Jevropejska prawda
Jewropejska Prawda (Europäische Wahrheit) ist ein ukrainisches Online-Nachrichtenmedium mit Schwerpunkt auf europäischer Integration und euroatlantischen Themen. Es wurde 2009 als Fachprojekt der Ukrajinska Prawda gegründet und berichtet über EU-Politik, die Beziehungen der Ukraine zu europäischen Institutionen sowie internationale Diplomatie. Das Medium veröffentlicht Nachrichten, analytische Beiträge und Interviews mit ukrainischen und ausländischen Politikern, Diplomaten und Experten.
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Polnische Kommunen und Regionen beenden oder suspendieren ihre Partnerschaft mit Lemberg
Nach dem Beschluss des Oblastrats Lemberg, das Jahr 2027 zum Jahr der Ukrainischen Insurrezentlichen Armee, Roman Schukewytsch und Oleh Olschytsch zu erklären, hat der Stadtrat Przemyśl die Partnerschaft mit Lemberg suspendiert. Der Regionalparlament des lubliner Voivodeschaft beschloss zugleich die endgültige Auflösung seiner Vereinbarung mit dem Oblast Lemberg.
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Russland greift Ukraine nachts mit 176 Drohnen an
Russland hat in der Nacht zum 23. Oktober 176 Kampfdrohnen auf die Ukraine abgefeuert, darunter 92 Shahed-Drohnen mit Düsenantrieb. Die ukrainische Luftverteidigung zerstörte oder unterdrückte 140 Drohnen. Die Angriffe beschädigten zivile und energiebezogene Infrastruktur, führten zu Stromausfällen und Verletzten.
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Frachtschiff Khoryv nach mutmaßlichem Drohnenangriff in der Schwarzmeer gesunken
Das kommerzielle Frachtschiff Khoryv sank am 23. Oktober in der Schwarzmeer etwa 24 Kilometer vor der rumänischen Küste. Bei dem Unglück kam ein ukrainischer Seemann ums Leben, neun Besatzungsmitglieder wurden gerettet und drei gelten weiterhin als vermisst. Nach Angaben rumänischer Beamter war das Schiff zuvor von einer Drohne getroffen worden.
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Selenskyj fordert mehr Druck auf Putin, stärkere Sanktionen und bessere Flugabwehr-Raketen
Wolodymyr Selenskyj hat Donald Trump aufgefordert, denselben rhetorischen Druck auf Wladimir Putin auszuüben, den er gegen den ukrainischen Präsidenten anwendet. Er warnte vor einer Abschwächung der Sanktionen gegen Russland und bezeichnete effektivere Luftabwehr-Raketen sowie den Erhalt der Sanktionen als die vorrangigen Forderungen der Ukraine an ihre Verbündeten.
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Trump meldet Aufhebung der Starlink-Geschwindigkeitslimits – ukrainische Quellen sehen die Sperre fortbestehen
Donald Trump erklärte am 22. Oktober, Elon Musk habe die Geschwindigkeitsbeschränkungen für den militärischen Starlink-Dienst in der Ukraine aufgehoben. Zugleich meldeten ukrainische Beamte und Militärs weiterhin Verbindungsabbrüche bei etwa 161 km/h; das System arbeite seit dem berichteten Gespräch Trumps mit Musk zwar teilweise besser, seine volle Funktionsfähigkeit sei aber nicht wiederhergestellt.
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Rubio: Ukraine existiert heute nur dank US-Hilfe
US-Außenminister Marco Rubio hat gesagt, die Ukraine würde ohne amerikanische Hilfe nicht mehr existieren, und die Bevölkerung sowie die ukrainischen Soldaten ausdrücklich gelobt. Er äußerte sich am 20. Oktober in Mumbai gegenüber Journalisten und reagierte dabei auch auf Vorwürfe aus Kiew, die US-Regierung habe Hilfen eingeschränkt, sowie auf einen WSJ-Bericht über Starlink-Restriktionen für die Ukraine.
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Ukraine-Gespräche in Oslo: Witkoff reist weiter nach Russland
Am 20. Oktober fanden in Oslo Gespräche über ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine statt. Gastgeber war Norwegens Ministerpräsident Jonas Gahr Støre; es nahmen Präsident Wolodymyr Selenskyj, der US-Sondergesandte Steve Witkoff (persönlich) und Jared Kushner (per Video, erkrankt) sowie Finnlands Präsident Alexander Stubb und Vertreter der E4-Gruppe, der EU und der NATO teil. Im Zentrum standen Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Witkoff wollte danach nach St. Petersburg reisen, um die in Oslo erarbeiteten Vorschläge an die russische Seite zu übermitteln.
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Selenskyj und Rubio telefonieren über Patriot-Lieferungen, Frühwarnsystem und Starlink
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 20. Oktober ein 45-minütiges Telefongespräch mit US-Außenminister Marco Rubio geführt. Die drei zentralen Themen waren die Lieferung von Abfangjägern für ballistische Raketen, die Wiederherstellung des Frühwarnsystems vor russischen Angriffen und die Rückkehr der Starlink- und Starshield-Dienste in der Ukraine. Rubio erklärte gegenüber Journalisten in Indien, die US-Politik gegenüber der Ukraine habe sich nicht geändert, Verzögerungen bei Patriot-Lieferungen seien auf hohe Nachfrage und eigene Bedürfnisse der USA zurückzuführen, nicht auf politische Entscheidungen. Selenskyj und Rubio vereinbarten, sich in den nächsten Tagen erneut auszutauschen.
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Ukrainischer Vizeregierungschef lehnt Wettbewerb um Generalstaatsanwaltsposten ab
Der ukrainische Vizeregierungschef für europäische und euro-atlantische Integration, Vsevolod Chentsov, hat sich in einem Interview mit Jevropeiska Prawda gegen einen offenen Wettbewerb um den Posten des Generalstaatsanwalts ausgesprochen. Er erklärte, die EU-Anforderungen sähen ein solches Verfahren nicht vor, und verwies auf die Verfassung, die die Rolle des Präsidenten und der Werchowna Rada bei der Ernennung festlege. Seine Äußerung steht im Widerspruch zu einem Gesetzentwurf der Anti-Korruptions-Ausschussvorsitzenden Anastasia Radina, die darauf besteht, dass einzelne EU-Staaten sehr wohl wettbewerbliche Auswahlverfahren praktizierten.
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Selenskyj spricht mit US-Beauftragten Witkoff und Kushner über Luftabwehr und Diplomatie
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Sonntag, dem 18. Oktober, mit den Beauftragten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, telefoniert. Dabei wurden die Ergebnisse eines Treffens der ukrainischen und amerikanischen Teams in Florida, die Luftabwehr, die anhaltenden russischen Angriffe und die nächsten diplomatischen Schritte erörtert.
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Großbritannien beschleunigt Lieferung von LMM-Raketen an die Ukraine und verbietet russische LNG-Schiffsdienste
Während eines Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in London am 14. Oktober kündigte die britische Regierung an, die Lieferung von Lightweight Multirole Missiles (LMM) an die Ukraine zur Abwehr reaktiver Drohnen zu beschleunigen, darunter ein Flugabwehrraketen-Paket im Wert von 45 Millionen Pfund, von dem Lieferungen im Wert von 10 Millionen Pfund vor dem Winter vorgezogen werden. London setzt zudem ein Verbot von Schiffsdienstleistungen für den Export von russischem Flüssigerdgas vollständig um und kündigte an, auf den IWF-Treffen in Bangkok für ähnliche Beschränkungen zu werben.
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Trump vereinbart russische Dieselimporte mit Putin und fordert einen neuen Präsidenten in der Ukraine
Am 9. Oktober 2026 kündigte US-Präsident Donald Trump nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Vereinbarung über 300.000 bis 3 Millionen Tonnen russisches Diesel auf den US- und Weltmärkten an. Der Kreml hob sein im Juli 2026 verhängtes Dieselexportverbot vorzeitig auf, und das US-Finanzministerium erließ eine entsprechende Allgemeingenehmigung. Trump griff den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj öffentlich scharf an und erklärte, es sei „Zeit für die Ukraine, einen neuen Präsidenten zu wählen“. Die Reaktionen aus Kiew, dem US-Kongress und europäischen Hauptstädten fielen deutlich kritisch aus; gleichzeitig brachen die parallel laufenden Gespräche in Miami vorzeitig ab.
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Trump hebt US-Sanktionen gegen russisches Diesel in Telefonat mit Putin auf
US-Präsident Donald Trump verkündete am 9. Oktober eine mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonisch vereinbarte Aufhebung der US-Sanktionen gegen russisches Diesel und kündigte Lieferungen von insgesamt über 4,8 Millionen Tonnen an den Weltmarkt an. US-Finanzministerium erließ noch am selben Abend die OFAC-General License Nr. 135. Die Entscheidung erfolgte während parallel laufender Ukraine-Gespräche in Miami und wurde von der Ukraine, den meisten europäischen Regierungen, der EU und US-Demokraten scharf kritisiert. Im Telefonat lehnte Putin nach Angaben seines Beraters eine Rückkehr zu Friedensgesprächen ab.