5 September 2026 · Aktualisiert am 5 September 2026

Ukrainische Streitkräfte greifen russische Radarstation, EW-Anlage und MESH-Sender in Brjansk und Luhansk an

Am 4. September führten die ukrainischen Verteidigungskräfte Angriffe auf vier russische Militärobjekte: eine Radarstation in Kartuschin (Oblast Brjansk), eine Anlage zur elektronischen Kriegführung bei Pogary (Oblast Brjansk), einen MESH-Netzwerk-Repeater in Zlynka (Oblast Brjansk) sowie eine Reparaturbasis einer russischen Okkupationseinheit in Sokolohirsk (Oblast Luhansk). Das Ausmaß der Schäden wird noch geprüft. Die Informationen wurden am Samstag, dem 5. September, vom Generalstab der Streitkräfte der Ukraine veröffentlicht.

Das Wichtigste

  • Angriff erfolgte am 4. September
  • Radarstation in Kartuschin, Oblast Brjansk, getroffen
  • Anlage zur elektronischen Kriegführung bei Pogary, Oblast Brjansk, getroffen
  • MESH-Netzwerk-Repeater in Zlynka, Oblast Brjansk, getroffen
  • Reparaturbasis einer russischen Okkupationseinheit in Sokolohirsk, Oblast Luhansk, getroffen
  • Ausmaß der Schäden wird noch geklärt
  • Generalstab der Streitkräfte der Ukraine meldete die Angriffe am 5. September

Warum es wichtig ist

Die Angriffe richteten sich gegen russische Luftverteidigungsradare, Mittel der elektronischen Kriegführung, Kommunikationsinfrastruktur und eine rückwärtige Reparaturbasis — und schwächen damit Moskaus Fähigkeiten zur Aufklärung, Störung und Führung tief hinter der Kontaktlinie, einschließlich auf russischem Territorium. Mehrere Ziele in einem einzigen Tag deuten auf eine wachsende Reichweite ukrainischer Fernschläge in die Oblast Brjansk hin.

Was geschehen ist

Am 4. September führten die ukrainischen Verteidigungskräfte Angriffe auf mehrere russische Militärobjekte durch. Im Einzelnen wurde eine russische Radarstation in Kartuschin in der Oblast Brjansk getroffen, im Raum Pogary (Oblast Brjansk) ein Komplex zur elektronischen Kriegführung, in Zlynka (Oblast Brjansk) ein MESH-Netzwerk-Repeater sowie in Sokolohirsk in der Oblast Luhansk eine Reparaturbasis einer russischen Okkupationseinheit. Das genaue Ausmaß der Schäden an den Zielen wird weiterhin ermittelt. Die Informationen wurden am Samstag, dem 5. September, vom Generalstab der Streitkräfte der Ukraine bekannt gegeben.

Hintergrund

Die Oblast Brjansk grenzt an Nord-Ukraine und wird als Bereitstellungs- und Logistikraum für russische Operationen genutzt. Komplexe zur elektronischen Kriegführung und MESH-Netzwerk-Repeater unterstützen russische Drohnen-, Kommunikations- und Fernmeldeaufklärungsoperationen an der Front.