Kyiv erneut mit ballistischen Raketen angegriffen – Brückenschaden und Verkehrsstörungen
Russische Truppen griffen Kyjiw in der Nacht zum 27. Oktober erneut mit ballistischen Raketen an. Getroffen wurden unter anderem die Südbrücke und die Infrastruktur des Metros, wodurch der Verkehr stark eingeschränkt wurde. Tags zuvor hatte ein erster Angriff eine Person getötet und zehn weitere verletzt.
Das Wichtigste
- Die neue Angriffswelle begann laut Berichten gegen 3:30 Uhr am 27. Oktober.
- In Kyjiw wurde wegen des Angriffs die höchste Luftwarnstufe ausgerufen.
- Es war der zweite ballistische Angriff auf Kyjiw innerhalb desselben Abends und der folgenden Nacht.
- In Kovaljivka (Podilskyj) wurde eine Verwaltungsgebäude getroffen; zwei weitere nichtwohnliche Gebäude wurden beschädigt.
- Die Südbrücke wurde beschädigt, wodurch der Straßen- und Schienenverkehr обмеж gehalten wurde.
- Im Netz wurden die rote und die grüne Linie beeinträchtigt; die Stationen Tschornyhigiwka und Lisowa wurden vorübergehend geschlossen.
- Beim ersten Angriff am 26. Oktober starb eine Person und zehn weitere wurden verletzt.
Warum es wichtig ist
Die wiederholten ballistischen Angriffe verursachten nicht nur einen Todesfall und mehrere Verletzungen, sondern beschädigten auch zivile, medizinische, bildungsbezogene und Verkehrsinfrastruktur. Besonders schwer wiegt die Störung des öffentlichen Verkehrs: Durch die Schäden an der Südbrücke und am Metronetz kam es zu erheblichen Einschränkungen in der ukrainischen Hauptstadt. Zudem verdeutlicht die zweite Attacke innerhalb einer ночі, wie dringend zusätzliche Fähigkeiten zur Abwehr ballistischer Raketen und zur Zerstörung ihrer Startanlagen sind.
Was geschehen ist
Nach dem ersten ballistischen Angriff auf Kyjiw am Abend des 26. Oktobers, bei dem eine Person getötet und zehn verletzt wurden, startete gegen 3:30 Uhr am 27. Oktober eine weitere Angriffswelle mit ballistischen Raketen. In der Luftwarnstufe Rot waren in der Hauptstadt Explosionen zu hören. In Kovaljivka (Podilskyj) wurde eine Verwaltungsgebäude getroffen, а за ще двома адресами в Києві пошкоджено нежитлові будівлі. Die Südbrücke зазнала пошкоджень. Через наслідки атаки обмежили дорожній і залізничний рух, а також рух поїздів метро на червоній і зеленій лініях. На зеленій лінії потяги курсували між станціями «Сирець» — «Видубичі» та «Осокорки» — «Червоний Хутір», а на червоній — між «Академмістечко» та «Дарниця»; станції «Чернігівська» і «Лісова» тимчасово зачинили.
Wie ukrainische Quellen darüber berichten
Ukrainianische Medien richten den Fokus auf die offiziellen Warnungen von Luftwaffe, Präsident, Bürgermeister und Stadtverwaltung sowie auf die menschlichen Folgen. Besonders hervorgehoben wird, dass die meisten Verletzten des ersten Angriffs Studenten waren und auch Rettungskräfte zu den Opfern zählten. Detailliert beschrieben werden die Schäden in den einzelnen Stadtbezirken, die Einschränkungen über die Südbrücke und die veränderten Verbindungen auf der roten und grünen Metrolinie. Der Präsident verknüpft die Angriffe mit Verzögerungen bei der Lieferung von Luftabwehrhilfen und fordert Werkzeuge zur Zerstörung ballistischer Raketenstartanlagen.
Hintergrund
Der Angriff am Abend des 26. Oktobers war der erste ballistische Angriff auf Kyjiw in diesem Abend und in der folgenden Nacht. Dabei traf eine ballistische Rakete ein Universitätswohnheim, und die meisten Verletzten waren Studenten. Internationale Monitoringkanäle meldeten, dass das Feuer auf Kyjiw aus Brjansk geführt wurde. Während des nächtlichen Angriffs wurde in Kyjiw die höchste Luftwarnstufe ausgerufen.