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Drei Seeadler greifen Frachter in Schwarzer Meer an – 18 Seeleute gerettet

Drei Seeadler haben am 28. Oktober den unter liberianischer Flagge fahrenden Containerfrachter CONTSHIP JET in der exklusiven Wirtschaftszone Bulgariens in der Schwarzen Meer angegriffen. Das Schiff wurde schwer beschädigt, fing Feuer und verlor mehr als 20 Container. Alle 18 Besatzungsmitglieder wurden evakuiert und in Sicherheit gebracht.

Das Wichtigste

  • CONTSHIP JET wurde rund 21 Seemeilen südöstlich der bulgarischen Stadt Schabla angegriffen.
  • Das Schiff fuhr von Haifa in Israel nach Constanța in Rumänien.
  • Alle 18 Mitglieder der Besatzung wurden auf Rettungsflößen evakuiert.
  • Der Frachter wurde schwer am rechten Bord beschädigt und fing Feuer.
  • Mehr als 20 Container fielen ins Meer; das Schiff blieb schwimmend und trieb nach Süden.
  • Bulgarien, Rumänien und die Türkei vereinbarten einen gemeinsamen Koordinierungsmechanismus für die Sicherheit im Schwarzen Meer.
  • Die Verantwortlichen für den Angriff wurden nicht festgestellt.

Warum es wichtig ist

Der Angriff gefährdete zivile Seeverkehrs- und Handelsschifffahrt in der Schwarzen Meer. Das schwer beschädigte Schiff verlor Container, die nun eine zusätzliche Gefahr für die Schiffahrt darstellen können. Bulgarien, Rumänien und die Türkei reagierten mit gemeinsamer Verurteilung, engerer Koordination und einem verbesserten Frühwarnsystem.

Was geschehen ist

Drei Seeadler griffen am 28. Oktober den Containerfrachter CONTSHIP JET у Чорному море в районі мису Каліакра, приблизно за 21 морську милю, або 39 кілометрів, на південний схід від болгарського міста Шабла, атакували. На контейнеровозі перебували 18 членів екіпажу. Сигнал про порятунок надійшов о 12:00, і менш ніж через 15 хвилин екіпаж покинув судно на рятувальних плотах. Усі 18 моряків перебували в безпеці, а моряків доставили до Варни. У момент атаки на судні було приблизно 700 контейнерів. За повідомленнями болгарських військових, болгарські рятувальні служби, Морська адміністрація, ВМС, Повітряні сили та Прикордонна поліція провели спільну рятувальну операцію; до місця інциденту направили три кораблі болгарських ВМС та один корабель Головного управління прикордонної поліції. Постраждалих або загиблих серед членів екіпажу не було. На контейнеровозі перебували 18 членів екіпажу.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainianische Berichte betonen die wiederholten Angriffe auf kommerzielle Schiffe in der Schwarzen Meer, die Gefahren für ukrainische und ausländische Seeleute sowie die Aufnahme des Vorfalls in eine Reihe von Zwischenfällen. Hervorgehoben werden zudem die ukrainische Dementierung der Beteiligung an der Attacke und die Einordnung als russische kombinierte Drohnenoperation aus der Luft und dem Wasser, obwohl die Verantwortung für diesen konkreten Angriff nicht offiziell feststand.

Wie internationale Quellen darüber berichten

Die internationale Berichterstattung rahmt den Vorfall als Teil der allgemeinen Gefährdung der Schifffahrt in der Schwarzen Meer. Im Mittelpunkt stehen der liberianische Flagge, die Route von Haifa nach Constanța, die erfolgreiche Evakuierung aller 18 Seeleute sowie die gemeinsamen regionalen Maßnahmen zur Verbesserung der Seesicherheit. Die Türkei warnte vor weiteren Angriffen auf kommerzielle Schiffe und kündigte mögliche rechtliche Schritte an.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Quellen widersprechen sich beim Datum der Attacke: Die meisten nennen den 28. Oktober, einzelne bezeichnen ihn als 28. Oktober 2024 oder 28. Oktober 2026. Beim Ort liegt die überwiegende Angabe bei etwa 21 Seemeilen beziehungsweise 39 Kilometern südöstlich von Schabla nahe Kap Kaliakra, während ein Bericht die Position 17 Seemeilen östlich von Kap Kaliakra verortet.

Hintergrund

Der Angriff war Teil einer Serie von Angriffen auf Handelsschiffe in der Schwarzen Meer im Oktober. Dazu gehörten das Sinken der Chelsea 3 vor der bulgarischen Küste und der Khoryv vor Rumänien. Der Vorfall ereignete sich während einer Verteidigungsministerkonferenz in Sofia mit Bulgarien, Rumänien und der Türkei. Bulgarien hatte zuvor NATO um Kampfflugzeuge, Raketensysteme und Systeme zur Abwehr von Drohnen gebeten. Selenskyj erklärte, die ukrainischen Streitkräfte hätten in dem Gebiet nahe Bulgariens keine Operationen durchgeführt, und bezeichnete den Angriff als russische kombinierte Drohnenoperation aus der Luft und dem Wasser; wer für die Attacke verantwortlich war, wurde nicht festgestellt.