Außenministerium Russlands
Das Außenministerium Russlands ist das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation, die föderale Exekutivbehörde, die für die Außenpolitik des Landes zuständig ist. Es wird vom Außenminister geleitet.
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Montenegro nimmt Gründer des russischen Propagandanetzwerks „Rybar" fest und weist ihn aus
Die montenegrinische Polizei hat am 9. Oktober in Risan den Gründer der russischen Propagandaplattform „Rybar", Mychajlo Swinztschuk, dessen Ehefrau Walerija Swinztschuk sowie drei weitere russische Staatsbürger festgenommen. Die fünf Personen werden wegen hybrider Aktivitäten und unter Verweis auf die nationale Sicherheit ausgewiesen; ihre Aufenthaltsgenehmigungen wurden annulliert. Swinztschuk steht seit Juni 2023 unter EU-Sanktionen, die USA hatten 2024 eine Belohnung von bis zu 10 Millionen Dollar für Informationen zum Netzwerk ausgesetzt.
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Merz in Kiew: Über 1,3 Mrd. Euro Hilfspaket und 15 Abkommen im Wert von 8,5 Mrd. Euro
Bundeskanzler Friedrich Merz ist am Sonntag, dem 4. Oktober, zu einem nicht angekündigten Solidaritätsbesuch in Kiew eingetroffen. Gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und einer Wirtschaftsdelegation kündigte er ein neues Unterstützungspaket im Wert von mehr als 1,3 Mrd. Euro an. Am Rande des Besuchs wurden 15 Vereinbarungen mit einem Gesamtvolumen von über 8,5 Mrd. Euro unterzeichnet, außerdem wurde ein Drohnenabwehrabkommen geschlossen. Merz forderte Putin erneut auf, die Angriffe auf die Ukraine zu stoppen und Verhandlungsbereitschaft zu zeigen.
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Russland trifft Kiewer Nordbrücke mit Drohne – mitten im Merz-Besuch
Am Morgen des 4. Oktober hat Russland die Nordbrücke (Piwnitschnyj mist) in Kiew mit einer Drohne angegriffen – bereits den zweiten Tag in Folge. Die Drohne schlug in die Fahrbahn ein, zwei Menschen wurden verletzt, eine Heizleitung wurde beschädigt. Der Angriff erfolgte im Rahmen einer landesweiten Drohnennacht, während Bundeskanzler Friedrich Merz in Kiew weilte und neue Hilfen für die Ukraine ankündigte.
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Selenskyj kündigt verstärkte Angriffe auf russische Raffinerien an und nennt Putins „neue Doktrin“ gegen Zivilisten
In einem Reuters-Interview hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, die Angriffe auf russische Ölraffinerien als Reaktion auf eine neue russische Luftangriffskampagne zu verstärken. Er verwies auf abgefangene Dokumente, die eine von Wladimir Putin gebilligte „neue Doktrin“ belegen sollen, die das Spektrum ziviler Angriffsziele vor dem Winter erweitert. Zugleich bestätigte die Ukraine den ersten Kampfeinsatz der heimischen ballistischen Rakete FP-7 und kündigte an, die reichweitenstärkere FP-9 – nach Herstellerangaben bis Moskau – noch in diesem Herbst einsatzbereit zu haben. Selenskyj zeigte sich bereit, Putin beim G20-Gipfel im Dezember in Miami zu treffen, warnte Washington aber vor einer vorzeitigen Normalisierung der Beziehungen zu Moskau.
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Russischer Drohnenangriff auf Grenzübergang an der polnisch-ukrainischen Grenze
Russland hat einen Drohnenangriff auf einen internationalen Straßengrenzübergang an der Grenze zwischen Polen und der Ukraine ausgeführt. Der Vorfall wirft Fragen zur Eskalation an einer Grenze zu einem NATO- und EU-Staat auf.
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Lawrow nennt deutsche Reaktion auf Leipzig-Drohnenvorfall „Beginn eines echten Krieges“
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die deutsche Reaktion auf den vereitelten Drohnenangriff auf ein ukrainisches Transportflugzeug am Flughafen Leipzig/Halle als „Beginn eines echten Krieges“ bezeichnet. Er zog einen Vergleich zu den Schließungen diplomatischer Vertretungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deutschland hatte Russland offiziell für den Vorfall verantwortlich gemacht, das letzte russische Generalkonsulat in Bonn geschlossen und das „Russische Haus“ in Berlin aufgekündigt. Russland kündigte als Reaktion die Schließung von Goethe-Institut-Filialen an.
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Deutschland wirft Russland hybride Attacke auf ukrainische Frachtmaschine am Flughafen Leipzig/Halle vor
Deutsche Ermittler haben zwei Tatverdächtige im Zusammenhang mit dem Drohnenangriff auf eine ukrainische An-124 am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zum 5. August identifiziert. Am 1. September beschuldigte die Bundesregierung Russland offiziell, die hybride Attacke orchestriert zu haben, und kündigte Gegenmaßnahmen an. EU-Außenminister berieten unterdessen über eine Verschärfung der Visaregeln für russische Staatsbürger.
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Trump knüpft neues Treffen mit Putin an Bereitschaft zu Friedensabkommen
Am 2. September 2025 erklärte US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus, er sei bereit, sich sofort mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen – wolle ein solches Treffen aber nur stattfinden lassen, wenn Russland und die Ukraine bereit seien, ein Friedensabkommen zu schließen. Trump nannte die persönliche Feindschaft zwischen Wolodymyr Selenskyj und Putin als größtes Hindernis und äußerte sich optimistisch, dass das Kriegsende „ziemlich nahe“ sei.
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Deutschland kündigt Sanktionen gegen Russland nach Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig an
Die deutsche Regierung hat Strafmaßnahmen gegen Russland angekündigt, nachdem sie Moskau offiziell für einen Drohnenangriff auf ein ukrainisches Transportflugzeug am Flughafen Leipzig verantwortlich gemacht hat. Dazu gehören die Schließung des „Russischen Hauses" in Berlin, die Schließung des russischen Konsulats in Bonn und die Verschärfung der Einreisekontrollen.