Außenministerium der Ukraine
Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine ist das zentrale Exekutivorgan, das für die Gestaltung und Umsetzung der Außenpolitik des Staates zuständig ist. Geleitet wird es vom Außenminister, der Mitglied des Ministerkabinetts der Ukraine ist. Das Ministerium koordiniert die Arbeit der diplomatischen Vertretungen im Ausland, führt Verhandlungen mit ausländischen Partnern und stellt konsularische Dienstleistungen für ukrainische Staatsbürger im Ausland bereit.
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Waffenstillstand in Olekschy ermöglicht Evakuierung von fast 800 Menschen
Ein unter Vermittlung der USA vereinbarter lokaler Waffenstillstand ermöglichte in der besetzten ukrainischen Stadt Olekschy die Lieferung humanitärer Hilfe und die Evakuierung von fast 800 Zivilisten. Laut ukrainischen Militärangaben nutzten russische Truppen die Pause zugleich für Truppenrotation, Positionsausbau und die Verstärkung ihrer Logistik. Die Angaben zur Aufteilung der Evakuierten zwischen Russland und dem von der Ukraine kontrollierten Gebiet bleiben ungeklärt.
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Ukraine weist Vorwürfe aus Mali und Niger zurück
Das ukrainische Außenministerium hat die Vorwürfe Mali und Nigers zurückgewiesen, wonach die Ukraine bewaffnete Gruppen unterstütze und sich in die Angelegenheiten des Sahel einmische. Nach Angaben des Ministeriums wurde dafür keine belastbare Evidenz vorgelegt. Kiew bietet Mali, Niger und anderen Staaten des Sahel dennoch Gespräche auf Grundlage von Fakten, gegenseitigem Respekt und Völkerrecht an.
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Selenskyj zu Treffen mit Putin in der Türkei bereit – Moskau nennt Alternativen
Wolodymyr Selenskyj hat sich für ein Treffen mit Wladimir Putin in der Türkei bereit erklärt, sofern eine solche Begegnung organisiert werden kann. Jewturi Uschakow teilte mit, Putin könne auf einen Anruf Selenskyjs reagieren, und schlug stattdessen Moskau als Gesprächsort vor. Eine Zusage für ein bilaterales Treffen liegt bislang nicht vor.
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Waffenruhe in Oleschky ermöglicht humanitäre Hilfsmission und Evakuierung
Eine lokale Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine hat in der besetzten Stadt Oleschky die Räumung von Zufahrtswegen und die Vorbereitung eines humanitären Konvois ermöglicht. Die Mission soll Lebensmittel und Medikamente liefern und Bewohnern, die das Stadtgebiet verlassen möchten, einen sicheren Weg ermöglichen. An der Kooperation beteiligen sich ukrainische, russische und US-Delegationen unter der Koordination von First Lady Melania Trump.
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Polen übergibt der Ukraine zwei MiG-29 und weitere Militärhilfe
Polen hat beschlossen, der Ukraine zwei sowjetisch hergestellte MiG-29-Kampfjets im Rahmen eines neuen Militärhilfepakets im Wert von rund 50 Millionen Euro zu übergeben. Die Übergabe soll in Kürze erfolgen. Ein Jet ist noch flugfähig, während der andere ausgemustert wurde und als Quelle für Ersatzteile dienen kann.
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Finnlands Präsident und Norwegens Ministerpräsident telefonierten mit Putin
Alexander Stubb und Jonas Gahr Støre initiierten am 27. Oktober ein Telefonat mit Wladimir Putin und sprachen mit ihm über den Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie mögliche Verhandlungen. Anschließend teilten sie Wolodymyr Selenskyj mit, nach ihrem Eindruck sei Russland ernsthaft an einer technischen tripartiten Verhandlung in Abu Dhabi interessiert. Die Europäische Kommission sieht dagegen keine besondere Bereitschaft Putins zu Friedensverhandlungen.
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Drei Drohnenattacken auf Frachter in Schwarzem Meer: CONTSHIP JET sinkt, Crew gerettet
Drei maritime Drohnen griffen am 28. Oktober 2026 den unter liberianischer Flagge fahrenden Containerfrachter CONTSHIP JET in der Schwarzmeer-Zone Bulgariens an. Alle 18 Besatzungsmitglieder wurden evakuiert und unverletzt nach Varna gebracht; das Schiff sank in der Nacht zum 29. Oktober. Wer für die Attacke verantwortlich ist, wurde nicht festgestellt.
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Südkorea ruft acht Diplomaten aus der Ukraine ab
Südkorea hat acht diplomatische Mitarbeiter aus der Ukraine abgerufen, nachdem Streit über die öffentliche Ankündigung der Übergabe zweier nordkoreanischer Kriegsgefangener entstanden war. Wichtige Beschäftigte des Botschaftspersonals blieben im Land, und Seoul bezeichnete seine breitere Unterstützung der Ukraine als unverändert.
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Polnische Kommunen und Regionen beenden oder suspendieren ihre Partnerschaft mit Lemberg
Nach dem Beschluss des Oblastrats Lemberg, das Jahr 2027 zum Jahr der Ukrainischen Insurrezentlichen Armee, Roman Schukewytsch und Oleh Olschytsch zu erklären, hat der Stadtrat Przemyśl die Partnerschaft mit Lemberg suspendiert. Der Regionalparlament des lubliner Voivodeschaft beschloss zugleich die endgültige Auflösung seiner Vereinbarung mit dem Oblast Lemberg.
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UN-Untersuchung: Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur sind Kriegsverbrechen
Die unabhängige UN-Untersuchungskommission hat die systematischen Angriffe Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur als Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft. Sie dokumentierte zugleich Menschenhandel im Zusammenhang mit der Rekrutierung von Männern aus 29 Ländern für die russischen Streitkräfte.
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Polen belegt Lwiwer Abgeordneten mit fünfjährigem Schengen-Einreiseverbot
Polen hat dem Abgeordneten des Lwiwer Gebietsrats, Swjatoslaw Scheremeta, die Einreise und den Aufenthalt im gesamten Schengen-Raum für fünf Jahre bis zum 20. Oktober 2031 verboten. Das gab der polnische Innenminister Marcin Kierwiński am 21. Oktober bekannt. Die Sanktion steht im Zusammenhang mit Scheremetas Rolle bei einem Beschluss des Lwiwer Gebietsrats, das Jahr 2027 zum Jahr von Roman Schuchewytsch, der UPA und Oleh Olzhych zu erklären. Die Maßnahme verschärft den Streit zwischen Kiew und Warschau über die historische Gedenkpolitik und stößt auf Kritik des ukrainischen Außenministeriums.
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Moldau erwägt Verlegung ukrainischer Grenzübergänge
Moldau erwägt, ukrainische Grenzübergänge wegen der russischen Angriffe in den Grenzregionen auf moldauisches Territorium zu verlegen. Bereits jetzt arbeiten dort zwei Übergänge, während moldauische Grenz- und Zollbeamte aus vier Übergängen auf ukrainischem Gebiet abgezogen wurden.
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Lviv ehrt 2027 zum Jahr der UPA und bringt Polen gegen sich auf
Der Oblast-Rat von Lviv hat 2027 zum Jahr der Ukrainischen Insurgenten Armee, ihres Kommandeurs Roman Schukhewytsch und des Dichters Oleh Olzhytsch erklärt. Die Entscheidung löste scharfe Kritik in Polen und eine distancing signalisierende Reaktion des ukrainischen Außenministeriums aus. Zugleich teilte Polens Außenminister Radoslaw Sikorski mit, er habe einen Antrag zur Aufnahme des Initianten der Resolution in die Liste unerwünschter Personen gestellt.
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EU-Parlamentsvizepräsidentin Pina Picierno tritt aus Solidarität mit Oleschky in Hungerstreik
Pina Picierno, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, hat am 20. Oktober über die Plattform X einen Hungerstreik angekündigt, um die internationale Aufmerksamkeit auf die humanitäre Lage in der von Russland besetzten Stadt Oleschky in der Oblast Cherson zu lenken. Sie fordert einen sofortigen humanitären Waffenstillstand, Zugang für Lebensmittel und Medikamente sowie die sichere Evakuierung der ausreisewilligen Zivilbevölkerung. Bis zum Morgen des 21. Oktober hatten sich laut Angaben 277 Menschen ihrer Initiative angeschlossen.
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Russland beschießt Kiew und die Ukraine mit 39 ballistischen Raketen und 128 Drohnen – eine halbe Million Menschen ohne Strom
In der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 2025 hat Russland die Ukraine mit einem massiven kombinierten Angriff aus 39 ballistischen Raketen und 128 Drohnen überzogen. Hauptziele waren Energieanlagen in Kiew, im Gebiet Kiew und in Charkiw. Präsident Selenskyj zufolge wurden mindestens 600.000 Menschen vom Strom getrennt; drei Menschen kamen in Kiew ums Leben, mehr als 20 wurden verletzt. Der Angriff erfolgte nur wenige Tage, nachdem US-Präsident Donald Trump eine „Energie-Waffenruhe“ angekündigt hatte.
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Drohnenangriffe auf zwei Frachter vor Bulgariens Küste – ein Schiff sinkt, 11 Besatzungsmitglieder vermisst
In der Nacht zum 13. Oktober haben Drohnen zwei Handelsschiffe im Schwarzen Meer vor der bulgarischen Küste angegriffen. Der unter maltesischer Flagge fahrende, in Odesa registrierte und ukrainischen Eigentümern gehörende Frachter CHELSEA 3 wurde etwa 33 Kilometer östlich der Stadt Byala von drei Drohnen getroffen; alle 15 Besatzungsmitglieder – sieben Ukrainer und acht Aserbaidschaner – wurden nach Warna evakuiert, fünf mit leichten Verletzungen. Ein zweites Schiff sank etwa 31 Kilometer östlich des Dorfes Krapets; nach Angaben der meisten Quellen wurde ein Besatzungsmitglied gerettet, elf gelten als vermisst. Bulgariens Premierminister Rumen Radev will die russische Botschafterin Eleonora Mitrofanova vorladen und mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte sprechen. Die Ukraine macht Russland für die Angriffe verantwortlich; Sofia erklärte, es gebe keine eindeutigen Beweise für die Urheberschaft.
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Russische Drohne trifft Präsidiumsgebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften in Kiew
Am 28. September schlug eine russische Reaktivdrohne in das Präsidiumsgebäude der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine im historischen Zentrum von Kiew ein. Dabei starben mindestens zwei Menschen, darunter die persönliche Assistentin des Vize-Präsidenten der Akademie, Nataliia Bukalo. Mehrere weitere Personen wurden verletzt, das Gebäude wurde großflächig beschädigt. Der ukrainische Präsident kündigte eine Antwort an, und mehrere europäische Staats- und Regierungschefs verurteilten den Angriff.