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Selenskyj: Donbass-Frage ist Hauptziel Russlands im Krieg

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei einer Pressekonferenz in Kyjiw gemeinsam mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner erklärt, die territoriale Frage des Donbass sei das zentrale Kriegsziel Russlands. Zugleich warnte er, Russland werde nach den September-Wahlen vermutlich eine Mobilmachung durchführen, um den Druck auf den Donbass zu erhöhen. Es war der erste Besuch Witkoffs und Kushners in der Ukraine im Rahmen von Verhandlungen zur Beendigung des Krieges.

Das Wichtigste

  • 6. September 2026: Selenskyj hielt in Kyjiw eine gemeinsame Pressekonferenz mit Steve Witkoff und Jared Kushner.
  • Es war der erste Besuch der beiden US-Sondergesandten in der Ukraine im Rahmen von Verhandlungen zur Kriegsbeendigung.
  • Selenskyj bezeichnete die territoriale Frage des Donbass als Hauptziel der russischen Seite im Krieg.
  • Selenskyj erklärte, die Frage des Donbass betreffe nicht nur eine Region, sondern den gesamten Krieg ums Überleben und die Erschöpfung der Ukraine.
  • Selenskyj warnte, Russland könne nach den Wahlen zur Staatsduma eine Mobilmachung durchführen, um den Druck auf den Donbass zu erhöhen.
  • Selenskyj sagte, die Ukraine habe im Osten in den vergangenen 10 bis 12 Monaten an Stärke gewonnen.
  • Selenskyj nannte den Winter eine ernste Herausforderung; Verhandlungen über Finanzierung und Waffenproduktion laufen.
  • Kushner sagte, ein Kriegsende vor dem Winter sei nicht garantiert; die USA arbeiteten aber darauf hin, die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Warum es wichtig ist

Selenskyj rückte die territoriale Frage des Donbass ins Zentrum der Kriegsdebatte und stellte sie ausdrücklich nicht als begrenztes Regionalproblem, sondern als Schicksalsfrage des gesamten ukrainischen Abwehrkampfes dar. Seine Warnung vor einer möglichen russischen Mobilmachung nach den September-Wahlen unterstreicht die Erwartung neuer Offensivkraft genau auf dem Frontabschnitt, der bereits jetzt im Mittelpunkt steht. Die Pressekonferenz fand zudem beim ersten Besuch der US-Sondergesandten Witkoff und Kushner in der Ukraine statt, was den Verhandlungen zusätzliches politisches Gewicht verleiht. Die gleichzeitige Aussage Kushners, ein Kriegsende vor dem Winter sei nicht garantiert, hält die Frage nach Zeitrahmen und Bedingungen einer möglichen Einigung offen.

Was geschehen ist

Am 6. September 2026 hielt Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kyjiw eine gemeinsame Pressekonferenz mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner ab. Es war der erste Besuch der beiden Gesandten in der Ukraine im Rahmen von Verhandlungen über eine Beendigung des russisch-ukrainischen Krieges. Selenskyj erklärte, die territoriale Frage des Donbass sei das zentrale Kriegsziel Russlands; sie betreffe nicht nur eine Region, sondern den gesamten Krieg ums Überleben und die Erschöpfung der Ukraine. Er warnte zugleich, Russland könne nach den Wahlen zur Staatsduma eine Mobilmachung durchführen, um den Druck auf den Donbass zu erhöhen. Er betonte, die Ukraine habe in den vergangenen 10 bis 12 Monaten im Osten an Stärke gewonnen. Den Winter bezeichnete er als ernste Herausforderung; gleichzeitig liefen Verhandlungen über die Finanzierung der Waffenproduktion und des Militärs. Jared Kushner sagte anschließend, ein Kriegsende vor dem Winter sei nicht garantiert, die USA arbeiteten aber darauf hin, die Voraussetzungen dafür zu schaffen.