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Britischer Generalstabschef: 500.000 getötete und 1,5 Millionen russische Verluste seit Februar 2022

Der Chef der britischen Streitkräfte, Marshal of the RAF Richard Knighton, hat die russischen Verluste im vollumfänglichen Krieg gegen die Ukraine beziffert. Nach seinen Angaben sind seit Februar 2022 rund 500.000 russische Soldaten getötet worden, die Gesamtverluste einschließlich Verwundeter schätzt er auf etwa 1,5 Millionen. Der Großteil dieser Verluste sei nach Januar 2023 entstanden.

Das Wichtigste

  • Knighton schätzt die Zahl der getöteten russischen Soldaten seit Februar 2022 auf rund 500.000.
  • Die Gesamtverluste einschließlich Verwundeter beziffert er auf etwa 1,5 Millionen.
  • Der überwiegende Teil dieser Verluste fiel nach Januar 2023 an.
  • Für diese Verluste habe Russland nach seinen Angaben nur 2 % ukrainisches Territorium gewonnen.
  • Knighton bezeichnete die russischen Verluste als sinnloses und verschwenderisches Opfer für minimale Fortschritte und ein illegitimes Ziel von Präsident Putin.
  • Der Krieg habe das russische Wirtschaftswachstum gebremst, die Konsumnachfrage geschwächt und eine anhaltend hohe Inflation verursacht.
  • Seit dem 24. Februar 2022 sind laut Ukrinform etwa 1.503.880 russische Militärangehörige als Gesamtverluste erfasst, davon 1.490 allein am 11. September 2026.

Warum es wichtig ist

Die Bewertung des ranghöchsten britischen Militärs liefert eine der prominentesten westlichen Schätzungen zu den russischen Personenschäden im Krieg. Sie verortet den Schwerpunkt der Verluste zeitlich nach Januar 2023, also nach der anfänglichen Invasionsphase, und ordnet die Opfer einem militärisch unbedeutenden Gebietsgewinn sowie einem als illegitim beschriebenen Kriegsziel zu. Zugestellt wird die Einschätzung mit konkreten Hinweisen auf die Belastungen der russischen Wirtschaft.

Was geschehen ist

Am 11. September 2026 hat der Chef der britischen Streitkräfte, Marshal of the RAF Richard Knighton, in einem Interview mit Sky News die russischen Verluste seit Beginn der vollumfänglichen Invasion im Februar 2022 beziffert. Nach seinen Angaben sind rund 500.000 russische Soldaten getötet worden; einschließlich Verwundeter schätzt er die Gesamtverluste auf etwa 1,5 Millionen. Der überwiegende Teil dieser Verluste sei nach Januar 2023 entstanden – im Gegenzug habe Russland nur rund 2 % ukrainisches Territorium gewonnen. Knighton sprach von einem sinnlosen und verschwenderischen Verlust an Menschenleben für minimale Fortschritte und für ein illegitimes Ziel von Präsident Wladimir Putin. Er verwies zudem auf wirtschaftliche Folgen: gebremstes Wachstum, schwächere Konsumnachfrage und anhaltend hohe Inflation in Russland. Die Leiterin des britischen GCHQ, Anne Keast-Butler, nannte ebenfalls nahezu 500.000 getötete russische Soldaten. Ukrainische Stellen beziffern die Gesamtverluste russischer Militärangehöriger nach eigenen Angaben (Stand 11. September 2026) auf etwa 1.503.880.