerverwaltung, des Zolls und des Büros für wirtschaftliche Sicherheit, insbesondere die Prüfung hochriskantiger Steuerpflichtiger. Genannt werden außerdem höhere Einnahmen für den Staatshaushalt und die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen.

Hintergrund

Ukrainische Behörden hatten bereits mehrfach Missbrauch bei der Einfuhr humanitärer Güter festgestellt. Außerdem gab es Fälle, in denen große Einzelhandelsketten den Warenumsatz auf zahlreiche kleine Unternehmen verteilten, um Steuern zu minimieren und die Mehrwertsteuer zu umgehen. Die Behörden bezifferten die Steuerflucht während des Krieges auf Milliarden von Dollar. Als wichtigste Ursache wurden nicht offengelegte Löhne in bar beziehungsweise „Lohn in Umschlägen“ vor offshore-Strukturen genannt.