NV
NV (auch bekannt als NV.ua oder Nowoje Wremja) ist ein ukrainisches Online-Medienunternehmen, das über Politik, Wirtschaft und öffentliches Leben berichtet. Gegründet im Jahr 2014 und mit Sitz in Kiew, veröffentlicht es auf Ukrainisch, Russisch und Englisch. Das Medium ist bekannt für seine redaktionelle Haltung zur Unterstützung demokratischer Reformen und der europäischen Integration der Ukraine.
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Trump meldet Aufhebung der Starlink-Geschwindigkeitslimits – ukrainische Quellen sehen die Sperre fortbestehen
Donald Trump erklärte am 22. Oktober, Elon Musk habe die Geschwindigkeitsbeschränkungen für den militärischen Starlink-Dienst in der Ukraine aufgehoben. Zugleich meldeten ukrainische Beamte und Militärs weiterhin Verbindungsabbrüche bei etwa 161 km/h; das System arbeite seit dem berichteten Gespräch Trumps mit Musk zwar teilweise besser, seine volle Funktionsfähigkeit sei aber nicht wiederhergestellt.
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Ukraine deckt neue russische „Filin“-Rakete auf
Russland hat die neue „Filin“-Rakete nach Angaben ukrainischer Geheimdienststellen seit Ende des Sommers gegen die Ukraine eingesetzt. Der ukrainische Militärnachrichtendienst veröffentlichte nun eine interaktive 3D-Darstellung sowie technische Angaben und Informationen zur Elektronik der „Filin“-Rakete. Die Flugreichweite soll bis zu 1.200 Kilometer betragen.
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Russland greift Ukraine mit Raketen und 210 Drohnen an
Russland hat in der Nacht zum 22. Oktober einen Massenangriff auf die Ukraine mit ballistischen Raketen und 210 Drohnen geführt. In Kiew wurde eine Person getötet und mehr als 20 verletzt; mehrere Regionen waren von Stromausfällen und neuen Zerschädigungen betroffen.
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Selenskyj fordert mehr Druck auf Putin, stärkere Sanktionen und bessere Flugabwehr-Raketen
Wolodymyr Selenskyj hat Donald Trump aufgefordert, denselben rhetorischen Druck auf Wladimir Putin auszuüben, den er gegen den ukrainischen Präsidenten anwendet. Er warnte vor einer Abschwächung der Sanktionen gegen Russland und bezeichnete effektivere Luftabwehr-Raketen sowie den Erhalt der Sanktionen als die vorrangigen Forderungen der Ukraine an ihre Verbündeten.
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Rubio: Ukraine existiert heute nur dank US-Hilfe
US-Außenminister Marco Rubio hat gesagt, die Ukraine würde ohne amerikanische Hilfe nicht mehr existieren, und die Bevölkerung sowie die ukrainischen Soldaten ausdrücklich gelobt. Er äußerte sich am 20. Oktober in Mumbai gegenüber Journalisten und reagierte dabei auch auf Vorwürfe aus Kiew, die US-Regierung habe Hilfen eingeschränkt, sowie auf einen WSJ-Bericht über Starlink-Restriktionen für die Ukraine.
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Witkoff nach Sankt Petersburg: Moskau signalisiert Bereitschaft für Dreiecksgespräche
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff reiste am 21. Oktober nach Sankt Petersburg und traf dort den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Nach dem etwa dreistündigen Gespräch erklärte Kremlberater Jurij Uschakow, Moskau sei grundsätzlich bereit, technische Dreiecksgespräche mit den USA und der Ukraine in der zweiten Dekade des Novembers wieder aufzunehmen. Witkoff zufolge gab es in den vorangegangenen Gesprächen in Oslo konkrete Ansatzpunkte für eine Waffenruhe.
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USA streiten über Beschränkung des ukrainischen Starlink-Kriegsdienstes
Die militärische Nutzung des Satellitenkommunikationsdienstes Starshield durch die Ukraine wurde nach Angaben ukrainischer Quellen bei hohen Geschwindigkeiten eingeschränkt. Dadurch wurden Militärmissionen und der Einsatz einiger Drohnen beeinträchtigt. Während die USA eine staatliche Anordnung bestreiten, berichten andere Medien, Elon Musk habe die Maßnahme angeordnet oder dem Präsidenten Donald Trump vorgeschlagen.
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Russland greift Kiew erneut mit Drohnen an – zwei Menschen sterben in Hochhaus
Russland hat Kiew in der Nacht zum 21. Oktober erneut mit Drohnen angegriffen. Ein Drohneneinschlag beschädigte in Swjatoschynskyj ein 24-stöckiges Wohnhaus und löste einen Wohnungsbrand aus; nach späteren Berichten starben dabei zwei Menschen, während die Kiewer Stadtverwaltung zunächst einen Toten und einen Verletzten meldete. Weitere Schäden wurden in Solemjanskyj und Desnjanskyj verzeichnet.
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Nach russischem Luftangriff auf Slowjansk steigt Zahl der Todesopfen auf neun
Nach einem russischen Luftangriff auf Slowjansk in der Oblast Donezk am 17. Oktober wurden nach fünf Tagen die Rettungs- und Bergungsarbeiten abgeschlossen. Zwei fünfgeschossige Wohnhäuser wurden zerstört, nach den Angaben zur Zahl der Todesopfen kamen neun Menschen um, weitere zwölf wurden verletzt. Die Angaben zur endgültigen Opferzahl sind unterschiedlich.
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Kyiw kämpft mit Wasserstörungen nach Schäden an der Energienetze
In mehreren Kiwower Bezirken kam es Ende September und Anfang Oktober zu Unterbrechungen der Wasserversorgung. Das kommunale Wasserunternehmen führt sie auf Beschädigungen der Energienetze nach russischen Angriffen zurück. Wegen veralteter Technik und eines erheblichen Ausbaubedarfs bei der Notstromversorgung könnte eine stabile Wasserversorgung erst im Frühjahr 2027 erreicht werden.
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Ukraine-Gespräche in Oslo: Witkoff reist weiter nach Russland
Am 20. Oktober fanden in Oslo Gespräche über ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine statt. Gastgeber war Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre; es nahmen Präsident Wolodymyr Selenskyj, der US-Sondergesandte Steve Witkoff (persönlich) und Jared Kushner (per Video, erkrankt) sowie Finnlands Präsident Alexander Stubb und Vertreter der E4-Gruppe, der EU und der NATO teil. Im Zentrum standen Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Witkoff wollte danach nach St. Petersburg reisen, um die in Oslo erarbeiteten Vorschläge an die russische Seite zu übermitteln.
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Russische Drohnenangriffe auf Kiew und Kiewer Oblast fordern mehrere Tote und Verletzte
Am 20. Oktober 2026 hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew und die umliegende Oblast mit einer großangelegten Drohnenattacke überzogen. In Kiew traf eine Aufschlagsstelle einen Energiebetrieb im Stadtbezirk Shevchenkivskyi, vier Stadtbezirke waren zeitweise ohne Strom, und U-Bahn sowie Standseilbahn standen rund fünf Minuten still. Drohnentrümmer beschädigten eine medizinische Einrichtung in Solomianskyi und trafen in Holosiivskyi den oberen Bereich des Strazhesko-Instituts für Kardiologie, wo ein Operationssaal auf der sechsten Etage zerstört wurde. In Holosiivskyi starb ein Mann, nachdem eine Drohne an einer Tankstelle an der Grenze zur Oblast Kiew eingeschlagen war. Auf der Autobahn Kiew–Odessa bei Chabany tötete eine Drohne drei Menschen, darunter den Fahrer eines Shuttlebusses zum Nationalen Militärdenkmal-Friedhof.
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EU-Parlamentsvizepräsidentin Pina Picierno tritt aus Solidarität mit Oleschky in Hungerstreik
Pina Picierno, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, hat am 20. Oktober über die Plattform X einen Hungerstreik angekündigt, um die internationale Aufmerksamkeit auf die humanitäre Lage in der von Russland besetzten Stadt Oleschky in der Oblast Cherson zu lenken. Sie fordert einen sofortigen humanitären Waffenstillstand, Zugang für Lebensmittel und Medikamente sowie die sichere Evakuierung der ausreisewilligen Zivilbevölkerung. Bis zum Morgen des 21. Oktober hatten sich laut Angaben 277 Menschen ihrer Initiative angeschlossen.
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Trump nennt Selenskyj in Interview „nicht den Richtigen“ und fordert ukrainische Wahlen
In einem am 15. Oktober veröffentlichten Interview mit Newsmax hat US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj scharf kritisiert. Er bezeichnete ihn als „nicht den Richtigen“ für Verhandlungen und sagte, mit ihm sei schwerer umzugehen als mit Wladimir Putin. Trump forderte erneut ukrainische Wahlen und nannte die wiederaufgenommenen Angriffe auf russische Ölraffinerien eine „Schande“. Selenskyj reagierte am 16. Oktober in Brüssel und erklärte, mit Trump sei leichter zu verhandeln als mit Putin.
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USA schränken Starshield-Terminals für ukrainische Drohnen ein – White House bestreitet Verantwortung
In der Nacht zum 14. Oktober hat SpaceX ohne Vorwarnung die Geschwindigkeit der Starshield-Satellitenterminals für die ukrainischen Streitkräfte begrenzt. Nach Angaben von drei Reuters-Quellen kam die Anordnung aus dem Weißen Haus; The Telegraph berichtet unter Berufung auf vier Quellen, Elon Musk habe Trump den Vorschlag unterbreitet und Trump habe zugestimmt. Trump wies jede Mitschuld von sich. Die Einschränkung traf die Ukraine mitten in einem schweren russischen Luftangriff, was laut Präsident Selenskyj Fähigkeiten zur Abwehr von Shahed-Drohnen, zur Logistik und zu Drohnenangriffen beeinträchtigte. Bis 16. Oktober war der Betrieb in Bewegung nach ukrainischen Angaben erst teilweise auf 160 km/h wiederhergestellt; ein Strafverfahren im US-Senat und Forderungen Deutschlands nach Aufhebung der Limits kamen hinzu.
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Trump kündigt Diesel-Deal mit Russland an und löst parteitreibenden Aufschub aus
Am 9. Oktober gab US-Präsident Donald Trump einen Deal mit Wladimir Putin bekannt, wonach Russland 300.000 Tonnen Diesel auf den US- und Weltmarkt liefern soll. Noch am selben Tag erließ das US-Finanzministerium eine Lizenz (General License 135), die Transaktionen mit russischem Diesel bis zum 7. April 2027 erlaubt. Das Weiße Haus begründete die Aufhebung von Sanktionen mit gestiegenen Dieselpreisen im Vorfeld der Kongresswahlen am 3. November. Mitglieder beider Parteien kritisierten den Deal als Widerspruch zu einem 2022 verabschiedeten Gesetz, das russische Energieimporte verbietet, und zu weiteren Sanktionen, die Trump im September unterzeichnet hatte.
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Russland beschießt Kiew und die Ukraine mit 39 ballistischen Raketen und 128 Drohnen – eine halbe Million Menschen ohne Strom
In der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 2025 hat Russland die Ukraine mit einem massiven kombinierten Angriff aus 39 ballistischen Raketen und 128 Drohnen überzogen. Hauptziele waren Energieanlagen in Kiew, im Gebiet Kiew und in Charkiw. Präsident Selenskyj zufolge wurden mindestens 600.000 Menschen vom Strom getrennt; drei Menschen kamen in Kiew ums Leben, mehr als 20 wurden verletzt. Der Angriff erfolgte nur wenige Tage, nachdem US-Präsident Donald Trump eine „Energie-Waffenruhe“ angekündigt hatte.
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Russland zerstörte Epicentr-Logistikzentrum in Chmelnyzkyj – letztes Großlager des Unternehmens
Am 13. Oktober 2026 griffen russische Streitkräfte das Logistikverteilzentrum des Unternehmens Epicentr in Chmelnyzkyj mit zehn Angriffen an. Dabei entstanden fünf Großbrände; rund 85 % der gelagerten Waren wurden vernichtet. Das Zentrum war das einzige große Epicentr-Lager, das seit Beginn des großangelegten Krieges noch existierte.
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SpaceX beschränkt Starshield-Terminals für ukrainische Streitkräfte – ohne Vorwarnung
In der Nacht zum 14. Oktober hat SpaceX die Geschwindigkeit der militärischen Starlink-Terminals (Starshield) der ukrainischen Streitkräfte während der Bewegung eingeschränkt. Die formelle Obergrenze liegt bei 160 km/h, verschiedene Einheiten berichten jedoch von Verbindungsabbrüchen bereits ab 72 km/h und teils noch niedriger. Die Ukraine wurde nicht vorab informiert; mehrere Drohnenmissionen und Frontoperationen wurden unterbrochen. Präsident Selenskyj sprach von einer „großen Fehlentscheidung“ und forderte Musk zur Wiederherstellung der vollen Funktionsfähigkeit auf.
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Selenskyj bestätigt: USA drohten mit Stopp von Geheimdienstdaten bei Angriffen auf russische Raffinerien
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einem Interview mit NPR bestätigt, dass die Trump-Regierung der Ukraine mit dem Ende des Geheimdienstaustauschs drohte, falls Kiew die Angriffe auf russische Ölraffinerien nicht einstelle. Am Abend des 12. und 13. Oktober schlug Russland Kiew mit ballistischen Raketen, ohne dass die Ukraine zuvor von US-Partnern gewarnt wurde; in der Nacht zum 14. Oktober führte SpaceX zudem Geschwindigkeitsbeschränkungen für Starlink-/Starshield-Terminals der ukrainischen Streitkräfte ein. Trump erklärte unterdessen, die USA hätten den Geheimdienstaustausch nicht eingestellt. Am 14. Oktober äußerten Mitglieder des parteiübergreifenden Congressional Ukraine Caucus Besorgnis über mögliche Einschränkungen.