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Drohnenangriff auf Treibstoffdepot Edelweiss-95 in der Region Krasnodar

In der Nacht zum 28. September haben Drohnen das Öldepot der Großhandelsfirma Edelweiss-95 in der Staniza Nowotitarowskaja in der Region Krasnodar angegriffen und einen Großbrand ausgelöst. Das Depot mit einer Kapazität von 4.500 Kubikmetern verfügt über eigene Eisenbahngleise und bezieht Kraftstoff direkt von den größten russischen Raffinerien. Der Angriff folgt auf einen SBU-Schlag auf die Ilyinski-Raffinerie in derselben Region zwei Tage zuvor.

Das Wichtigste

  • In der Nacht zum 28. September griffen Drohnen das Depot von Edelweiss-95 in der Staniza Nowotitarowskaja, Region Krasnodar, an.
  • Anwohner meldeten Drohnenüberflüge und Explosionen im Bereich der Bahnanlagen.
  • Das Depot hat eine Kapazität von 4.500 Kubikmetern und eine eigene Eisenbahnzufahrt für den Empfang und Versand von Kraftstoff.
  • Edelweiss-95 handelt seit 30 Jahren mit Diesel (Euro-5) sowie den Benzinmarken AI-92, AI-95 und AI-100 und kauft direkt bei den größten russischen Raffinerien.
  • Der Analyst des Projekts ASTRA wies anhand von Augenzeugenaufnahmen den Brand auf dem Gelände von Edelweiss-95 nach.
  • In der Nacht zum 26. September hatten Kämpfer des SBU die Ilyinski-Raffinerie in der Region Krasnodar angegriffen; der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte den Treffer.
  • Gouverneur Weniamin Kondratjew bestätigte eine Drohnenattacke auf den Rajon Sewersk und nannte einen beschädigten Wohnblock sowie Brände auf dem Gelände zweier Betriebe.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf ein Großhandelsdepot, das direkt mit den größten russischen Raffinerien verbunden ist, und kann die regionale Kraftstoffversorgung stören. Die Kapazität von 4.500 Kubikmetern und die eigene Eisenbahnanbindung verleihen dem Objekt erhebliche logistische Bedeutung für den Treibstoffvertrieb. In Verbindung mit dem SBU-Schlag auf die Ilyinski-Raffinerie zwei Tage zuvor steht der Vorfall im Kontext einer fortlaufenden Kampagne ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Energieinfrastruktur in der Region Krasnodar.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 28. September griffen Drohnen das Öldepot des Großhandelsunternehmens Edelweiss-95 in der Staniza Nowotitarowskaja in der Region Krasnodar an. Anwohner berichteten von Drohnenüberflügen und mehreren Explosionen im Bereich der Eisenbahn. Auf dem Gelände brach ein Großbrand aus, den der Analyst des Projekts ASTRA anhand von Augenzeugenaufnahmen dem Depot von Edelweiss-95 zuordnete. Das Depot verfügt über eine Kapazität von 4.500 Kubikmetern, eine eigene Eisenbahnzufahrt und handelt mit Diesel der Klasse Euro-5 sowie den Benzinmarken AI-92, AI-95 und AI-100. Edelweiss-95 bezieht Treibstoff seit 30 Jahren direkt von den größten russischen Raffinerien. Der Angriff folgte auf einen Schlag von Kämpfern des SBU auf die Ilyinski-Raffinerie in derselben Region in der Nacht zum 26. September, den der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte. Der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, bestätigte eine Drohnenattacke auf den Rajon Sewersk und meldete einen durch Drohnentrümmer beschädigten Wohnblock sowie Brände auf dem Gelände zweier Betriebe.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Quellen stellen den Angriff als Teil einer gezielten Kampagne der ukrainischen Verteidigungskräfte gegen russische Energieinfrastruktur dar und verknüpfen ihn ausdrücklich mit dem SBU-Schlag auf die Ilyinski-Raffinerie zwei Tage zuvor. Sie betonen die Rolle des Depots bei der Versorgung des russischen Militärs, da Edelweiss-95 direkt bei den größten russischen Raffinerien einkauft. Details zum Drohnenangriff stammen aus dem in Russland tätigen Kanal ASTRA sowie aus den ukrainischen Monitoring-Kanälen Exilenova+ und Supernova+.

Hintergrund

Zwei Tage zuvor, in der Nacht zum 26. September, hatten Kämpfer des SBU die Ilyinski-Raffinerie in der Region Krasnodar angegriffen und Großbrände nahe der ELOU-AVT-Anlage und dem Tanklager ausgelöst; der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte diesen Treffer. Gouverneur Weniamin Kondratjew bestätigte eine Drohnenattacke auf den Rajon Sewersk und berichtete von einem durch Drohnentrümmer beschädigten Wohnblock sowie Bränden auf dem Gelände zweier Betriebe. Edelweiss-95 ist seit 30 Jahren tätig und bezieht Kraftstoff direkt von den größten russischen Raffinerien.